0:6 in Valencia verloren, 0:4 zu Hause in Wien. Das macht einen Gesamtscore von 0:10 für Rapid Wien im EL-KO-Duell gegen Valencia. Damit ist eine tolle Europa League-Saison der Grün-Weißen zwar nicht vergessen, aber doch in den Hintergrund gedrängt.
Die Hütteldorfer haben sich in diesen beiden Spielen nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Zu grün war die Mannschaft hinter den Ohren. Schade, denn diese Truppe und ihre Fans hätten sich ein besseres Ende am internationalen Parkett verdient!
Sonntag, 28. Februar 2016
Freitag, 5. September 2014
Die internationale Krise
Der österreichische Fußball hat sich, in den letzten Wochen, international nicht mit Ruhm bekleckert.
Kein Verein in der Champions League Gruppenphase. Nur die Salzburger, nach dem sie es erneut nicht in die Königsklasse geschafft haben (dafür können sich die Mozartstädter Fans nicht zuletzt bei Sadio Mane bedanken, der bewiesen hat, dass ihm Geld weit wichtiger ist als Anstand), sind in der El-Gruppenphase vertreten.
Der heimische Fußball hat definitiv schon glorreichere Wochen erlebt. Aber am kommenden Montag kann sich das schon wieder ändern, wenn das Österreichische Nationalteam zum EM-Quali-Auftakt auf die Schweden trifft.
Der FC Ibrahimovic gegen Alaba und Co. Das wird sicher kein Honiglecken. Eines ist aber klar. Wir haben mit Russland und Montenegro zwei weitere starke Teams in der Gruppe. Will man diesmal den Aufstieg schaffen, dann kann es zu Hause gegen Schweden nur einen Sieg geben.
Kein Verein in der Champions League Gruppenphase. Nur die Salzburger, nach dem sie es erneut nicht in die Königsklasse geschafft haben (dafür können sich die Mozartstädter Fans nicht zuletzt bei Sadio Mane bedanken, der bewiesen hat, dass ihm Geld weit wichtiger ist als Anstand), sind in der El-Gruppenphase vertreten.
Der heimische Fußball hat definitiv schon glorreichere Wochen erlebt. Aber am kommenden Montag kann sich das schon wieder ändern, wenn das Österreichische Nationalteam zum EM-Quali-Auftakt auf die Schweden trifft.
Der FC Ibrahimovic gegen Alaba und Co. Das wird sicher kein Honiglecken. Eines ist aber klar. Wir haben mit Russland und Montenegro zwei weitere starke Teams in der Gruppe. Will man diesmal den Aufstieg schaffen, dann kann es zu Hause gegen Schweden nur einen Sieg geben.
Montag, 5. Mai 2014
Ohne Bayern und Mourinho
Der FC Bayern und Jose Mourinho haben
den Einzig ins Finale der Champions League verpasst. Irgendwie
schade, aber doch auch verdient.
Die Bayern waren die Übermannschaft
der letzten anderthalb Jahre. Triple-Sieger und Doppel-Meister –
grandios! Und plötzlich haben sie verlernt, was beim Fußball-Spiel
das Wichtigste ist. Nämlich Tore zu schießen. Ohne den 100%-igen
Einsatz (auch in vielen Zweikämpfen) und mit viel zu wenig Zug aufs
Tor, war gegen ein Real in Hochform nichts zu holen.
Und Mourinho, der hat sein Finale schon
beim 0:0 im Hinspiel gegen Atletico vergeigt. Endlich wurde der
überhebliche Portugiese für seine Betontaktik bestraft. Von einem
Trainer und einer Mannschaft mit Herz, die das Finale gegen den
Stadtrivalen hoffentlich zu einem Feuerwerk des Fußball-Kampfes
werden lässt.
Freitag, 7. März 2014
Taboga der Sünder
Dominique Taboga gibt sein erstes
Fernseh-Interview. Sagt aber nicht genug.
Taboga, der Fußballer, der zum
Wettbetrüger wurde hat also sein erstes Interview, nach dem tiefen
Fall, gegeben. Dabei sprach er mit Servus TV über seinen Clinch mit
der Wettmafia, Schwarzgeld-Zahlungen im österreichischen Fußball
und seine Angst um Leben und Familie.
Manches davon verständlich und
nachvollziehbar. Anderes weniger. Worüber er aber nicht sprach (wir
wollen mal annehmen, dass das nicht vom Sender geschnitten wurde) ist
seine Schuld. Kein „ich habe grobes Unrecht getan“, kein „es
tut mir leid, dass ich Mitspieler und Fans enttäuscht habe“, kein
„ich habe dem Fußball und dem ganzen Sport geschadet und möchte
mich dafür entschuldigen“.
Da gäbe es doch mehr zu sagen, oder
...
Samstag, 12. Oktober 2013
Der Traum ist geplatzt
Schweden gewinnt gegen Österreich. Der
WM-Traum ist damit zu Ende.
Es hätte wirklich etwas werden können.
Die ÖFB-Elf hatte einen Punktegewinn in Stockholm, nach 45 Minuten,
praktisch schon eingefahren. Dann kam es doch wieder anders.
Schweden-Coach reagiert richtig
Nach der ersten Hälfte war Österreich
auf Kurs. Die 1:0-Führung hätte Sicherheit geben können, tat es
aber nicht. Schweden riskierte viel und wurde dafür belohnt.
Coach Hamren hatte schon in der ersten
Hälfte erkannt, dass Österreichs rechte Abwehrseite verwundbar war.
Schwedens Linksaußen Kacaniklic bereitete Österreichs
Rechtsverteidiger Garics große Probleme. Genau hier setzten die
Schweden an. Ibrahimovic, der in der ersten Hälfte – im Zentrum –
gut von Dragovic entschärft wurde, wich im zweiten Durchgang oft
genau auf diese linke Seite aus. Teamchef Koller reagierte nicht
rechtzeitig darauf, die Folge der Ausgleich, der über eben jene
Seite vorgetragen wurde.
Mit der Einwechslung von Leitgeb erwies
der Schweizer Coach der Österreicher erneut kein glückliches
Händchen, an diesem Abend. Leitgeb fand keine Bindung ans Spiel,
die Gastgeber wurden immer stärker. Auch der zweite Treffer des
Drei-Kronen-Teams wurde über links vorbereitet. Die Offensive der
Blau-Gelben hatte ihre Schuldigkeit getan.
Unfairer Schwede
Die Chance auf ein Unentschieden lebte
dennoch. Rot-weiß-rot besann sich wieder auf den Vorwärtsgang und
kam in Tornähe. Ein bislang faires Spiel wurde härter, die Schweden
kämpften jetzt mit allen Mitteln. Die Ellenbögen wurden
ausgefahren.
Dann die unschönste Szene, die dem
Sieg der Schweden einen bitteren Beigeschmack verleiht. Elmander
foult Arnautovic, der stürmt auf den Schweden zu. Die Beiden stoppen
Kopf an Kopf. Elmander täuscht einen Kopfstoß vor, lässt sich –
wie von einer Kugel getroffen – zu Boden fallen. Der Schiedsrichter
fällt auf diese dümmliche Aktion herein. Die Folge: Rot für Arni!
Eine grobe Fehlentscheidung, die übliche unüberlegte Reaktion
unseres Hitzkopfs und eine armselige Schauspiel-Nummer des Schweden.
Der dümmste Satz
Danach war auch der letzte Elan der
Österreicher verflogen. Die Partie entschieden. Der Traum
ausgeträumt.
Es bleibt nur eines und das ist ein
Satz, den wohl kaum mehr ein österreichischer Fußballfan hören
kann: „Auf dieser Leistung kann man aufbauen!“ Was soll man auch
sonst sagen ...
Samstag, 31. August 2013
Mourinho kann's nicht lassen
Bayern nimmt im Supercup Revanche an Chelsea. Mourinho kann sich einen Seitenhieb nicht verkneifen.
"Das bessere Team hat verloren." So kommentierte Chelsea-Coach Mourinho die Niederlage seiner Blues. Der exzentrische Trainer hat das Match wieder einmal anders gesehen, als die meisten Fans. Bayern konnte sich zwar erst im Elferschießen durchsetzen, der Sieg war aber hochverdient. Über 120 Minuten waren die Deutschen die bessere Mannschaft. Mehr Ballbesitz, mehr Torschüsse und abgebrühter bei den Penaltys. Am Ende jubelte die akivere Truppe.
Mourinho macht sich mit solchen Aussagen erneut keine Freunde. Aber, dass er gerne mal ein schlechter Verlierer ist, hat der Portugiese ja schon hinlänglich bewiesen.
"Das bessere Team hat verloren." So kommentierte Chelsea-Coach Mourinho die Niederlage seiner Blues. Der exzentrische Trainer hat das Match wieder einmal anders gesehen, als die meisten Fans. Bayern konnte sich zwar erst im Elferschießen durchsetzen, der Sieg war aber hochverdient. Über 120 Minuten waren die Deutschen die bessere Mannschaft. Mehr Ballbesitz, mehr Torschüsse und abgebrühter bei den Penaltys. Am Ende jubelte die akivere Truppe.
Mourinho macht sich mit solchen Aussagen erneut keine Freunde. Aber, dass er gerne mal ein schlechter Verlierer ist, hat der Portugiese ja schon hinlänglich bewiesen.
Freitag, 9. August 2013
Eurofighter mit durchwachsener Leistung
Die Europacup-Saison hat begonnen. Österreichs Vertreter sind mit ganz unterschiedlichen Leistungen in den Bewerb gestartet.
Sturm Graz hat international einen höchst blamablen Auftritt hingelegt. Das Ausscheiden gegen Breidablik, aus Island, war ganz bitter. Schwache Steirer und ein Grazer Neo-Trainer, der seine Schützlinge mit Flanken gegen die baumlangen isländischen Abwehrspieler agieren ließ, haben das Aus besiegelt.
Salzburg hat sich gegen Fenerbahce ganz gut geschlagen, muss sich aber vorwerfen lassen, eine unterirdische Chancen-Auswertung geboten zu haben. Unterm Strich bleibt: RBS hat es wieder nicht geschafft, in die CL-Gruppenphase einzuziehen. Das Minimalziel EL sollte geschafft werden, um nicht jetzt schon wieder von einer verkorksten Saison sprechen zu müssen.
Rapid hat sich gegen Asteras Tripolis toll verkauft. 1:1 im Hinspiel und ein 3:1-Erfolg vor eigenem Publikum. Die Grün-Weißen stehen höchst verdient im Playoff um den Einzug in die EL-Gruppenphase.
Austria Wien ist zwar weiter, aber ein Ruhmesblatt war das keines. 1:0 im Gesamtscore gegen Hafnarfjördur. Fast hätte es eine zweite isländische Mannschaft geschafft, Österreich zu ärgern. Gegen Zagreb wird sich die Austria deutlich steigern müssen, soll tatsächlich der Einzug in die Champ-League geschafft werden.
Pasching (Cupsieger) steigt erst in der nächsten Runde ein.
Sturm Graz hat international einen höchst blamablen Auftritt hingelegt. Das Ausscheiden gegen Breidablik, aus Island, war ganz bitter. Schwache Steirer und ein Grazer Neo-Trainer, der seine Schützlinge mit Flanken gegen die baumlangen isländischen Abwehrspieler agieren ließ, haben das Aus besiegelt.
Salzburg hat sich gegen Fenerbahce ganz gut geschlagen, muss sich aber vorwerfen lassen, eine unterirdische Chancen-Auswertung geboten zu haben. Unterm Strich bleibt: RBS hat es wieder nicht geschafft, in die CL-Gruppenphase einzuziehen. Das Minimalziel EL sollte geschafft werden, um nicht jetzt schon wieder von einer verkorksten Saison sprechen zu müssen.
Rapid hat sich gegen Asteras Tripolis toll verkauft. 1:1 im Hinspiel und ein 3:1-Erfolg vor eigenem Publikum. Die Grün-Weißen stehen höchst verdient im Playoff um den Einzug in die EL-Gruppenphase.
Austria Wien ist zwar weiter, aber ein Ruhmesblatt war das keines. 1:0 im Gesamtscore gegen Hafnarfjördur. Fast hätte es eine zweite isländische Mannschaft geschafft, Österreich zu ärgern. Gegen Zagreb wird sich die Austria deutlich steigern müssen, soll tatsächlich der Einzug in die Champ-League geschafft werden.
Pasching (Cupsieger) steigt erst in der nächsten Runde ein.
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