Mittwoch, 25. Juli 2012

Dödeln verlieren gegen Düdeln

Jetzt ist es tatsächlich passiert. Salzburg ist ausgeschieden. Peinliche, lächerliche und unfähige Bullen verlieren gegen eine Amateur-Truppe.

Red Bull Salzburg ist gegen Dudelange ausgeschieden. Das ist Realität und kein schlechter Traum! Trotz des 4:3-Erfolgs gegen die Luxemburger, war es schlussendlich zu wenig. Die Salzburger Dosen-Truppe erwies sich als Mannschaft von Flaschen. Ein ganz bitterer Rückschlag für Fußball-Österreich.

Und was jetzt?
Für Salzburg ist damit der Traum von der Champions League, für ein weiteres Jahr, ad acta gelegt. Es bleibt erneut nur das nationale Geschäft. Jetzt ist es hoffentlich endlich an der Zeit, mit dem Kader von Versagern aufzuräumen. Die Hälfte der Spieler haben nichts bei RBS verloren. Die Einstellung und das Können vieler „Profis“ passt ganz und gar nicht zum Profil und den Zielen des Vereins.

Hoffentlich greifen die Verantwortlichen hart durch. Die einzige sinnvolle Möglichkeit ist es, ein Team von jungen, talentierten Österreichern mit einigen wenigen wirklich guten Legionären zu spicken. Das könnte sich, im Gegensatz zu den letzten Jahren, im Sommer 2013 bezahlt machen. Davor verschwindet RBS ohnehin wieder in der internationalen Bedeutungslosigkeit. 


Mittwoch, 18. Juli 2012

Salzburg blamiert sich


Da freuen sich alle Kritiker von Red Bull. Salzburg verliert das Hinspiel gegen Düdelingen und gibt sich der Peinlichkeit preis.

Es könnte diesmal ein ganz böses Erwachen für die Bullen geben. In weniger als einer Woche steigt das Rückspiel gegen Dudelange. RBS muss gewinnen, sonst sind die Mozartstädter bereits vor dem Play-Off aus dem Europacup ausgeschieden. Diese Variante kommt wohl nicht einmal im Worst-Case-Szenario der Verantwortlichen vor.

Dabei ist eines klar: Salzburg muss sich extrem steigern! Die Spieler müssen endlich begreifen, dass ein wenig schönes Gekicke lange nicht mehr ausreicht, um einen vermeintlich Kleinen aus dem Bewerb zu schmeißen. Die Einstellung auf dem Platz muss sich ändern. Jeder muss für den anderen laufen, kämpfen und bis zum Umfallen ackern. Sonst werden die Bullen gewaltig auf die Schnauze fallen.

So sehr mancher sich das für den einen oder anderen überheblichen RB-Kicker wünschen mag, für den österreichischen Fußball wäre es eine echte Katastrophe. Bleibt zu hoffen, dass Neo-Trainer Roger Schmidt schnell den richtigen Draht zur Mannschaft findet und die Spieler begreifen was die Stunde geschlagen hat.  


Montag, 2. Juli 2012

Italien strauchelt im Finale

Die Euro 2012 ist Geschichte. Spanien wieder Europameister, Italien im Finale geschlagen. 

Vize-Europameister zu werden ist keine Schande. Ein EM-Finale mit 0:4 zu verlieren, ist aber schon ziemlich bitter. Italien hat sich im Verlauf des Turniers viele Sympathien erspielt. Schade, dass der Abschluss für die Azzurri so daneben gegangen ist.

Italien ohne Chance
Keine Frage, vieles ist für Italien, an diesem 1. Juli, daneben gegangen. Ein Abwehrspieler verletzt sich, dumme Fehler passieren und dann auch noch eine halbe Stunde mit einem Mann weniger. Fortuna war nicht auf Seiten der Blauen.

Das darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass Spanien dieses Finale, fast über die gesamten 90 Minuten, diktiert hat. Die Squadra wurde teilweise zum Zuseher degradiert, wenn Iniesta, Fabregas und Co. ihr Spiel aufzogen.

Zu viele Fehler
Italien hat sich an diesem Abend zu viele Fehler geleistet. Ähnlich wie die Deutschen im Halbfinale. Coach Prandelli hatte nach weniger als einer Stunde schon sein Wechsel-Kontingent ausgeschöpft. Pirlo wirkte müde und konnte dem Spiel seinen Stempel nicht aufdrücken. Balotelli wurde vom Super-Mario wieder zum Schönwetter-Kicker und Superstar Buffon wirkte in einigen Situationen nicht 100% sicher.

Kurz gesagt die italienische Fußball-Nationalmannschaft agierte über weite Strecken des Spiels wie ein Schatten ihrer selbst. Zu wenig für den Titel, zu wenig um Titel-Verteidiger Spanien ernsthaft zu gefährden. Am Ende blieben nur Tränen, Erinnerungen an ein gutes Turnier und der Vize-Europameistertitel.