Freitag, 5. September 2014

Die internationale Krise

Der österreichische Fußball hat sich, in den letzten Wochen, international nicht mit Ruhm bekleckert.

Kein Verein in der Champions League Gruppenphase. Nur die Salzburger, nach dem sie es erneut nicht in die Königsklasse geschafft haben (dafür können sich die Mozartstädter Fans nicht zuletzt bei Sadio Mane bedanken, der bewiesen hat, dass ihm Geld weit wichtiger ist als Anstand), sind in der El-Gruppenphase vertreten.

Der heimische Fußball hat definitiv schon glorreichere Wochen erlebt. Aber am kommenden Montag kann sich das schon wieder ändern, wenn das Österreichische Nationalteam zum EM-Quali-Auftakt auf die Schweden trifft.

Der FC Ibrahimovic gegen Alaba und Co. Das wird sicher kein Honiglecken. Eines ist aber klar. Wir haben mit Russland und Montenegro zwei weitere starke Teams in der Gruppe. Will man diesmal den Aufstieg schaffen, dann kann es zu Hause gegen Schweden nur einen Sieg geben.



Montag, 5. Mai 2014

Ohne Bayern und Mourinho

Der FC Bayern und Jose Mourinho haben den Einzig ins Finale der Champions League verpasst. Irgendwie schade, aber doch auch verdient.

Die Bayern waren die Übermannschaft der letzten anderthalb Jahre. Triple-Sieger und Doppel-Meister – grandios! Und plötzlich haben sie verlernt, was beim Fußball-Spiel das Wichtigste ist. Nämlich Tore zu schießen. Ohne den 100%-igen Einsatz (auch in vielen Zweikämpfen) und mit viel zu wenig Zug aufs Tor, war gegen ein Real in Hochform nichts zu holen.

Und Mourinho, der hat sein Finale schon beim 0:0 im Hinspiel gegen Atletico vergeigt. Endlich wurde der überhebliche Portugiese für seine Betontaktik bestraft. Von einem Trainer und einer Mannschaft mit Herz, die das Finale gegen den Stadtrivalen hoffentlich zu einem Feuerwerk des Fußball-Kampfes werden lässt.



Freitag, 7. März 2014

Taboga der Sünder

Dominique Taboga gibt sein erstes Fernseh-Interview. Sagt aber nicht genug.

Taboga, der Fußballer, der zum Wettbetrüger wurde hat also sein erstes Interview, nach dem tiefen Fall, gegeben. Dabei sprach er mit Servus TV über seinen Clinch mit der Wettmafia, Schwarzgeld-Zahlungen im österreichischen Fußball und seine Angst um Leben und Familie.

Manches davon verständlich und nachvollziehbar. Anderes weniger. Worüber er aber nicht sprach (wir wollen mal annehmen, dass das nicht vom Sender geschnitten wurde) ist seine Schuld. Kein „ich habe grobes Unrecht getan“, kein „es tut mir leid, dass ich Mitspieler und Fans enttäuscht habe“, kein „ich habe dem Fußball und dem ganzen Sport geschadet und möchte mich dafür entschuldigen“.

Da gäbe es doch mehr zu sagen, oder ...