Der Spatenstich für die NÖ Arena ist dieser Tage erfolgt. Das neue Stadion soll im Juni 2012 fertig sein. Eine Chance für die Landeshauptstadt.
Ist die neue Arena eine Initialzündung für den Fußball in Niederösterreich, oder doch eher ein Hemmschuh? Momentan steckt der SKN ein wenig in der Krise. Sind die Spieler mehr unter Druck als sonst?
Ein verkorkster Frühjahrsstart
Ein Punkt aus vier Spielen, das ist mehr als nur mager. Der SKN St. Pölten hat den Start in die Frühjahrssaison vermasselt. Der Vorsprung auf das Tabellenende wird kleiner. Nicht gerade zufriedenstellend für ein Team, das mittelfristig Ambitionen auf den Aufstieg in die höchste Spielklasse hat. Das junge Team von Trainer Scherb spielt in dieser Saison weniger erfrischend als in den letzten Jahren.
Eigentlich hatten viele damit gerechnet, dass der Bau der neuen Fußballarena positive Impulse auch für die Mannschaft bringen würde. Möglicherweise ein Trugschluss? Könnte es sein, dass die vermehrte Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit die jungen Spieler zu sehr unter Druck setzt? Irgendwie macht es den Eindruck.
Wölfe in der Bundesliga
Beim Spatenstich der NÖ Arena sprach Rapid-Stimme Andy Marek von einer schönen Vision. Das neue Stadion ist gebaut, 8.000 Fans machen Stimmung und der SKN spielt in der Bundesliga gegen Rapid. Ein schöner Traum, aber wohl einer, der in naher Zukunft nicht Realität werden dürfte.
Das Konzept mit vielen jungen Spielern hat sich in St. Pölten durchaus bewährt. Es stellt sich jedoch die Frage, ob es nicht nötig sein wird, die eine oder andere gezielte Verstärkung im Sommer zu holen. Zu oft macht der SKN in kritischen Situationen keine gute Figur. Routiniers scheinen zu fehlen.
Der SKN und die Finanzen
Damit tut sich aber auch eine andere Frage auf: Wie ist die finanzielle Situation des SKN? Immer wieder hört man davon, dass die wirtschaftliche Lage nicht die beste wäre. Altlasten werden angesprochen. Durchaus möglich, dass eine Verstärkung der Mannschaft aus eben diesen Gründen gar nicht realisierbar ist.
Unter diesem Gesichtspunkt wird es interessant zu beobachten, wie sich die Wölfe in der neuen Arena behaupten können. Ein neues und großes Stadion wird anfangs sicher BesucherInnen anlocken. Da spielt schon die Neugierde mit. Bleiben aber die Erfolge aus, dann könnte sich ein verwaistes Oval negativ auf die Psyche auswirken. Bleibt für die Wölfe zu hoffen, dass spätestens 2012 eine Art Aufbruchsstimmung Einzug hält und diese den SKN und seine Fans beflügelt.
Sonntag, 20. März 2011
Sonntag, 6. März 2011
Bayern München wankt in die Krise
In München ist Feuer am Dach. Nach drei Niederlagen in Folge sind die Bayern schwer angeschlagen. Die Zukunft von Trainer LvG ist mehr als Ungewiss.
Nur 42 Punkte nach 25 Spielen. 19 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Dortmund. Nach dem Aus im DFB-Pokal und der aussichtslosen Tabellen-Situation im Projekt Titelverteidigung steht der FC Bayern vor einem schwierigen Frühjahr.
Champions League als Ziel
Im kommenden Jahr wird das Champions League-Finale in München stattfinden. Bitter, wenn sich die Bayern 2011 nicht für die Königsklasse qualifizieren könnten. Das absolute Horrorszenario für Präsident Uli Hoeneß. Ein Finale in der Bayern-Arena und der FCB sitzt in den Zuschauerrängen.
Bei momentanem Tabellenstand wäre dieses Szenario Realität. Aktuell rangieren die Bayern auf dem vierten Platz. Zu wenig für die Königsklasse. Zum jetzigen Zeitpunkt beträgt der Rückstand auf die drittplatzierten Hannoveraner fünf Zähler und das neun Runden vor Saisonende. Eben dieser dritte Rang wäre von Nöten, um in die Champions League Qualifikation zu kommen. Platz zwei würde die direkte Teilnahme an der Königsklasse bedeuten. Das Spitzenduo erscheint aber fast unerreichbar.
Trainer van Gaal unter Druck
Noch ist Louis van Gaal Bayern-Coach, ob er diese Position noch lange wird verteidigen können ist fraglich. In den letzten Spielen agierte die Bayern-Elf meilenweit entfernt von einer Meisterform. Völlig desolat die Abwehr, die bereits 33 Treffer zulassen musste und damit mehr als doppelt soviel wie Fastmeister Dortmund.
FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sprach nach der Niederlage gegen Hannover vom „absoluten Tiefpunkt der Saison“. Rummenigge weiter: „Wir sind momentan für den FC Bayern in einer Situation, die uns große Sorgen bereiten lässt.“
Holländer noch kämpferisch
Trainer van Gaal reagierte auf die Frage nach einem möglichen Rücktritt seinerseits mit folgenden Worten: „Das ist in meinem Fall immer davon abhängig, wie die Spieler auf mich reagieren. Aber sie haben ja auch heute gesehen, dass die Spieler sehr gut auf mich reagieren."
Noch scheint der Holländer also nicht aufgegeben zu haben. Die Entscheidung über einen Rücktritt könnte ihm aber schnell abgenommen werden. Nämlich dann, wenn die Bayern kommende Woche – vor eigenem Publikum – gegen den Hamburger SV verlieren sollten. Die Diskussionen über einen möglichen Nachfolger haben aber schon jetzt begonnen.
Nur 42 Punkte nach 25 Spielen. 19 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Dortmund. Nach dem Aus im DFB-Pokal und der aussichtslosen Tabellen-Situation im Projekt Titelverteidigung steht der FC Bayern vor einem schwierigen Frühjahr.
Champions League als Ziel
Im kommenden Jahr wird das Champions League-Finale in München stattfinden. Bitter, wenn sich die Bayern 2011 nicht für die Königsklasse qualifizieren könnten. Das absolute Horrorszenario für Präsident Uli Hoeneß. Ein Finale in der Bayern-Arena und der FCB sitzt in den Zuschauerrängen.
Bei momentanem Tabellenstand wäre dieses Szenario Realität. Aktuell rangieren die Bayern auf dem vierten Platz. Zu wenig für die Königsklasse. Zum jetzigen Zeitpunkt beträgt der Rückstand auf die drittplatzierten Hannoveraner fünf Zähler und das neun Runden vor Saisonende. Eben dieser dritte Rang wäre von Nöten, um in die Champions League Qualifikation zu kommen. Platz zwei würde die direkte Teilnahme an der Königsklasse bedeuten. Das Spitzenduo erscheint aber fast unerreichbar.
Trainer van Gaal unter Druck
Noch ist Louis van Gaal Bayern-Coach, ob er diese Position noch lange wird verteidigen können ist fraglich. In den letzten Spielen agierte die Bayern-Elf meilenweit entfernt von einer Meisterform. Völlig desolat die Abwehr, die bereits 33 Treffer zulassen musste und damit mehr als doppelt soviel wie Fastmeister Dortmund.
FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sprach nach der Niederlage gegen Hannover vom „absoluten Tiefpunkt der Saison“. Rummenigge weiter: „Wir sind momentan für den FC Bayern in einer Situation, die uns große Sorgen bereiten lässt.“
Holländer noch kämpferisch
Trainer van Gaal reagierte auf die Frage nach einem möglichen Rücktritt seinerseits mit folgenden Worten: „Das ist in meinem Fall immer davon abhängig, wie die Spieler auf mich reagieren. Aber sie haben ja auch heute gesehen, dass die Spieler sehr gut auf mich reagieren."
Noch scheint der Holländer also nicht aufgegeben zu haben. Die Entscheidung über einen Rücktritt könnte ihm aber schnell abgenommen werden. Nämlich dann, wenn die Bayern kommende Woche – vor eigenem Publikum – gegen den Hamburger SV verlieren sollten. Die Diskussionen über einen möglichen Nachfolger haben aber schon jetzt begonnen.
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