Paul Scharner wird also nie wieder für das österreichische Nationalteam spielen.
Und wieder einmal hat er es geschafft. Paul Scharner spielt nicht mehr für den ÖFB. Es stellt sich die Frage: "Sollte man deswegen traurig sein?"
Scharner hat nicht zum ersten Mal für einen Eklat gesorgt. Österreich hat genug andere Spieler, um den Abgang des Neo-Hamburgers zu kompensieren und den Defensiv-Akteur mehr als nur gleichwertig zu ersetzen.
Deshalb ist die Antwort auch ein klares: "Nein!"
Es besteht kein Grund zur Trauer. Nach dem Abgang des Egozentrikers gibt es im ÖFB-Team einen Unruheherd weniger. Andere, talentiertere und jüngere, werden in die Bresche springen. Der Blick ist nach vorne gerichtet.
Dienstag, 21. August 2012
Freitag, 10. August 2012
Rapid rettet die Ehre
Das wäre fast ein ganz schwarzer Abend geworden. Ried gescheitert, Admira trotz guter Leistung ausgeschieden und Rapid am Abgrund. Doch dann schafften die Grün-Weißen die Wende.
Kurz vor Ende der Olympischen Spiele in und um London steht Österreich noch immer ohne Medaille da. Die Nerven der österreichischen Sportfans wurden schon gehörig strapaziert. Da wäre es wohl der Supergau gewesen, wenn sich an einem Abend auch noch alle drei verbliebenen Europacup-Starter von der internationalen Bühne verabschiedet hätten.
Zum Glück behielt Rapid die Nerven und hatte am Ende das nötige Glück. Gegen zum Teil äußerst unfair agierende Serben aus Novi Sad, setzten sich die Hütteldorfer, am Ende höchst verdient, durch. Im Play-Off wartet nun PAOK Saloniki. Eine schwierige aber nicht unlösbare Aufgabe.
Ried und Admira zu grün
Ober- und Niederösterreich haben sich aus dem internationalen Fußball-Geschäft verabschiedet. Ried war vor allem defensiv zu schwach und leistete sich ungewohnte Schnitzer. Die Admira hat eine mäßige Torhüter-Leistung viel gekostet. Schon im Hinspiel zeigte der Keeper der Südstädter Schwächen. Auch in Prag war ein schwerer Patzer dabei. Fehler die auf internationaler Bühne nicht passieren dürfen, will man in die EL-Gruppenphase einziehen.
Es sieht also nicht allzu gut aus für die heimischen Teams. Nur mehr Rapid hält die Fahnen hoch. Das mäßige Niveau der Bundesliga ist im Europa-Vergleich deutlich zu wenig. Das sollte ein Ansporn für alle Profivereine in Österreich sein, sich nicht auf die faule Haut zu legen. Der Abstand zur Weltspitze ist groß genug. Noch größer darf er nicht werden, sonst verschwindet der heimische Fußball bald endgültig in der Bedeutungslosigkeit.
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