Es ist schnell gegangen. Verdammt schnell sogar! Die Fußball-WM in Südafrika biegt bereits in die Zielgerade ein. 56 der 64 Partien sind gespielt. Ein Viertel der angetretenen Teams hat sich in die Runde der besten Acht gespielt.
Große Namen, große Außenseiter
Niederlande gegen Brasilien, Uruguay versus Ghana, Argentinien trifft auf Deutschland und Paraguay bekommt es mit Spanien zu tun.
Das klingt ziemlich vielversprechend. Einige heiße Spiele und enge Partien sind vorprogrammiert.
Vier südamerikanische Mannschaften haben den Sprung ins Viertelfinale geschafft. Paraguay darunter als der wohl größte Underdog vom amerikanischen Kontinent. Die defensiv starken Südamerikaner haben Japan im Elferschießen aus dem Achtelfinale geworfen. Gegner Spanien hat gegen Portugal zwar nur knapp gewonnen, aber die Leistungskurve bei den Iberern zeigt eindeutig nach oben.
Neben den drei europäischen Vertretern hat es auch ein Land aus Afrika geschafft unter die besten Acht zu kommen. Ghana hält die Fahne des Gastgeber-Kontinents hoch. Gegen Uruguay, die mit Forlan und Suarez ein kongeniales Angreiferduo stellen, werden es die „Black Stars“ jedoch sehr schwer haben.
Die Duelle der Spitzenteams
Holland gegen Brasilien, dieses Aufeinandertreffen verspricht einiges. Robben und seine Oranjes gegen die Sambakicker, die unter Coach Dunga das kontrollierte Offensivspiel gelernt haben.
Nicht weniger interessant könnte die Partie Argentinien gegen Deutschland werden. Nachdem unsere Nachbarn England in einem sensationellen Spiel aus dem Bewerb gekickt haben, ist Schweinsteiger, Müller und Konsorten einiges zuzutrauen.
Argentinien-Trainer Maradona hat sich indes als perfekter Motivator erwiesen. Unter seiner „Führung“ spielen Higuain und Tevez in Hochform. Die Torfabrik ist gerade so richtig in Fahrt gekommen und dabei hat Superstar Messi noch gar nicht getroffen.
Schiris mit Problemen
Jeder hat die, zum Teil, katastrophalen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter in den letzten Wochen gesehen. Jetzt scheint auch die FIFA endlich zu reagieren. Die hohen Herren denken über die Einführung von technischen Hilfsmitteln nach. Es wird auch Zeit!
Die Unparteiischen sind mehr und mehr mit der Geschwindigkeit des Spiels überfordert. Falsche Entscheidungen sind vorprogrammiert.
Es bleibt zu hoffen, dass die restlichen acht Spiele der WM ohne gröbere Probleme über die Bühne gehen. Danach gilt es zu handeln um dem Fußballsport seine Glaubwürdigkeit zurückzugeben.
Mittwoch, 30. Juni 2010
Montag, 21. Juni 2010
WM-Special Teil II
Portugal – Nordkorea 7:0
Portugal schießt Nordkorea mit 7:0 aus dem Stadion!
Die Nordkoreaner haben, in der zweiten Spielhälfte, den Fehler gemacht mitspielen zu wollen.
Nach dem 1:0 zur Pause, hatte Portugal mit der entblößten Abwehr der Koreaner leichtes Spiel. Drei Tore in sieben Minuten entschieden die Partie.
Portugal schießt sich damit in die Pole Position um den zweiten Platz der Gruppe G.
Im Duell der Fußball-Zauberer kommt es am letzten Spieltag zum Aufeinandertreffen Brasilien – Portugal (25.Juni). Vielleicht ja erneut ein Torfestival!
Portugal schießt Nordkorea mit 7:0 aus dem Stadion!
Die Nordkoreaner haben, in der zweiten Spielhälfte, den Fehler gemacht mitspielen zu wollen.
Nach dem 1:0 zur Pause, hatte Portugal mit der entblößten Abwehr der Koreaner leichtes Spiel. Drei Tore in sieben Minuten entschieden die Partie.
Portugal schießt sich damit in die Pole Position um den zweiten Platz der Gruppe G.
Im Duell der Fußball-Zauberer kommt es am letzten Spieltag zum Aufeinandertreffen Brasilien – Portugal (25.Juni). Vielleicht ja erneut ein Torfestival!
Donnerstag, 17. Juni 2010
WM Special
Spanien - Schweiz 0:1
Spanien verliert überraschend das Auftaktspiel der Weltmeisterschaft. Die Schweiz schafft die Sensation und holt einen 1:0-Erfolg gegen den amtierenden Europameister.
In der ersten Hälfte waren die Iberer, mit nur einem Stürmer, zu berechenbar. Das spielstarke Mittelfeld war vor dem Tor nicht vorhanden, David Villa wurde von der eidgenössischen Defensive gut aus dem Spiel genommen.
Iniesta, Xavi und Konsorten sind eben keine Knipser!
Spanien-Coach Vicente del Bosque brachte, in Hälfte zwei, schlussendlich sogar drei weitere Stürmer. Wiederum taktisch nicht besonders geschickt, da dadurch jegliche Überlegenheit im Mittelfeld verloren ging. Die Eidgenossen standen defensiv gut und dicht gestaffelt. Spaniens Stürmer waren zu diesem Zeitpunkt ziemlich abgemeldet.
Dem eingewechselten Fernando Torres war die fehlende Spielpraxis deutlich anzusehen.
Fazit: Schweiz-Trainer Ottmar Hitzfeld hat mit seiner Defensiv-Taktik die überlegenen Spanier ausgestochen und die Sensation geschafft. Für die rote Furie wird das zweite Gruppenspiel, gegen Honduras, schon zu einem Schicksalsmatch! Ein Sieg im zweiten Durchgang und es könnte zu einem echten Gruppenfinale gegen Chile kommen.
Spanien verliert überraschend das Auftaktspiel der Weltmeisterschaft. Die Schweiz schafft die Sensation und holt einen 1:0-Erfolg gegen den amtierenden Europameister.
In der ersten Hälfte waren die Iberer, mit nur einem Stürmer, zu berechenbar. Das spielstarke Mittelfeld war vor dem Tor nicht vorhanden, David Villa wurde von der eidgenössischen Defensive gut aus dem Spiel genommen.
Iniesta, Xavi und Konsorten sind eben keine Knipser!
Spanien-Coach Vicente del Bosque brachte, in Hälfte zwei, schlussendlich sogar drei weitere Stürmer. Wiederum taktisch nicht besonders geschickt, da dadurch jegliche Überlegenheit im Mittelfeld verloren ging. Die Eidgenossen standen defensiv gut und dicht gestaffelt. Spaniens Stürmer waren zu diesem Zeitpunkt ziemlich abgemeldet.
Dem eingewechselten Fernando Torres war die fehlende Spielpraxis deutlich anzusehen.
Fazit: Schweiz-Trainer Ottmar Hitzfeld hat mit seiner Defensiv-Taktik die überlegenen Spanier ausgestochen und die Sensation geschafft. Für die rote Furie wird das zweite Gruppenspiel, gegen Honduras, schon zu einem Schicksalsmatch! Ein Sieg im zweiten Durchgang und es könnte zu einem echten Gruppenfinale gegen Chile kommen.
Mittwoch, 16. Juni 2010
Südafrika als Mittelpunkt der Fußballwelt
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika hat begonnen. Das ganze Land befindet sich im Ausnahmezustand.
Auftakt nach Maß
Wahrlich einen gelungenen Start kann Gastgeber Südafrika verbuchen. Mit dem 1:1 gegen Mexiko gelang der Bafana Bafana der erste Punkt im ersten Spiel. Gerade in der zweiten Hälfte war Südafrika den Mexikanern auch spielerisch überlegen. Der Sieg wäre keineswegs unverdient gewesen.
Der Erfolg der Lokalmatadoren hat die Stimmung im Land noch weiter angeheizt. Ein wahres Fußballfest ist im Gange.
Uruguay und Frankreich trennten sich mit einem torlosen Remis. Die Südamerikaner haben zwar einen Traumsturm (Anm.: Forlan und Suarez), aber ein echter Vorbereiter fehlte in der ersten Partie. So gelang es kaum gefährliche Torraumszenen zu kreieren.
Die Franzosen wiederum hätten einen Knipser gut gebrauchen können. Anelka, Govou, Ribery und der eingewechselte Henry wirkten viel zu harmlos. Es fehlte jegliches Feuer.
Argentinien und Deutschland überzeugen
Zwar konnte Argentinien Nigeria nur mit einem denkbar knappen Ergebnis von 1:0 besiegen, es wäre allerdings mehr drin gewesen. Alleine der Weltfußballer des Jahres 2009, Lionel Messi, hätte noch locker zwei, drei weitere Tore erzielen können. Die Nigerianer können sich bei ihrem Torhüter Vincent Enyeama bedanken, der mit Weltklasse-Paraden eine höhere Niederlage verhindern konnte.
Auch vom Ergebnis her wussten unsere deutschen Nachbarn zu glänzen. Mit einem 4:0 gegen Australien setzten Lahm, Müller und Co. ein erstes Ausrufezeichen. Mit ähnlichen Leistungen in den verbleibenden zwei Gruppen-Spielen würde man zum Topfavoriten auf den Titel mutieren. Aber Achtung, die Gegner werden stärker. Mal schauen, ob Deutschland mit der Aufgabe wächst.
Favoriten enttäuschen
Gleich drei der größten Favoriten konnten zum WM-Start nicht überzeugen. Italien mühte sich gegen Paraguay zu einem 1:1-Remis. Brasilien konnte gegen das vermeintlich schwächste WM-Team, Nordkorea, gerade einmal 2:1 gewinnen und England musste sich im Duell mit der USA ebenfalls mit einem 1:1 zufrieden geben.
Dabei sorgte der englische Keeper für ein Hoppala, dass ihm den Stammplatz kosten könnte. Nach einem leichten und eher ungefährlichen Schuss aufs Tor, ließ der Schlussmann den Ball ins Netz kullern. Damit reiht sich Green nahtlos in der Liste der schwachen englischen Keeper der letzten Jahre ein.
Die USA haben gezeigt, dass sie nicht unterschätzt werden dürfen.
Die Niederlande war als ein weiterer Favorit ins Turnier gestartet. Zwar gelang den Oranjes ein 2:0-Sieg gegen Dänemark, aber überzeugend war der Auftritt keineswegs. Erst ein Eigentor der Dänen brachte die Holländer in Front, kurz vor Schluss gelang Kuyt mit dem 2:0 die Entscheidung.
Ring frei zur Runde zwei
Der Erste Spieltag ist praktisch abgeschlossen. Tore waren bisher eher Mangelware. Bleibt zu hoffen, dass sich dies im Laufe des zweiten Spieltags ändert.
Die Teams haben die Anfangsnervosität abgelegt. Einige stehen schon unter Zugzwang. Treffer müssen her. Eine gute Voraussetzung also für mehr Action! Spannendere Spiele und mehr Tore würden wohl alle Fans freuen. In diesem Sinne: Vamos muchachos!
Auftakt nach Maß
Wahrlich einen gelungenen Start kann Gastgeber Südafrika verbuchen. Mit dem 1:1 gegen Mexiko gelang der Bafana Bafana der erste Punkt im ersten Spiel. Gerade in der zweiten Hälfte war Südafrika den Mexikanern auch spielerisch überlegen. Der Sieg wäre keineswegs unverdient gewesen.
Der Erfolg der Lokalmatadoren hat die Stimmung im Land noch weiter angeheizt. Ein wahres Fußballfest ist im Gange.
Uruguay und Frankreich trennten sich mit einem torlosen Remis. Die Südamerikaner haben zwar einen Traumsturm (Anm.: Forlan und Suarez), aber ein echter Vorbereiter fehlte in der ersten Partie. So gelang es kaum gefährliche Torraumszenen zu kreieren.
Die Franzosen wiederum hätten einen Knipser gut gebrauchen können. Anelka, Govou, Ribery und der eingewechselte Henry wirkten viel zu harmlos. Es fehlte jegliches Feuer.
Argentinien und Deutschland überzeugen
Zwar konnte Argentinien Nigeria nur mit einem denkbar knappen Ergebnis von 1:0 besiegen, es wäre allerdings mehr drin gewesen. Alleine der Weltfußballer des Jahres 2009, Lionel Messi, hätte noch locker zwei, drei weitere Tore erzielen können. Die Nigerianer können sich bei ihrem Torhüter Vincent Enyeama bedanken, der mit Weltklasse-Paraden eine höhere Niederlage verhindern konnte.
Auch vom Ergebnis her wussten unsere deutschen Nachbarn zu glänzen. Mit einem 4:0 gegen Australien setzten Lahm, Müller und Co. ein erstes Ausrufezeichen. Mit ähnlichen Leistungen in den verbleibenden zwei Gruppen-Spielen würde man zum Topfavoriten auf den Titel mutieren. Aber Achtung, die Gegner werden stärker. Mal schauen, ob Deutschland mit der Aufgabe wächst.
Favoriten enttäuschen
Gleich drei der größten Favoriten konnten zum WM-Start nicht überzeugen. Italien mühte sich gegen Paraguay zu einem 1:1-Remis. Brasilien konnte gegen das vermeintlich schwächste WM-Team, Nordkorea, gerade einmal 2:1 gewinnen und England musste sich im Duell mit der USA ebenfalls mit einem 1:1 zufrieden geben.
Dabei sorgte der englische Keeper für ein Hoppala, dass ihm den Stammplatz kosten könnte. Nach einem leichten und eher ungefährlichen Schuss aufs Tor, ließ der Schlussmann den Ball ins Netz kullern. Damit reiht sich Green nahtlos in der Liste der schwachen englischen Keeper der letzten Jahre ein.
Die USA haben gezeigt, dass sie nicht unterschätzt werden dürfen.
Die Niederlande war als ein weiterer Favorit ins Turnier gestartet. Zwar gelang den Oranjes ein 2:0-Sieg gegen Dänemark, aber überzeugend war der Auftritt keineswegs. Erst ein Eigentor der Dänen brachte die Holländer in Front, kurz vor Schluss gelang Kuyt mit dem 2:0 die Entscheidung.
Ring frei zur Runde zwei
Der Erste Spieltag ist praktisch abgeschlossen. Tore waren bisher eher Mangelware. Bleibt zu hoffen, dass sich dies im Laufe des zweiten Spieltags ändert.
Die Teams haben die Anfangsnervosität abgelegt. Einige stehen schon unter Zugzwang. Treffer müssen her. Eine gute Voraussetzung also für mehr Action! Spannendere Spiele und mehr Tore würden wohl alle Fans freuen. In diesem Sinne: Vamos muchachos!
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