Sturm, Salzburg, die Austria und Ried vertreten Österreich heuer im Europacup. Für drei der vier hat die Mission Gruppenphase bereits begonnen.
Sturm, die Austria und Salzburg haben die erste Runde überstanden. Ried steigt erst in dieser Woche in den Kampf ein. Alle vier heimischen Vereine wollen auch im Herbst noch international vertreten sein. Wie realistisch das ist, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.
Champions League als Traum
Sturm Graz – so heißt der amtierende österreichische Fußballmeister. Die Blackies haben die erste Hürde auf dem Weg in die Gruppenphase der UEFA Champions League übersprungen. Allerdings mit etwas mehr Bauchweh als erhofft. Mit einem Gesamtscore von 4:3 stehen die Grazer, nach den Duellen gegen den ungarischen Klub Videoton Szekesfehervar, in der dritten Qualirunde.
In Runde drei wartet nun der FC Sestaponi. Die Georgier setzten sich gegen Chisinau durch. Fest steht, dass sich Sturm spätestens im Play-off wird steigern müssen. Sollte der Aufstieg gegen Sestaponi gelingen, wartet nämlich in den entscheidenden beiden Matches ein harter Brocken.
RBS und FAK glänzen nicht
Nach den Hinspielen sprach so manche österreichische Tageszeitung schon von Schützenfesten bei den bevorstehenden EL-Quali-Rückspielen. Es sollte anders kommen. Zwar setzten sich sowohl RB Salzburg (gegen Liepajas Metalurgs), als auch Austria Wien (gegen Rudar Pljevlja) durch, aber die Ergebnisse waren wenig berauschend.
Die Veilchen erkämpften einen wenig begeisternden 2:0-Heimsieg, die Bullen mussten sich gar mit einem enttäuschenden torlosen Unentschieden in Salzburg zufrieden geben. Nun warten schon etwas schwierigere Aufgaben in der dritten Qualifikationsrunde der Europa League. Salzburg bekommt es mit dem FK Senica zu tun, die Austria muss sich mit Olympija Ljubljana messen.
Die SV Ried steigt als Cupsieger erst jetzt in den Bewerb ein und hat den namhaftesten Gegner zugelost bekommen. Bröndby Kopenhagen könnte eine Nummer zu groß sein für die Oberösterreicher.
Steigerung muss her
Gut, dass alle vier österreichischen Starter es in die dritte Runde geschafft haben. Überzeugend waren die Leistungen aber keineswegs. Bitter auch, dass Salzburg – vor eigenem Publikum – nicht in der Lage war Liepajas zu besiegen. Von einer Spitzenmannschaft wie RBS muss man mehr erwarten können. Dem ÖFB fehlen damit zwei wichtige Punkte in der UEFA-Fünfjahreswertung.
Montag, 25. Juli 2011
Montag, 11. Juli 2011
Admira muss zahlen
Es ist das Thema, das zur Zeit die Gemüter vieler Fußballfans erhitzt. Die Admira wird dafür bestraft, dass sie getrickst hat. Oder wird sie eigentlich dafür belohnt?
In den Medien war die Rede von sogenannten Doppelverträgen. Soll heißen, die Admira-Spieler haben neben ihrem offiziellen Vereinsgehalt weitere Gelder erhalten. Sollte dies wahr sein, eine illegale Machenschaft. Aber was ist nun tatsächlich passiert? Die Liga hält den Deckel drauf.
Senat 5 spricht Strafe aus
Laut der Tageszeitung Kurier waren mindestens zwei Admira-Kicker mit Doppelverträgen ausgestattet. Diese Tatsache sah der Bundesliga-Senat 5 als erwiesen an. Die logische Konsequenz – eine Strafe für die Niederösterreicher. Das Problem dabei: weder die Südstädter noch der ehemalige Liga-Konkurrent Altach akzeptieren die Strafe.
Es ist die Rede davon, dass die Liga die Admiraner mit einer 70.000 Euro Strafe belegt hat. Eine stattliche Summe und trotzdem nicht genug. Sollten die Schwarz-Roten tatsächlich mit unlauteren Mitteln den Aufstieg in die Bundesliga geschafft haben, ist eine Geldstrafe nicht die richtige Antwort. Details über den Fehltritt wird die Öffentlichkeit keine erhalten. Wegen der Verschwiegenheitspflicht bei Lizenzangelegenheiten.
Liga muss Konsequenzen ziehen
Für die Altacher ist die Strafe ein Witz. Verständlich, immerhin haben sie um einen Punkt den Aufstieg verpasst. Für die Admiraner ist sie zu hoch. Sie haben bereits gegen die Höhe berufen. Bleibt abzuwarten, ob das Ausmaß verringert wird. Unbehelligt davon startet die beiden höchsten Spielklassen demnächst in die neue Saison.
Aber egal wie der Streit ausgeht, die Optik ist eine schlechte. Einen Verein mit einer Geldbuße dafür zu rügen, dass sie illegal mit Finanzen getrickst haben, wird wohl nur wenig erzieherische Wirkung haben. Ein Punkteabzug oder eine ähnlich harte Konsequenz sind wohl der einzige Weg, um die Vereine künftig zum Einhalten der Spielregeln zu bewegen. Fairplay ist eben nicht nur auf dem Platz gefragt!
In den Medien war die Rede von sogenannten Doppelverträgen. Soll heißen, die Admira-Spieler haben neben ihrem offiziellen Vereinsgehalt weitere Gelder erhalten. Sollte dies wahr sein, eine illegale Machenschaft. Aber was ist nun tatsächlich passiert? Die Liga hält den Deckel drauf.
Senat 5 spricht Strafe aus
Laut der Tageszeitung Kurier waren mindestens zwei Admira-Kicker mit Doppelverträgen ausgestattet. Diese Tatsache sah der Bundesliga-Senat 5 als erwiesen an. Die logische Konsequenz – eine Strafe für die Niederösterreicher. Das Problem dabei: weder die Südstädter noch der ehemalige Liga-Konkurrent Altach akzeptieren die Strafe.
Es ist die Rede davon, dass die Liga die Admiraner mit einer 70.000 Euro Strafe belegt hat. Eine stattliche Summe und trotzdem nicht genug. Sollten die Schwarz-Roten tatsächlich mit unlauteren Mitteln den Aufstieg in die Bundesliga geschafft haben, ist eine Geldstrafe nicht die richtige Antwort. Details über den Fehltritt wird die Öffentlichkeit keine erhalten. Wegen der Verschwiegenheitspflicht bei Lizenzangelegenheiten.
Liga muss Konsequenzen ziehen
Für die Altacher ist die Strafe ein Witz. Verständlich, immerhin haben sie um einen Punkt den Aufstieg verpasst. Für die Admiraner ist sie zu hoch. Sie haben bereits gegen die Höhe berufen. Bleibt abzuwarten, ob das Ausmaß verringert wird. Unbehelligt davon startet die beiden höchsten Spielklassen demnächst in die neue Saison.
Aber egal wie der Streit ausgeht, die Optik ist eine schlechte. Einen Verein mit einer Geldbuße dafür zu rügen, dass sie illegal mit Finanzen getrickst haben, wird wohl nur wenig erzieherische Wirkung haben. Ein Punkteabzug oder eine ähnlich harte Konsequenz sind wohl der einzige Weg, um die Vereine künftig zum Einhalten der Spielregeln zu bewegen. Fairplay ist eben nicht nur auf dem Platz gefragt!
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