Lyon schießt Zagreb aus dem eigenen Stadion. Ein tolles Schützenfest, aber auch ein Spiel mit fadem Beigeschmack.
Eine 1:7-Niederlage ist bitter. Wenn ein Team im eigenen Stadion eine solche Packung erhält, ist es um so schlimmer. Dinamo Zagreb musste diese Schmach in der Champions League erdulden. Schiebungsvorwürfe inklusive.
Ein rabenschwarzer Abend
1:1 stand es im Champions League Gruppenphasen-Endspiel, zwischen Dinamo Zagreb und Olympique Lyon, zur Pause. 1:4 hieß es nach 52 Minuten, nach dem die Gäste drei Treffer binnen fünf Minuten erzielt hatten. Die Partie war gelaufen, es sollte aber noch schlimmer kommen.
Die Kroaten, die seit der ersten Hälfte mit einem Mann weniger auskommen mussten, sollten drei weitere Gegentreffer einstecken. Dabei zerfiel die Mannschaft in die Einzelteile. Eine wahrlich desolate Leistung. Schnell wurden Schiebungsvorwürfe laut. Kein Wunder, nach dieser Vorstellung. Schließlich darf sich keine Profimannschaft der Welt so verkaufen. Das war peinlich und blamabel!
Aber nicht nur die eigene Reputation hat Dinamo damit angekratzt, auch Ajax Amsterdam hat man einen Bärendienst erwiesen.
Ajax im Pech
Amsterdam musste sich im zweiten Spiel der Gruppe D Real Madrid geschlagen geben, wähnte sich aber trotzdem in der KO-Runde. Durch den Auswärtskantersieg der Franzosen trat jedoch das Kuriosum ein, dass Lyon Ajax am letzten Spieltag – aufgrund der besseren Tordifferenz – doch noch überholte.
Riesenpech für Ajax, auch deswegen, weil den Holländern zwei reguläre Tore aberkannt wurden. Amsterdam muss sich damit, wegen inferiorer Zagreb-Spieler und einem schlechten Schiedsrichter-Team, mit der Europa League anfreunden. Werbung für den Fußball-Sport sieht definitiv anders aus!
-pef-
Freitag, 9. Dezember 2011
Sonntag, 27. November 2011
Schöttel und seine Rapid
Rapid und Peter Schöttel - diese Liebesbeziehung hat Geschichte. Der ehemalige Rapid-Verteidiger und Sportchef hat bei Fans und Experten für Irritationen gesorgt. Momentan jedoch gibt ihm der Erfolg recht.
16 Runden sind gespielt. Rapid Wien lacht vom zweiten Platz der österreichischen Bundesliga. Punktegleich mit Leader Austria. Vor wenigen Wochen sah die Situation noch ganz anders aus.
Schöttel will Rapid neu
Beim SCR wird einiges neu und anders. Die Mannschaft befindet sich Umbruch. Von einem eingespielten Team kann man nicht reden. Trotzdem scheint Schöttel Rapid in eine gute Zukunft zu führen. Die Truppe um Steffen Hofmann spielt erfolgreicher und besser als im Spätsommer.
Ein Blick auf jene Elf, die beim Spiel gegen Mattersburg auf dem Feld stand zeigt, dass der Trainer immer noch am probieren ist. Tormann Königshofer agierte hinter einem 4-2-3-1–System. Pichler in der Innenverteidigung, Prager im defensiven Mittelfeld und Hofmann in der zentralen Mittelfeld-Position. Solospitze war wieder einmal Mittelfeld-Mann Burgstaller.
Stürmer und Tormann im Abseits
Helge Payer steht mehr oder weniger auf dem Abstellgleis, die Stürmer Alar, Nuhiu, Salihi und Gartler dürfen maximal als Joker ins Match eingreifen. Diese Punkte haben die Kritiker auf den Plan gerufen.
Keeper Payer wurde schon unter Vorgänger Pacult erfolgreich verunsichert. Sämtliche Stürmer haben keinen Rhythmus. Die Folge ist eine gewisse Unruhe in der Mannschaft. Noch hat der Coach die Situation unter Kontrolle. So lange das Team im vorderen Tabellen-Drittel liegt, wird sich der Gegenwind in Grenzen halten.
Hat Schöttel einen Plan
…? Diese Frage zu stellen ist legitim. Wenn ja, wie genau sieht dieser aus? Ohne Frage wird die Situation so, auf Dauer, nicht tragbar sein. Wechsel in der Winterpause sind wahrscheinlich und angeraten. Ansonsten könnte das Hoch der Grün-Weißen nur von kurzer Dauer sein.
16 Runden sind gespielt. Rapid Wien lacht vom zweiten Platz der österreichischen Bundesliga. Punktegleich mit Leader Austria. Vor wenigen Wochen sah die Situation noch ganz anders aus.
Schöttel will Rapid neu
Beim SCR wird einiges neu und anders. Die Mannschaft befindet sich Umbruch. Von einem eingespielten Team kann man nicht reden. Trotzdem scheint Schöttel Rapid in eine gute Zukunft zu führen. Die Truppe um Steffen Hofmann spielt erfolgreicher und besser als im Spätsommer.
Ein Blick auf jene Elf, die beim Spiel gegen Mattersburg auf dem Feld stand zeigt, dass der Trainer immer noch am probieren ist. Tormann Königshofer agierte hinter einem 4-2-3-1–System. Pichler in der Innenverteidigung, Prager im defensiven Mittelfeld und Hofmann in der zentralen Mittelfeld-Position. Solospitze war wieder einmal Mittelfeld-Mann Burgstaller.
Stürmer und Tormann im Abseits
Helge Payer steht mehr oder weniger auf dem Abstellgleis, die Stürmer Alar, Nuhiu, Salihi und Gartler dürfen maximal als Joker ins Match eingreifen. Diese Punkte haben die Kritiker auf den Plan gerufen.
Keeper Payer wurde schon unter Vorgänger Pacult erfolgreich verunsichert. Sämtliche Stürmer haben keinen Rhythmus. Die Folge ist eine gewisse Unruhe in der Mannschaft. Noch hat der Coach die Situation unter Kontrolle. So lange das Team im vorderen Tabellen-Drittel liegt, wird sich der Gegenwind in Grenzen halten.
Hat Schöttel einen Plan
…? Diese Frage zu stellen ist legitim. Wenn ja, wie genau sieht dieser aus? Ohne Frage wird die Situation so, auf Dauer, nicht tragbar sein. Wechsel in der Winterpause sind wahrscheinlich und angeraten. Ansonsten könnte das Hoch der Grün-Weißen nur von kurzer Dauer sein.
Montag, 14. November 2011
Die neue Ära beginnt
Neo-ÖFB-Coach Koller geht in seine erste Bewährungsprobe. Das Testspiel gegen die Ukraine könnte ein kleiner Gradmesser werden. Schafft das Team eine Überraschung.
Es ist der Start in eine neue Ära. Marcel Koller hat seinen ersten Kader zusammengestellt. Er führt die ÖFB-Elf zur Test-Premiere. Bereits kommenden Dienstag ist es so weit. Gegner Ukraine ist ein harter Brocken.
Alaba als Fixstern
EM-Co-Gastgeber Ukraine hat gerade erste bewiesen, dass mit ihnen kommenden Juni zu rechnen sein wird. Eine hungrige Truppe trotzte Deutschland, am Freitag, ein 3:3 ab. Janko, Pogatetz und Co. steht also eine schwierige Herausforderung ins Haus.
In den vergangenen Tagen hatte Koller die Gelegenheit seine neuen Schützlinge kennen zu lernen. Mehrere Einheiten des intensiven Trainings dürften der ÖFB-Elf gut tun. Am Dienstag wird man vielleicht schon erkennen können, wie die Marschroute des neuen Trainers aussieht. Behält er das gewohnte 4-2-3-1 bei, oder wird alles anders. Welche Kicker spielen eine wichtige Rolle und wer wird zum Bankerl-Drücker?
Von David Alaba scheint der Schweizer schon jetzt viel zu halten, aber um dessen Fähigkeiten zu erkennen, muss man kein Fachmann sein. Auch Arnautovic dürfte es Koller angetan haben. Der Hitzkopf ließ via Medien verlauten, dass er seine Lektion gelernt hat. Das Spiel und die kommenden Wochen und Monate werden es weisen.
2012 als Jahr der Bewährung
Österreich ist bei der EURO 2012 nur Zuschauer. Trotzdem könnte das Jahr ein ganz wichtiges werden. Für Koller und seinen Stab gilt es, ein Team zu formen, dass die Quali für Brasilien 2014 erfolgreich bestreitet. Kein leichter Job, denn es gibt immer noch viele Baustellen.
Wer bildet die Innenverteidigung, wer wird das Tor hüten? Die rechte Außenverteidiger-Position muss man eindeutig als Schwachstelle bezeichnen. Im defensiven Mittelfeld bieten sich einige an, aber ist da jemand dabei, der auch das Spiel mitgestalten kann?
Diese Fragen und viele andere mehr gilt es schnell zu lösen. Denn die nächsten Punktespiele sind nicht mehr so weit entfernt, wie es scheint.
Es ist der Start in eine neue Ära. Marcel Koller hat seinen ersten Kader zusammengestellt. Er führt die ÖFB-Elf zur Test-Premiere. Bereits kommenden Dienstag ist es so weit. Gegner Ukraine ist ein harter Brocken.
Alaba als Fixstern
EM-Co-Gastgeber Ukraine hat gerade erste bewiesen, dass mit ihnen kommenden Juni zu rechnen sein wird. Eine hungrige Truppe trotzte Deutschland, am Freitag, ein 3:3 ab. Janko, Pogatetz und Co. steht also eine schwierige Herausforderung ins Haus.
In den vergangenen Tagen hatte Koller die Gelegenheit seine neuen Schützlinge kennen zu lernen. Mehrere Einheiten des intensiven Trainings dürften der ÖFB-Elf gut tun. Am Dienstag wird man vielleicht schon erkennen können, wie die Marschroute des neuen Trainers aussieht. Behält er das gewohnte 4-2-3-1 bei, oder wird alles anders. Welche Kicker spielen eine wichtige Rolle und wer wird zum Bankerl-Drücker?
Von David Alaba scheint der Schweizer schon jetzt viel zu halten, aber um dessen Fähigkeiten zu erkennen, muss man kein Fachmann sein. Auch Arnautovic dürfte es Koller angetan haben. Der Hitzkopf ließ via Medien verlauten, dass er seine Lektion gelernt hat. Das Spiel und die kommenden Wochen und Monate werden es weisen.
2012 als Jahr der Bewährung
Österreich ist bei der EURO 2012 nur Zuschauer. Trotzdem könnte das Jahr ein ganz wichtiges werden. Für Koller und seinen Stab gilt es, ein Team zu formen, dass die Quali für Brasilien 2014 erfolgreich bestreitet. Kein leichter Job, denn es gibt immer noch viele Baustellen.
Wer bildet die Innenverteidigung, wer wird das Tor hüten? Die rechte Außenverteidiger-Position muss man eindeutig als Schwachstelle bezeichnen. Im defensiven Mittelfeld bieten sich einige an, aber ist da jemand dabei, der auch das Spiel mitgestalten kann?
Diese Fragen und viele andere mehr gilt es schnell zu lösen. Denn die nächsten Punktespiele sind nicht mehr so weit entfernt, wie es scheint.
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Rapid im Mittelfeld gelandet
Rapid Wien hat schon bessere Zeiten erlebt. Peter Schöttel sollte die Grün-Weißen zu neuen Höhen führen. Bis jetzt scheint sein Konzept nicht aufzugehen.
Der Herbst 2011 ist für Rapid ein düsterer. Keine internationalen Spiele. Nur Platz fünf in der Bundesliga-Tabelle und das frühe Aus im ÖFB-Cup. Rapid Urgestein Peter Schöttel wurde geholt, um die Grün-Weißen auf die Erfolgsspur zurückzuführen. Bisher ist wenig davon zu sehen.
Rapid nur durchschnittlich
Nach zwölf Bundesliga-Runden, also einem Drittel der Meisterschaft, ist der SCR lange nicht jene Mannschaft, die die Fans so lieben. 17 Punkte aus einem Dutzend Spielen, das ist mager und reicht nur zum Mittelmaß in der höchsten österreichischen Spielklasse.
Praktisch in jedem Spiel lässt der Coach eine andere Startformation auflaufen und das merkt man dem Team an. Nicht eingespielt, unsicher und ohne breite Brust reagieren die Grünen aus Hütteldorf mehr, als dass sie agieren und dem Gegner ihre Gangart aufzwingen.
Ein Masterplan muss her
Eines ist klar, es wird Zeit brauchen, bis dieses Rapid-Team wieder an der Tabellen-Spitze zu finden ist. Es darf klar bezweifelt werden, dass das in den kommenden Wochen und Monaten der Fall sein wird.
Peter Schöttel wird auch Zeit bekommen, aber nicht ewig. Er muss einen Masterplan für diese Mannschaft finden. Die Zeit des experimentierens ist vorbei. Rapid gehört in den Europacup und dafür sollte es schon mindestens der dritte Tabellen-Rang, am Ende der Saison, werden. Sollten die Grün-Weißen im kommenden Frühjahr noch schlechter dastehen, als zur Zeit, dann könnte Schöttels Kredit schneller aufgebraucht sein, als eine Schüssel Popcorn bei einer Horrorfilm-Vorstellung.
Der Herbst 2011 ist für Rapid ein düsterer. Keine internationalen Spiele. Nur Platz fünf in der Bundesliga-Tabelle und das frühe Aus im ÖFB-Cup. Rapid Urgestein Peter Schöttel wurde geholt, um die Grün-Weißen auf die Erfolgsspur zurückzuführen. Bisher ist wenig davon zu sehen.
Rapid nur durchschnittlich
Nach zwölf Bundesliga-Runden, also einem Drittel der Meisterschaft, ist der SCR lange nicht jene Mannschaft, die die Fans so lieben. 17 Punkte aus einem Dutzend Spielen, das ist mager und reicht nur zum Mittelmaß in der höchsten österreichischen Spielklasse.
Praktisch in jedem Spiel lässt der Coach eine andere Startformation auflaufen und das merkt man dem Team an. Nicht eingespielt, unsicher und ohne breite Brust reagieren die Grünen aus Hütteldorf mehr, als dass sie agieren und dem Gegner ihre Gangart aufzwingen.
Ein Masterplan muss her
Eines ist klar, es wird Zeit brauchen, bis dieses Rapid-Team wieder an der Tabellen-Spitze zu finden ist. Es darf klar bezweifelt werden, dass das in den kommenden Wochen und Monaten der Fall sein wird.
Peter Schöttel wird auch Zeit bekommen, aber nicht ewig. Er muss einen Masterplan für diese Mannschaft finden. Die Zeit des experimentierens ist vorbei. Rapid gehört in den Europacup und dafür sollte es schon mindestens der dritte Tabellen-Rang, am Ende der Saison, werden. Sollten die Grün-Weißen im kommenden Frühjahr noch schlechter dastehen, als zur Zeit, dann könnte Schöttels Kredit schneller aufgebraucht sein, als eine Schüssel Popcorn bei einer Horrorfilm-Vorstellung.
Neuigkeiten zur Kolumne
Ab Ende Oktober gibt es regelmäßig, zwei Mal pro Monat, neue Kommentare unter der Rubrik "Bissig, böse, ballverliebt".
Lest doch einfach mal rein!
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Donnerstag, 6. Oktober 2011
Österreich hat neuen Teamchef
Es ist also eine Entscheidung gefallen. Österreich hat einen neuen Team-Coach.
Marcel Koller soll es richten. Der Schweizer ist in Österreich ein relativ unbeschriebenes Blatt. Dementsprechend gibt es Kritik von vielen Seiten. Vor allem Österreichs Möchtegern-Startrainer fühlen sich auf den Schlipps getreten und übergangen. Allen voran Kurt Jara.
Was Koller kann, das wird er in den nächsten beiden Jahren zeigen dürfen. Das Ziel ist die Qualifikation für Brasilien 2014. Sollte Koller dieses Kunststück gelingen, dann hat ÖFB-Boss Windtner alles richtig gemacht. Wenn nicht, dann darf vielleicht einer der jetzigen Kritiker ran.
Marcel Koller soll es richten. Der Schweizer ist in Österreich ein relativ unbeschriebenes Blatt. Dementsprechend gibt es Kritik von vielen Seiten. Vor allem Österreichs Möchtegern-Startrainer fühlen sich auf den Schlipps getreten und übergangen. Allen voran Kurt Jara.
Was Koller kann, das wird er in den nächsten beiden Jahren zeigen dürfen. Das Ziel ist die Qualifikation für Brasilien 2014. Sollte Koller dieses Kunststück gelingen, dann hat ÖFB-Boss Windtner alles richtig gemacht. Wenn nicht, dann darf vielleicht einer der jetzigen Kritiker ran.
Sonntag, 25. September 2011
Samstag, 17. September 2011
ÖFB-Elf zu stümperhaft im Angriff
Niederlage im Testspiel gegen die Slowakei. Erneut hat sich die Schwäche vor dem Tor gezeigt. Nun kommen die Quali-Spiele gegen Deutschland und die Türkei.
Das war mal wieder zu wenig. Ganz passabel gespielt und doch verloren. Österreich unterliegt im freundschaftlichen Ländermatch gegen die Slowakei mit 1:2 und offenbart dabei wieder Schwächen im Offensivspiel.
Zu viele Schwachstellen
Didi Constantini ist es erneut nicht gelungen eine optimale Taktik zu finden. Marc Janko als baumlanger Stürmer vorne wurde praktisch nie wirklich in Szene gesetzt. Flanken waren viel zu selten, Chancen kamen nur durch die schnellen Harnik und Alaba zu Stande.
Junuzovic kam auf der rechten Seite kaum ins Spiel, zu oft musste er Arbeit in der Defensive verrichten. Das Zusammenspiel mit Klein war alles andere als optimal. Auch Kulovits wirkte auf der zentralen Mittelfeld-Position etwas verloren. Als Spielmacher ist er sicher der Falsche. Das hätte der Trainer schneller erkennen und reagieren müssen.
Deutschland und die Türkei
Nun stehen für das A-Team die Quali-Spiele gegen Deutschland und die Türkei auf dem Programm. Eigentlich bräuchte man sechs Punkte, also zwei Siege, um noch eine echte Chance auf Platz zwei zu haben. Die Chancen dafür sind aber verschwindend gering.
Nach den Leistungen der letzten Wochen ist zwar etwas Grund zum Optimismus gegeben, aber auf mehr als drei Punkte - aus den beiden anstehenden Matches - zu hoffen wäre vermessen. So wie die Dinge jetzt stehen neigt sich die Ära Constantini dem Ende zu. Eine Ära mit Fortschritten aber ohne den großen Durchbruch. Zu bieder wirkte und wirkt die ÖFB-Elf unter der aktuellen Führung.
Nächste Ausgabe am 20. September 2011!
Das war mal wieder zu wenig. Ganz passabel gespielt und doch verloren. Österreich unterliegt im freundschaftlichen Ländermatch gegen die Slowakei mit 1:2 und offenbart dabei wieder Schwächen im Offensivspiel.
Zu viele Schwachstellen
Didi Constantini ist es erneut nicht gelungen eine optimale Taktik zu finden. Marc Janko als baumlanger Stürmer vorne wurde praktisch nie wirklich in Szene gesetzt. Flanken waren viel zu selten, Chancen kamen nur durch die schnellen Harnik und Alaba zu Stande.
Junuzovic kam auf der rechten Seite kaum ins Spiel, zu oft musste er Arbeit in der Defensive verrichten. Das Zusammenspiel mit Klein war alles andere als optimal. Auch Kulovits wirkte auf der zentralen Mittelfeld-Position etwas verloren. Als Spielmacher ist er sicher der Falsche. Das hätte der Trainer schneller erkennen und reagieren müssen.
Deutschland und die Türkei
Nun stehen für das A-Team die Quali-Spiele gegen Deutschland und die Türkei auf dem Programm. Eigentlich bräuchte man sechs Punkte, also zwei Siege, um noch eine echte Chance auf Platz zwei zu haben. Die Chancen dafür sind aber verschwindend gering.
Nach den Leistungen der letzten Wochen ist zwar etwas Grund zum Optimismus gegeben, aber auf mehr als drei Punkte - aus den beiden anstehenden Matches - zu hoffen wäre vermessen. So wie die Dinge jetzt stehen neigt sich die Ära Constantini dem Ende zu. Eine Ära mit Fortschritten aber ohne den großen Durchbruch. Zu bieder wirkte und wirkt die ÖFB-Elf unter der aktuellen Führung.
Nächste Ausgabe am 20. September 2011!
Dienstag, 9. August 2011
Bundesliga-Klubs greifen nach Europa
Alle vier österreichischen Europacup-Starter haben den Sprung in die Play-Off-Runde geschafft. Die einen mit Glück, die anderen mit Bravour.
Sturm Graz, Red Bull Salzburg, die Wiener Austria und Ried waren angetreten, um Österreich in Fußball-Europa zu vertreten. Alle vier taten dies, bislang, durchaus überzeugend. Jetzt fehlt nur mehr ein Schritt zur Gruppenphase. Gelingt der große Coup?
Salzburg souverän
Mit einem 4:0 im Gesamtscore hat sich Red Bull Salzburg, gegen den FK Senica, ziemlich klar und deutlich durchgesetzt. Nun bekommen es die Bullen mit Omonia Nikosia zu tun. Die Zyprioten sind sicherlich nicht zu unterschätzen. Der Einzug in die Gruppenphase der Europa League wird noch ein hartes Stück Arbeit, aber den Salzburgern ist der Aufstieg auf jeden Fall zuzutrauen. Zumindest dann, wenn die Brasilianer im Bullendress weiterhin für Tore sorgen. Alan, Leoanrdo und Konsorten könnten der Erfolgsgarant in diesem Herbst werden.
Austria, Ried und Sturm mit Bauchweh
Sowohl Sturm Graz in der Champions League-Quali, als auch die Austria und Ried in der EL-Qualifikation taten sich gegen den jeweiligen Gegner mehr als schwer. Dennoch setzten sich alle durch. Für die Grazer geht es am 16. August erstmals gegen die Weißrussen von BATE Borisow. Die Austria bekommt es mit Gaz Metan Medias zu tun. Die Rumänen haben Mainz 05 aus dem Bewerb geworfen. Alleine das zeigt, dass die Trauben in dieser letzten Quali-Runde mehr als hoch hängen. Den sogenannten „Jausengegner“ gibt es nicht mehr.
Bei der Play-Off-Auslosung hat erneut der SV Ried den Vogel abgeschossen. Nach dem Aufstieg gegen Bröndby Kopenhagen heißt der kommende Gegner PSV Eindhoven. Die Oberösterreicher sind krasser Außenseiter. Aber große Namen scheinen den Riedern ja zu liegen.
Herbst in Europa
Zum jetzigen Zeitpunkt wäre es tatsächlich möglich, dass alle vier österreichischen Vereine im Herbst in der Gruppenphase spielen könnten. Sturm Graz möglicher Weise gar in der Königsklasse. Das wäre ein großer Erfolg für den heimischen Fußball und sehr gut für die UEFA-5-Jahres-Wertung.
Aber Achtung, einzig die Blackies sind fix in der EL. Noch trennen unsere Bundesliga-Vereine 180 beinharte Minuten (mindestens) von der finanziellen und sportlichen Glückseligkeit. Wäre mehr als nur schade, wenn den Spielern so kurz vor dem Ziel der Atem ausginge.
Sturm Graz, Red Bull Salzburg, die Wiener Austria und Ried waren angetreten, um Österreich in Fußball-Europa zu vertreten. Alle vier taten dies, bislang, durchaus überzeugend. Jetzt fehlt nur mehr ein Schritt zur Gruppenphase. Gelingt der große Coup?
Salzburg souverän
Mit einem 4:0 im Gesamtscore hat sich Red Bull Salzburg, gegen den FK Senica, ziemlich klar und deutlich durchgesetzt. Nun bekommen es die Bullen mit Omonia Nikosia zu tun. Die Zyprioten sind sicherlich nicht zu unterschätzen. Der Einzug in die Gruppenphase der Europa League wird noch ein hartes Stück Arbeit, aber den Salzburgern ist der Aufstieg auf jeden Fall zuzutrauen. Zumindest dann, wenn die Brasilianer im Bullendress weiterhin für Tore sorgen. Alan, Leoanrdo und Konsorten könnten der Erfolgsgarant in diesem Herbst werden.
Austria, Ried und Sturm mit Bauchweh
Sowohl Sturm Graz in der Champions League-Quali, als auch die Austria und Ried in der EL-Qualifikation taten sich gegen den jeweiligen Gegner mehr als schwer. Dennoch setzten sich alle durch. Für die Grazer geht es am 16. August erstmals gegen die Weißrussen von BATE Borisow. Die Austria bekommt es mit Gaz Metan Medias zu tun. Die Rumänen haben Mainz 05 aus dem Bewerb geworfen. Alleine das zeigt, dass die Trauben in dieser letzten Quali-Runde mehr als hoch hängen. Den sogenannten „Jausengegner“ gibt es nicht mehr.
Bei der Play-Off-Auslosung hat erneut der SV Ried den Vogel abgeschossen. Nach dem Aufstieg gegen Bröndby Kopenhagen heißt der kommende Gegner PSV Eindhoven. Die Oberösterreicher sind krasser Außenseiter. Aber große Namen scheinen den Riedern ja zu liegen.
Herbst in Europa
Zum jetzigen Zeitpunkt wäre es tatsächlich möglich, dass alle vier österreichischen Vereine im Herbst in der Gruppenphase spielen könnten. Sturm Graz möglicher Weise gar in der Königsklasse. Das wäre ein großer Erfolg für den heimischen Fußball und sehr gut für die UEFA-5-Jahres-Wertung.
Aber Achtung, einzig die Blackies sind fix in der EL. Noch trennen unsere Bundesliga-Vereine 180 beinharte Minuten (mindestens) von der finanziellen und sportlichen Glückseligkeit. Wäre mehr als nur schade, wenn den Spielern so kurz vor dem Ziel der Atem ausginge.
Montag, 25. Juli 2011
Eurofighter starten Mission 2011
Sturm, Salzburg, die Austria und Ried vertreten Österreich heuer im Europacup. Für drei der vier hat die Mission Gruppenphase bereits begonnen.
Sturm, die Austria und Salzburg haben die erste Runde überstanden. Ried steigt erst in dieser Woche in den Kampf ein. Alle vier heimischen Vereine wollen auch im Herbst noch international vertreten sein. Wie realistisch das ist, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.
Champions League als Traum
Sturm Graz – so heißt der amtierende österreichische Fußballmeister. Die Blackies haben die erste Hürde auf dem Weg in die Gruppenphase der UEFA Champions League übersprungen. Allerdings mit etwas mehr Bauchweh als erhofft. Mit einem Gesamtscore von 4:3 stehen die Grazer, nach den Duellen gegen den ungarischen Klub Videoton Szekesfehervar, in der dritten Qualirunde.
In Runde drei wartet nun der FC Sestaponi. Die Georgier setzten sich gegen Chisinau durch. Fest steht, dass sich Sturm spätestens im Play-off wird steigern müssen. Sollte der Aufstieg gegen Sestaponi gelingen, wartet nämlich in den entscheidenden beiden Matches ein harter Brocken.
RBS und FAK glänzen nicht
Nach den Hinspielen sprach so manche österreichische Tageszeitung schon von Schützenfesten bei den bevorstehenden EL-Quali-Rückspielen. Es sollte anders kommen. Zwar setzten sich sowohl RB Salzburg (gegen Liepajas Metalurgs), als auch Austria Wien (gegen Rudar Pljevlja) durch, aber die Ergebnisse waren wenig berauschend.
Die Veilchen erkämpften einen wenig begeisternden 2:0-Heimsieg, die Bullen mussten sich gar mit einem enttäuschenden torlosen Unentschieden in Salzburg zufrieden geben. Nun warten schon etwas schwierigere Aufgaben in der dritten Qualifikationsrunde der Europa League. Salzburg bekommt es mit dem FK Senica zu tun, die Austria muss sich mit Olympija Ljubljana messen.
Die SV Ried steigt als Cupsieger erst jetzt in den Bewerb ein und hat den namhaftesten Gegner zugelost bekommen. Bröndby Kopenhagen könnte eine Nummer zu groß sein für die Oberösterreicher.
Steigerung muss her
Gut, dass alle vier österreichischen Starter es in die dritte Runde geschafft haben. Überzeugend waren die Leistungen aber keineswegs. Bitter auch, dass Salzburg – vor eigenem Publikum – nicht in der Lage war Liepajas zu besiegen. Von einer Spitzenmannschaft wie RBS muss man mehr erwarten können. Dem ÖFB fehlen damit zwei wichtige Punkte in der UEFA-Fünfjahreswertung.
Sturm, die Austria und Salzburg haben die erste Runde überstanden. Ried steigt erst in dieser Woche in den Kampf ein. Alle vier heimischen Vereine wollen auch im Herbst noch international vertreten sein. Wie realistisch das ist, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.
Champions League als Traum
Sturm Graz – so heißt der amtierende österreichische Fußballmeister. Die Blackies haben die erste Hürde auf dem Weg in die Gruppenphase der UEFA Champions League übersprungen. Allerdings mit etwas mehr Bauchweh als erhofft. Mit einem Gesamtscore von 4:3 stehen die Grazer, nach den Duellen gegen den ungarischen Klub Videoton Szekesfehervar, in der dritten Qualirunde.
In Runde drei wartet nun der FC Sestaponi. Die Georgier setzten sich gegen Chisinau durch. Fest steht, dass sich Sturm spätestens im Play-off wird steigern müssen. Sollte der Aufstieg gegen Sestaponi gelingen, wartet nämlich in den entscheidenden beiden Matches ein harter Brocken.
RBS und FAK glänzen nicht
Nach den Hinspielen sprach so manche österreichische Tageszeitung schon von Schützenfesten bei den bevorstehenden EL-Quali-Rückspielen. Es sollte anders kommen. Zwar setzten sich sowohl RB Salzburg (gegen Liepajas Metalurgs), als auch Austria Wien (gegen Rudar Pljevlja) durch, aber die Ergebnisse waren wenig berauschend.
Die Veilchen erkämpften einen wenig begeisternden 2:0-Heimsieg, die Bullen mussten sich gar mit einem enttäuschenden torlosen Unentschieden in Salzburg zufrieden geben. Nun warten schon etwas schwierigere Aufgaben in der dritten Qualifikationsrunde der Europa League. Salzburg bekommt es mit dem FK Senica zu tun, die Austria muss sich mit Olympija Ljubljana messen.
Die SV Ried steigt als Cupsieger erst jetzt in den Bewerb ein und hat den namhaftesten Gegner zugelost bekommen. Bröndby Kopenhagen könnte eine Nummer zu groß sein für die Oberösterreicher.
Steigerung muss her
Gut, dass alle vier österreichischen Starter es in die dritte Runde geschafft haben. Überzeugend waren die Leistungen aber keineswegs. Bitter auch, dass Salzburg – vor eigenem Publikum – nicht in der Lage war Liepajas zu besiegen. Von einer Spitzenmannschaft wie RBS muss man mehr erwarten können. Dem ÖFB fehlen damit zwei wichtige Punkte in der UEFA-Fünfjahreswertung.
Montag, 11. Juli 2011
Admira muss zahlen
Es ist das Thema, das zur Zeit die Gemüter vieler Fußballfans erhitzt. Die Admira wird dafür bestraft, dass sie getrickst hat. Oder wird sie eigentlich dafür belohnt?
In den Medien war die Rede von sogenannten Doppelverträgen. Soll heißen, die Admira-Spieler haben neben ihrem offiziellen Vereinsgehalt weitere Gelder erhalten. Sollte dies wahr sein, eine illegale Machenschaft. Aber was ist nun tatsächlich passiert? Die Liga hält den Deckel drauf.
Senat 5 spricht Strafe aus
Laut der Tageszeitung Kurier waren mindestens zwei Admira-Kicker mit Doppelverträgen ausgestattet. Diese Tatsache sah der Bundesliga-Senat 5 als erwiesen an. Die logische Konsequenz – eine Strafe für die Niederösterreicher. Das Problem dabei: weder die Südstädter noch der ehemalige Liga-Konkurrent Altach akzeptieren die Strafe.
Es ist die Rede davon, dass die Liga die Admiraner mit einer 70.000 Euro Strafe belegt hat. Eine stattliche Summe und trotzdem nicht genug. Sollten die Schwarz-Roten tatsächlich mit unlauteren Mitteln den Aufstieg in die Bundesliga geschafft haben, ist eine Geldstrafe nicht die richtige Antwort. Details über den Fehltritt wird die Öffentlichkeit keine erhalten. Wegen der Verschwiegenheitspflicht bei Lizenzangelegenheiten.
Liga muss Konsequenzen ziehen
Für die Altacher ist die Strafe ein Witz. Verständlich, immerhin haben sie um einen Punkt den Aufstieg verpasst. Für die Admiraner ist sie zu hoch. Sie haben bereits gegen die Höhe berufen. Bleibt abzuwarten, ob das Ausmaß verringert wird. Unbehelligt davon startet die beiden höchsten Spielklassen demnächst in die neue Saison.
Aber egal wie der Streit ausgeht, die Optik ist eine schlechte. Einen Verein mit einer Geldbuße dafür zu rügen, dass sie illegal mit Finanzen getrickst haben, wird wohl nur wenig erzieherische Wirkung haben. Ein Punkteabzug oder eine ähnlich harte Konsequenz sind wohl der einzige Weg, um die Vereine künftig zum Einhalten der Spielregeln zu bewegen. Fairplay ist eben nicht nur auf dem Platz gefragt!
In den Medien war die Rede von sogenannten Doppelverträgen. Soll heißen, die Admira-Spieler haben neben ihrem offiziellen Vereinsgehalt weitere Gelder erhalten. Sollte dies wahr sein, eine illegale Machenschaft. Aber was ist nun tatsächlich passiert? Die Liga hält den Deckel drauf.
Senat 5 spricht Strafe aus
Laut der Tageszeitung Kurier waren mindestens zwei Admira-Kicker mit Doppelverträgen ausgestattet. Diese Tatsache sah der Bundesliga-Senat 5 als erwiesen an. Die logische Konsequenz – eine Strafe für die Niederösterreicher. Das Problem dabei: weder die Südstädter noch der ehemalige Liga-Konkurrent Altach akzeptieren die Strafe.
Es ist die Rede davon, dass die Liga die Admiraner mit einer 70.000 Euro Strafe belegt hat. Eine stattliche Summe und trotzdem nicht genug. Sollten die Schwarz-Roten tatsächlich mit unlauteren Mitteln den Aufstieg in die Bundesliga geschafft haben, ist eine Geldstrafe nicht die richtige Antwort. Details über den Fehltritt wird die Öffentlichkeit keine erhalten. Wegen der Verschwiegenheitspflicht bei Lizenzangelegenheiten.
Liga muss Konsequenzen ziehen
Für die Altacher ist die Strafe ein Witz. Verständlich, immerhin haben sie um einen Punkt den Aufstieg verpasst. Für die Admiraner ist sie zu hoch. Sie haben bereits gegen die Höhe berufen. Bleibt abzuwarten, ob das Ausmaß verringert wird. Unbehelligt davon startet die beiden höchsten Spielklassen demnächst in die neue Saison.
Aber egal wie der Streit ausgeht, die Optik ist eine schlechte. Einen Verein mit einer Geldbuße dafür zu rügen, dass sie illegal mit Finanzen getrickst haben, wird wohl nur wenig erzieherische Wirkung haben. Ein Punkteabzug oder eine ähnlich harte Konsequenz sind wohl der einzige Weg, um die Vereine künftig zum Einhalten der Spielregeln zu bewegen. Fairplay ist eben nicht nur auf dem Platz gefragt!
Donnerstag, 30. Juni 2011
Fußballer mit Schädelbruch
Es war ein einfaches Testspiel, doch leider wurde es von einer schweren Verletzung überschattet. Einer der Münchner Spieler hat sich im Spiel gegen den SKN eine Schädelfraktur zugezogen.
Unglücklicher Zusammenprall
Der Mittwoch-Abend brachte ein recht erfrischendes Spiel zwischen dem SKN St. Pölten und TSV 1860 München. Am Ende stand ein 2:2 mit dem beiden Teams ganz gut leben konnten. Überschattet wurde die Partie von einer schweren Verletzung.
Es war die 31. Minute, als - nach einer Flanke in den St. Pöltner Strafraum – 1860-Spieler Necat Aygün zum Kopfball hochstieg. SKN-Tormann Riegler stieß mit Aygün zusammen, beide blieben verletzt liegen. Während Riegler relativ schnell wieder auf den Beinen war, wand sich der Münchner Innenverteidiger auf dem Boden.
Schädelfraktur und lange Pause
Allen Zusehern im Stadion war relativ schnell klar, dass es sich wohl um eine schwerere Verletzung handelte. Nach längerer Unterbrechung wurde Aygün von den Sanitätern vom Feld getragen. Danach in das Landesklinikum St. Pölten gebracht. Diagnose: schwere Schädelfraktur.
Laut Medien-Berichten hat sich der Innenverteidiger das linke Jochbein gebrochen, weiters hat er sich einen Einbruch der Kiefer- und Augenhöhle zugezogen. Eine längere Pause ist wohl unausweichlich. Danach wird er, für einige Zeit, mit Gesichtsmaske spielen müssen.
Abseits der Verletzung
Natürlich ging die Partie trotzdem weiter. Der Entstand, wie bereits erwähnt, 2:2-Unentschieden. Für die Löwen, die in der Defensive ohnehin über eine dünne Personaldecke verfügen, sicherlich ein Spiel mit sehr bitterem Beigeschmack.
Für die Wölfe brachte das tierische Duell ein weiteres Stück Selbstvertrauen. Ein Unentschieden gegen einen deutschen Zweitliga-Klub kann sich durchaus sehen lassen. Jetzt warten die interessanten Duelle gegen Wr. Neustadt und Rekordmeister Rapid. Danach ist der Saisonstart der Ersten Liga (1. Runde am 12. Juli) nicht mehr weit.
Bilder vom unglücklichen Zusammenstoß
Unglücklicher Zusammenprall
Der Mittwoch-Abend brachte ein recht erfrischendes Spiel zwischen dem SKN St. Pölten und TSV 1860 München. Am Ende stand ein 2:2 mit dem beiden Teams ganz gut leben konnten. Überschattet wurde die Partie von einer schweren Verletzung.
Es war die 31. Minute, als - nach einer Flanke in den St. Pöltner Strafraum – 1860-Spieler Necat Aygün zum Kopfball hochstieg. SKN-Tormann Riegler stieß mit Aygün zusammen, beide blieben verletzt liegen. Während Riegler relativ schnell wieder auf den Beinen war, wand sich der Münchner Innenverteidiger auf dem Boden.
Schädelfraktur und lange Pause
Allen Zusehern im Stadion war relativ schnell klar, dass es sich wohl um eine schwerere Verletzung handelte. Nach längerer Unterbrechung wurde Aygün von den Sanitätern vom Feld getragen. Danach in das Landesklinikum St. Pölten gebracht. Diagnose: schwere Schädelfraktur.
Laut Medien-Berichten hat sich der Innenverteidiger das linke Jochbein gebrochen, weiters hat er sich einen Einbruch der Kiefer- und Augenhöhle zugezogen. Eine längere Pause ist wohl unausweichlich. Danach wird er, für einige Zeit, mit Gesichtsmaske spielen müssen.
Abseits der Verletzung
Natürlich ging die Partie trotzdem weiter. Der Entstand, wie bereits erwähnt, 2:2-Unentschieden. Für die Löwen, die in der Defensive ohnehin über eine dünne Personaldecke verfügen, sicherlich ein Spiel mit sehr bitterem Beigeschmack.
Für die Wölfe brachte das tierische Duell ein weiteres Stück Selbstvertrauen. Ein Unentschieden gegen einen deutschen Zweitliga-Klub kann sich durchaus sehen lassen. Jetzt warten die interessanten Duelle gegen Wr. Neustadt und Rekordmeister Rapid. Danach ist der Saisonstart der Ersten Liga (1. Runde am 12. Juli) nicht mehr weit.
Bilder vom unglücklichen Zusammenstoß
Freitag, 17. Juni 2011
Transfer-Karussell Sommer 2011
Die Sommerpause der heimischen Fußball-Bundesliga ist praktisch schon wieder vorbei. Die Teams haben die Saison-Vorbereitung begonnen. Am Transfermarkt ist einiges los.
Ob Rapid, die Austria, Salzburg oder Sturm – die Topteams der Liga holen reichlich frisches Blut. Einige Mannschaften werden zu Saisonbeginn nicht mehr wiederzuerkennen sein.
Rapid geht neue Wege
Neo-Coach Schöttel soll Rapid zurück auf den Weg des Erfolges führen. Zu diesem Zwecke wird der Kader völlig umgebaut. Die Grün-Weißen spielen 2011 nicht international. Kein Nachteil, wenn eine neue Einheit aufgebaut werden soll. Vennegoor of Hesselink, Kavlak, Kayhan, Pehlivan, Dober und Konrad haben den Verein verlassen. Hedl wechselt auf die Betreuerbank. Eder steht auf dem Abstellgleis, Lebedew wurde verliehen.
Demgegenüber stehen zahlreiche Neuzugänge. Alar, Burgstaller, Pichler, Schrammel, Thonhofer und Prager werden in der kommenden Saison das Rapid-Dress überstreifen. Die Verträge mit den Routiniers Heikkinen und Soma wurden verlängert.
Austria ist unberechenbar
Die Wiener Austria hatte in der abgelaufenen Saison schon eine Hand an der Meisterschale. Im Endspurt fehlte jedoch die Klasse. Das soll sich im kommenden Jahr ändern. Mit Safar und Almer haben die Veilchen gleich zwei starke Torhüter abgegeben. Hoheneder, Vorisek und Troyansky zieht es ebenfalls zu neuen Ufern.
Neuzugang Pascal Grünwald soll den Kampf ums Einserleiberl mit Heinz Lindner antreiben, während Namensvetter Alexander Grünwald im Mittelfeld die Fäden ziehen soll. Gerade dieser Transfer legt nahe, dass die Austria-Führung nicht mehr wirklich mit einem Verbleib von Junuzovic rechnet. Der Spielmacher hat angeblich mehrere Angebote aus der deutschen Bundesliga vorliegen. Innenverteidiger-Neuling Rogulj soll der Abwehr mehr Stabilität verleihen.
Meister im Duell mit Vize
Die beiden Spitzenteams der abgelaufenen Saison sind auf dem Markt noch nicht ganz so aktiv geworden. Sturm lässt Kienzl, Perthel, Salmutter und Hassler ziehen. Koch, Bukva und Maric sind neu mit an Bord.
Red Bull hat ja schon vor einigen Wochen einen klaren Schnitt gemacht und sowohl den Trainer, als auch einigen Spielern die Zusammenarbeit aufgekündigt. Inzwischen wurde Torhüter Walke aus Deutschland zurückgeholt und mit Petri Pasanen ein neuer Abwehrchef verpflichtet. Mit zwei weiteren Leihspielern aus Brasilien darf Trainer Moniz wohl auch fix rechnen.
Die beiden Wiener Großklubs haben also bisher auf dem Transfermarkt die Nase vorn. Der Titel soll zurück in die Bundeshauptstadt. Die Einkaufswut von Grün-Weiß und Violett scheint eine echte Kampfansage an die Konkurrenz zu sein. Noch aber dreht sich das Transfer-Karussell für einige Zeit. Und, ein eingespieltes Team ist sicher auch kein Nachteil im Kampf um den Titel.
Ob Rapid, die Austria, Salzburg oder Sturm – die Topteams der Liga holen reichlich frisches Blut. Einige Mannschaften werden zu Saisonbeginn nicht mehr wiederzuerkennen sein.
Rapid geht neue Wege
Neo-Coach Schöttel soll Rapid zurück auf den Weg des Erfolges führen. Zu diesem Zwecke wird der Kader völlig umgebaut. Die Grün-Weißen spielen 2011 nicht international. Kein Nachteil, wenn eine neue Einheit aufgebaut werden soll. Vennegoor of Hesselink, Kavlak, Kayhan, Pehlivan, Dober und Konrad haben den Verein verlassen. Hedl wechselt auf die Betreuerbank. Eder steht auf dem Abstellgleis, Lebedew wurde verliehen.
Demgegenüber stehen zahlreiche Neuzugänge. Alar, Burgstaller, Pichler, Schrammel, Thonhofer und Prager werden in der kommenden Saison das Rapid-Dress überstreifen. Die Verträge mit den Routiniers Heikkinen und Soma wurden verlängert.
Austria ist unberechenbar
Die Wiener Austria hatte in der abgelaufenen Saison schon eine Hand an der Meisterschale. Im Endspurt fehlte jedoch die Klasse. Das soll sich im kommenden Jahr ändern. Mit Safar und Almer haben die Veilchen gleich zwei starke Torhüter abgegeben. Hoheneder, Vorisek und Troyansky zieht es ebenfalls zu neuen Ufern.
Neuzugang Pascal Grünwald soll den Kampf ums Einserleiberl mit Heinz Lindner antreiben, während Namensvetter Alexander Grünwald im Mittelfeld die Fäden ziehen soll. Gerade dieser Transfer legt nahe, dass die Austria-Führung nicht mehr wirklich mit einem Verbleib von Junuzovic rechnet. Der Spielmacher hat angeblich mehrere Angebote aus der deutschen Bundesliga vorliegen. Innenverteidiger-Neuling Rogulj soll der Abwehr mehr Stabilität verleihen.
Meister im Duell mit Vize
Die beiden Spitzenteams der abgelaufenen Saison sind auf dem Markt noch nicht ganz so aktiv geworden. Sturm lässt Kienzl, Perthel, Salmutter und Hassler ziehen. Koch, Bukva und Maric sind neu mit an Bord.
Red Bull hat ja schon vor einigen Wochen einen klaren Schnitt gemacht und sowohl den Trainer, als auch einigen Spielern die Zusammenarbeit aufgekündigt. Inzwischen wurde Torhüter Walke aus Deutschland zurückgeholt und mit Petri Pasanen ein neuer Abwehrchef verpflichtet. Mit zwei weiteren Leihspielern aus Brasilien darf Trainer Moniz wohl auch fix rechnen.
Die beiden Wiener Großklubs haben also bisher auf dem Transfermarkt die Nase vorn. Der Titel soll zurück in die Bundeshauptstadt. Die Einkaufswut von Grün-Weiß und Violett scheint eine echte Kampfansage an die Konkurrenz zu sein. Noch aber dreht sich das Transfer-Karussell für einige Zeit. Und, ein eingespieltes Team ist sicher auch kein Nachteil im Kampf um den Titel.
Montag, 30. Mai 2011
Kein Platz für Hooligans
Nach dem Platzsturm in Hütteldorf steht Rapid im Umbruch. Auf Neo-Coach und Rapid-Urgestein Peter Schöttel wartet ein schwieriger Job.
Rapids Westkurve ist, in der Vergangenheit, oft genug Garant für gute Stimmung gewesen. In sportlich schwierigen Zeiten werden die Zuschauer auf die Probe gestellt. Der Drang der Fans, sich in die Vereinspolitik einzumischen, ist nachvollziehbar. Die Wahl der Mittel des Protests stellt einen ganzen Klub in ein schlechtes Licht.
Das Problem mit der Kurve
Neo-Coach Schöttel wird, nachdem er die Bilder vom Platzsturm der Rapidfans im Derby gesehen hat, an seine eigenen dunkelsten Stunden in Hütteldorf gedacht haben. Als Sportlicher Leiter von den sogenannten Fans verhöhnt und mit Bier beschüttet, suchte er das Weite. Das liegt erst wenige Jahre zurück. Jetzt ist Peter Schöttel zurück in Hütteldorf. Die Lage im Block West hat sich in seiner Abwesenheit nicht zum Besseren gewendet.
In diversen Medien wurde von Machtkämpfen unter den Fanklubs geschrieben. Von Hooligans, die die Fanklubs unterwandert hätten wurde gesprochen. Von ausländischen Hools, die extra angereist waren, um Radau zu machen wurde berichtet. Es wird wohl nicht nur einen Grund geben, warum mehrere Dutzend vermummter Gestalten - an einem Sonntag im Mai – für einen der größten Skandale im österreichischen Fußball sorgten. Das einige andere wie die Lemminge folgten, ist gruppendynamisch und aufgrund der schlechten Grundstimmung durchaus nachvollziehbar.
Umbruch im Kader und der Fanarbeit
Rapids Chefetage hat inzwischen ein radikales Umdenken in Sachen Fanarbeit angekündigt. Zahlreiche Stadion-Verbote sind ein erster Schritt. Langfristig wird ein nachhaltigerer Weg von Nöten sein! Problemfans werden sich nicht in Luft auflösen.
Auch sportlich muss es bergauf gehen. Schöttel will das Feuer zurück in die Mannschaft bringen. Einige Kaderspieler der letzten Monate haben den SCR bereits den Rücken gekehrt, andere stehen vor dem Absprung. Ein Neubeginn ist unausweichlich.
Schöttel vor harten Monaten
Pehlivan, Kavlak und Kayhan verlassen Rapid in Richtung Türkei. Hedl wechselt auf die Trainerbank. Die Verträge von Konrad und Dober wurden nicht verlängert. Mit Vennegoor of Hesselink, Eder und Soma stehen drei weitere Spieler vor dem Abschied. Schöttel muss also ein völlig neues Team formen.
Noch hält sich die Zahl der Neuzugänge in Grenzen. Burgstaller kommt von Wr. Neustadt, der eine oder andere verliehene Akteur soll zurückgeholt werden. Thonhofer, Palla und Lukse sind im Gespräch. Nach den Geschehnissen der letzten Wochen ist Rapid wohl nicht der attraktivste Klub für neue Spieler. Fraglich ist auch, ob der Publikumszuspruch unter den Problemen abnehmen wird.
Eines ist klar, Rapid muss den vernünftigen Fans glaubhaft vermitteln, dass Hooligans im Stadion keinen Platz haben. Dass es mit der Mannschaft wieder aufwärts geht und dass Gewalt und gute Stimmung keinesfalls Hand in Hand gehen.
Rapids Westkurve ist, in der Vergangenheit, oft genug Garant für gute Stimmung gewesen. In sportlich schwierigen Zeiten werden die Zuschauer auf die Probe gestellt. Der Drang der Fans, sich in die Vereinspolitik einzumischen, ist nachvollziehbar. Die Wahl der Mittel des Protests stellt einen ganzen Klub in ein schlechtes Licht.
Das Problem mit der Kurve
Neo-Coach Schöttel wird, nachdem er die Bilder vom Platzsturm der Rapidfans im Derby gesehen hat, an seine eigenen dunkelsten Stunden in Hütteldorf gedacht haben. Als Sportlicher Leiter von den sogenannten Fans verhöhnt und mit Bier beschüttet, suchte er das Weite. Das liegt erst wenige Jahre zurück. Jetzt ist Peter Schöttel zurück in Hütteldorf. Die Lage im Block West hat sich in seiner Abwesenheit nicht zum Besseren gewendet.
In diversen Medien wurde von Machtkämpfen unter den Fanklubs geschrieben. Von Hooligans, die die Fanklubs unterwandert hätten wurde gesprochen. Von ausländischen Hools, die extra angereist waren, um Radau zu machen wurde berichtet. Es wird wohl nicht nur einen Grund geben, warum mehrere Dutzend vermummter Gestalten - an einem Sonntag im Mai – für einen der größten Skandale im österreichischen Fußball sorgten. Das einige andere wie die Lemminge folgten, ist gruppendynamisch und aufgrund der schlechten Grundstimmung durchaus nachvollziehbar.
Umbruch im Kader und der Fanarbeit
Rapids Chefetage hat inzwischen ein radikales Umdenken in Sachen Fanarbeit angekündigt. Zahlreiche Stadion-Verbote sind ein erster Schritt. Langfristig wird ein nachhaltigerer Weg von Nöten sein! Problemfans werden sich nicht in Luft auflösen.
Auch sportlich muss es bergauf gehen. Schöttel will das Feuer zurück in die Mannschaft bringen. Einige Kaderspieler der letzten Monate haben den SCR bereits den Rücken gekehrt, andere stehen vor dem Absprung. Ein Neubeginn ist unausweichlich.
Schöttel vor harten Monaten
Pehlivan, Kavlak und Kayhan verlassen Rapid in Richtung Türkei. Hedl wechselt auf die Trainerbank. Die Verträge von Konrad und Dober wurden nicht verlängert. Mit Vennegoor of Hesselink, Eder und Soma stehen drei weitere Spieler vor dem Abschied. Schöttel muss also ein völlig neues Team formen.
Noch hält sich die Zahl der Neuzugänge in Grenzen. Burgstaller kommt von Wr. Neustadt, der eine oder andere verliehene Akteur soll zurückgeholt werden. Thonhofer, Palla und Lukse sind im Gespräch. Nach den Geschehnissen der letzten Wochen ist Rapid wohl nicht der attraktivste Klub für neue Spieler. Fraglich ist auch, ob der Publikumszuspruch unter den Problemen abnehmen wird.
Eines ist klar, Rapid muss den vernünftigen Fans glaubhaft vermitteln, dass Hooligans im Stadion keinen Platz haben. Dass es mit der Mannschaft wieder aufwärts geht und dass Gewalt und gute Stimmung keinesfalls Hand in Hand gehen.
Dienstag, 17. Mai 2011
Der Titelkampf als Krimi-Finale
Drei Mannschaften kämpfen in der Bundesliga um den Titel. Zwei Runden vor Schluss ist alles offen. Die Meisterschaft ist spannend wie selten zuvor.
Knapper geht es wohl kaum! Zwei Runden vor dem Ende der Saison 2010/11 steht der SK Sturm Graz an der Tabellen-Spitze. Nur einen Punkt dahinter folgt Red Bull Salzburg. Einen weiteren Zähler Rückstand weist der FK Austria Wien auf. Alle drei Teams sind heiß auf den Meisterteller.
Zwei Runden zu spielen
Das Ligafinish hat es für alle drei Teams in sich. Tabellen-Führer und Titelfavorit Sturm muss zunächst auswärts in Wiener Neustadt ran. Danach spielen die Grazer zu Hause gegen Innsbruck. Zwei schwierige Spiele, aber Sturm war in dieser Saison konstanter als in den letzten Jahren. Die Mannschaft scheint gereift. Die junge Truppe verfügt über die nötigen Führungsspieler, die den Blackies Sicherheit und Ruhe zu verleihen scheinen. Genau das könnte ein wichtiger Trumpf in den kommenden Tagen werden.
Titelverteidiger Salzburg war praktisch aus dem Rennen um die Meisterschaft ausgeschieden. Eine tolle Siegesserie unter Neo-Coach Moniz hat die Bullen zurückgebracht. Salzburg spielt zuerst daheim gegen Ried. Die Innviertler haben immer noch die Möglichkeit sich, über die Liga, für den Europa-Cup zu qualifizieren. Sie werden es den Mozartstädtern also sicherlich nicht leicht machen. Mindestens genau so schwierig wird das letzte Saisonspiel für die RB-Truppe. Auswärts bei der Wiener Austria fällt vielleicht die Entscheidung um den Teller.
Wahrscheinlich das schwierigste Los in den verbleibenden Spielen haben die Veilchen. Bevor es zum großen Showdown in Wien Favoriten gegen RB Salzburg kommt, muss die Austria zum Derby nach Hütteldorf. Rapid ist angeschlagen, das macht die Grün-Weißen aber umso gefährlicher. Nach einer verkorksten Saison bleibt dem SCR nur mehr ein Sieg im Derby, gegen den Erzrivalen, um die Fans etwas zu versöhnen. Die Mannschaft wird brennen. Ein heißer Fight ist vorprogrammiert!
Der Meister ist …
… noch nicht gekürt, aber Sturm hat die besten Karten. Zwei Siege der Foda-Truppe und der Titel ist wieder in Graz. Die Blackies haben es in den eigenen Händen. Coach Franco Foda hat in Graz Großes geleistet. Jahr um Jahr musste Sturm Leistungsträger ziehen lassen, aber es ist immer wieder gelungen eine schlagkräftige Elf zusammenzustellen.
Der Titel wäre die Krönung einer tollen Jugendarbeit. Eigenbau-Spieler sind der Jungbrunnen der Schwarz-Weißen. Die, nach den grandiosen Champions League-Jahren, schwer verschuldeten Grazer haben aus der Not eine Tugend gemacht. Der eigene Nachwuchs steht im Fokus. Routiniers wie Haas oder Szabics sind die Vorbilder an denen sich die Jungen orientieren. Die Mischung stimmt. Das Budget ist saniert.
Die Wiener Austria hat in den letzten Jahren einen ähnlichen Weg eingeschlagen. Und auch Salzburg scheint genug von zusammengekauften Söldner-Truppen zu haben. Für die kommende Saison ist bereits jetzt der Weg der Jugend vorgegeben. Die Grazer sind da schon mehrere Schritte voraus. Sie haben die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt. Genau deswegen hätte sich Sturm den Titel wohl am ehesten verdient. Ob sie auch dem Druck standhalten wird der 25. Mai zeigen.
Knapper geht es wohl kaum! Zwei Runden vor dem Ende der Saison 2010/11 steht der SK Sturm Graz an der Tabellen-Spitze. Nur einen Punkt dahinter folgt Red Bull Salzburg. Einen weiteren Zähler Rückstand weist der FK Austria Wien auf. Alle drei Teams sind heiß auf den Meisterteller.
Zwei Runden zu spielen
Das Ligafinish hat es für alle drei Teams in sich. Tabellen-Führer und Titelfavorit Sturm muss zunächst auswärts in Wiener Neustadt ran. Danach spielen die Grazer zu Hause gegen Innsbruck. Zwei schwierige Spiele, aber Sturm war in dieser Saison konstanter als in den letzten Jahren. Die Mannschaft scheint gereift. Die junge Truppe verfügt über die nötigen Führungsspieler, die den Blackies Sicherheit und Ruhe zu verleihen scheinen. Genau das könnte ein wichtiger Trumpf in den kommenden Tagen werden.
Titelverteidiger Salzburg war praktisch aus dem Rennen um die Meisterschaft ausgeschieden. Eine tolle Siegesserie unter Neo-Coach Moniz hat die Bullen zurückgebracht. Salzburg spielt zuerst daheim gegen Ried. Die Innviertler haben immer noch die Möglichkeit sich, über die Liga, für den Europa-Cup zu qualifizieren. Sie werden es den Mozartstädtern also sicherlich nicht leicht machen. Mindestens genau so schwierig wird das letzte Saisonspiel für die RB-Truppe. Auswärts bei der Wiener Austria fällt vielleicht die Entscheidung um den Teller.
Wahrscheinlich das schwierigste Los in den verbleibenden Spielen haben die Veilchen. Bevor es zum großen Showdown in Wien Favoriten gegen RB Salzburg kommt, muss die Austria zum Derby nach Hütteldorf. Rapid ist angeschlagen, das macht die Grün-Weißen aber umso gefährlicher. Nach einer verkorksten Saison bleibt dem SCR nur mehr ein Sieg im Derby, gegen den Erzrivalen, um die Fans etwas zu versöhnen. Die Mannschaft wird brennen. Ein heißer Fight ist vorprogrammiert!
Der Meister ist …
… noch nicht gekürt, aber Sturm hat die besten Karten. Zwei Siege der Foda-Truppe und der Titel ist wieder in Graz. Die Blackies haben es in den eigenen Händen. Coach Franco Foda hat in Graz Großes geleistet. Jahr um Jahr musste Sturm Leistungsträger ziehen lassen, aber es ist immer wieder gelungen eine schlagkräftige Elf zusammenzustellen.
Der Titel wäre die Krönung einer tollen Jugendarbeit. Eigenbau-Spieler sind der Jungbrunnen der Schwarz-Weißen. Die, nach den grandiosen Champions League-Jahren, schwer verschuldeten Grazer haben aus der Not eine Tugend gemacht. Der eigene Nachwuchs steht im Fokus. Routiniers wie Haas oder Szabics sind die Vorbilder an denen sich die Jungen orientieren. Die Mischung stimmt. Das Budget ist saniert.
Die Wiener Austria hat in den letzten Jahren einen ähnlichen Weg eingeschlagen. Und auch Salzburg scheint genug von zusammengekauften Söldner-Truppen zu haben. Für die kommende Saison ist bereits jetzt der Weg der Jugend vorgegeben. Die Grazer sind da schon mehrere Schritte voraus. Sie haben die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt. Genau deswegen hätte sich Sturm den Titel wohl am ehesten verdient. Ob sie auch dem Druck standhalten wird der 25. Mai zeigen.
Montag, 2. Mai 2011
Was erlauben … Mourinho
Jose Mourinho hat es zu weit getrieben. Der exzentrische Startrainer hat schon oft mit Worten und Taten für Unverständnis gesorgt. Inzwischen scheint sein Wahnsinn aber eine neue Stufe erreicht zu haben.
Er bezeichnet Real Madrids Niederlage gegen den FC Barcelona, im Halbfinal-Hinspiel der Champions League, als eine Verschwörung. Eine Verschwörung an welcher der FC Barcelona, die UEFA, deren Schiedsrichter und diverse Medien teilhaben. Ein Bündnis gegen ihn, den selbsternannten besten Trainer der Welt. Das Schlimme daran, Mourinho scheint an seine eigenen Worte zu glauben. Leidet dieser Mann an Verfolgungs- und Größenwahn?
Die wirre Welt des Jose M.
Natürlich geht es im Fußball nicht immer ganz fair zu. Wenn Menschen Entscheidungen zu treffen haben, wird es auch Fehler geben. Dabei sofort Verschwörungungstheorien aufzustellen, ist aber absurd. Als nächstes wird sich Mourinho dazu hinreißen lassen, dass auch die us-amerikanische Regierung, Alien-Streitkräfte und diverse Geheimlogen gegen ihn im Bunde stehen!
Jose Mourinho hat den Bogen weit überspannt!
Einst brachte es Trainer-Legende Giovanni Trapattoni auf den Punkt als er in seiner berühmten Wutrede beim FC Bayern die Worte: „Was erlauben Strunz“, in die Mikrofone zischte. Der damalige Bayern-Spieler Thomas Strunz hatte die Geduld des Italieners über Gebühr strapaziert. Heute ist es der nervige Portugiese, der die Geduld aller Fußball-Liebhaber mehr als nur auf die Probe stellt. Was erlaubt sich dieser Jose Mourinho? - Das ist die Frage, die sich viele Fußballfans zur Zeit stellen.
UEFA muss durchgreifen
Es wird gemunkelt, dass die UEFA diesmal eine harte Strafe gegen den uneinsichtigen Portugiesen aussprechen wird. Das ist auch gut so. Allerdings wird es nicht genügen Mourinho für ein paar Spiele zu sperren und ihm eine Geldstrafe aufzubrummen.
Mourinho wirkt abgehoben, arrogant und flegelhaft. Eine Strafe zahlt er aus der Portokasse. Vielleicht sollte man ihm die Möglichkeit geben, eine neue Perspektive des Lebens kennen zu lernen. Einige Stunden Arbeit mit sozial benachteiligten Kindern oder ähnliches könnten da Wunder wirken. Schließlich lebt der Startrainer in einer Scheinwelt, in der er alles bekommt. Die Einsicht, dass er damit ein Privileg genießt, welches nur den Wenigsten zuteil wird, würde Mourinho vielleicht zurück auf den Boden der Realität holen.
Er bezeichnet Real Madrids Niederlage gegen den FC Barcelona, im Halbfinal-Hinspiel der Champions League, als eine Verschwörung. Eine Verschwörung an welcher der FC Barcelona, die UEFA, deren Schiedsrichter und diverse Medien teilhaben. Ein Bündnis gegen ihn, den selbsternannten besten Trainer der Welt. Das Schlimme daran, Mourinho scheint an seine eigenen Worte zu glauben. Leidet dieser Mann an Verfolgungs- und Größenwahn?
Die wirre Welt des Jose M.
Natürlich geht es im Fußball nicht immer ganz fair zu. Wenn Menschen Entscheidungen zu treffen haben, wird es auch Fehler geben. Dabei sofort Verschwörungungstheorien aufzustellen, ist aber absurd. Als nächstes wird sich Mourinho dazu hinreißen lassen, dass auch die us-amerikanische Regierung, Alien-Streitkräfte und diverse Geheimlogen gegen ihn im Bunde stehen!
Jose Mourinho hat den Bogen weit überspannt!
Einst brachte es Trainer-Legende Giovanni Trapattoni auf den Punkt als er in seiner berühmten Wutrede beim FC Bayern die Worte: „Was erlauben Strunz“, in die Mikrofone zischte. Der damalige Bayern-Spieler Thomas Strunz hatte die Geduld des Italieners über Gebühr strapaziert. Heute ist es der nervige Portugiese, der die Geduld aller Fußball-Liebhaber mehr als nur auf die Probe stellt. Was erlaubt sich dieser Jose Mourinho? - Das ist die Frage, die sich viele Fußballfans zur Zeit stellen.
UEFA muss durchgreifen
Es wird gemunkelt, dass die UEFA diesmal eine harte Strafe gegen den uneinsichtigen Portugiesen aussprechen wird. Das ist auch gut so. Allerdings wird es nicht genügen Mourinho für ein paar Spiele zu sperren und ihm eine Geldstrafe aufzubrummen.
Mourinho wirkt abgehoben, arrogant und flegelhaft. Eine Strafe zahlt er aus der Portokasse. Vielleicht sollte man ihm die Möglichkeit geben, eine neue Perspektive des Lebens kennen zu lernen. Einige Stunden Arbeit mit sozial benachteiligten Kindern oder ähnliches könnten da Wunder wirken. Schließlich lebt der Startrainer in einer Scheinwelt, in der er alles bekommt. Die Einsicht, dass er damit ein Privileg genießt, welches nur den Wenigsten zuteil wird, würde Mourinho vielleicht zurück auf den Boden der Realität holen.
Sonntag, 17. April 2011
Admira kommt ins Wanken
Altach und die Admira verlieren im Titelfinish. Der Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga wird zur Nervensache.
Was ist mit den Aufstiegskandidaten in der Erste Liga los?
Die Altacher sehen drei Mal die Rote Karte und verlieren 1:2 gegen Hartberg. Die Admira wird vom WAC mit 5:0 aus dem Stadion geschossen. Bittere Schlappen gerade einmal sieben Runden vor dem Ende der Meisterschaft.
Beginnt jetzt das große Nervenflattern?
Admira völlig aus dem Tritt
Es war eine souveräne Vorstellung der Niederösterreicher. Über weite Strecken der Saison sahen die Südstädter wie der sichere Meister aus. Trainer Kühbauer hatte die Mannschaft, mit Disziplin und Ehrgeiz, zu einer eingeschworenen Truppe geformt. Einziges Ziel: der Aufstieg in die höchste Spielklasse.
Genau dieses Ziel scheint jetzt ein wenig in Gefahr zu geraten. Die Admira ist im Frühjahr nicht mehr jene Elf, die sie im vergangenen Jahr waren. Nur ein Punkt aus den letzten vier Spielen. Vor wenigen Monaten absolut undenkbar. Das Siegergen scheint verloren gegangen zu sein. Vorne zu harmlos, hinten zuletzt absolut desaströs.
Altach nutzt Chance nicht
Admiras Schwäche würde den Altachern eigentlich gut in die Hände spielen. Doch auch die Vorarlberger befinden sich nicht in Hochform. Zwar konnte der Rückstand auf den Tabellenführer verkleinert werden, aber eine echte Siegesserie konnte die Hütter-Elf auch nicht starten.
Gut für die beiden Klubs, dass die Verfolger einen riesigen Rückstand haben und nicht mehr ins Titelrennen eingreifen können. Es bleibt also weiter ein Zweikampf.
Der Showdown vor dem Finale
Da passt es eigentlich sehr gut, dass es genau jetzt zum direkten Duell der beiden Vereine kommt. Admira gegen Altach heißt es in der nächsten Runde. Der SCR ist in der Südstadt zu Gast. Gewinnen die Hausherren, könnte eine Art Vorentscheidung gefallen sein. Dann würde der Vorsprung auf fünf Zähler anwachsen.
Bei einem Sieg der Gäste wäre die Admira-Krise perfekt. Gerade jetzt wo Jungtrainer Kühbauer bei Rapid im Gespräch ist. Nicht die beste Bewerbung. Die könnte Don Didi aber doch noch nachliefern. Nämlich dann, wenn er sich nicht nur als strenger Feldherr, sondern auch als Krisenmanager beweist. Denn jetzt ist bei der Admira Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl gefragt. Es gilt die verunsicherten Spieler wieder aufzubauen und die Köpfe frei zu bekommen. Dann ist noch alles möglich!
Seitensprung: Trainereffekt in der Bundesliga
In der Bundesliga ist es sowohl bei Rapid, als auch bei Salzburg, zu einem Trainereffekt gekommen. Unter Neo-Coach Barisic gewinnt Rapid mit 3:0 in Innsbruck. Und auch RBS feiert unter Moniz einen vollen Erfolg. Das ausgerechnet der viel gescholtene Alan, mit einem Dreierpack, für den 3:0-Erfolg in Graz sorgt ist bezeichnend.
Stürmer treffen dann, wenn das Mittelfeld gefährliche Situationen kreiert. Das ist genau die Philosophie, die nun in Salzburg Einzug halten soll. Unter Stevens hat RBS die größte Stärke, die kreative Offensive, viel zu wenig forciert. Das scheint sich unter Moniz zu ändern.
Was ist mit den Aufstiegskandidaten in der Erste Liga los?
Die Altacher sehen drei Mal die Rote Karte und verlieren 1:2 gegen Hartberg. Die Admira wird vom WAC mit 5:0 aus dem Stadion geschossen. Bittere Schlappen gerade einmal sieben Runden vor dem Ende der Meisterschaft.
Beginnt jetzt das große Nervenflattern?
Admira völlig aus dem Tritt
Es war eine souveräne Vorstellung der Niederösterreicher. Über weite Strecken der Saison sahen die Südstädter wie der sichere Meister aus. Trainer Kühbauer hatte die Mannschaft, mit Disziplin und Ehrgeiz, zu einer eingeschworenen Truppe geformt. Einziges Ziel: der Aufstieg in die höchste Spielklasse.
Genau dieses Ziel scheint jetzt ein wenig in Gefahr zu geraten. Die Admira ist im Frühjahr nicht mehr jene Elf, die sie im vergangenen Jahr waren. Nur ein Punkt aus den letzten vier Spielen. Vor wenigen Monaten absolut undenkbar. Das Siegergen scheint verloren gegangen zu sein. Vorne zu harmlos, hinten zuletzt absolut desaströs.
Altach nutzt Chance nicht
Admiras Schwäche würde den Altachern eigentlich gut in die Hände spielen. Doch auch die Vorarlberger befinden sich nicht in Hochform. Zwar konnte der Rückstand auf den Tabellenführer verkleinert werden, aber eine echte Siegesserie konnte die Hütter-Elf auch nicht starten.
Gut für die beiden Klubs, dass die Verfolger einen riesigen Rückstand haben und nicht mehr ins Titelrennen eingreifen können. Es bleibt also weiter ein Zweikampf.
Der Showdown vor dem Finale
Da passt es eigentlich sehr gut, dass es genau jetzt zum direkten Duell der beiden Vereine kommt. Admira gegen Altach heißt es in der nächsten Runde. Der SCR ist in der Südstadt zu Gast. Gewinnen die Hausherren, könnte eine Art Vorentscheidung gefallen sein. Dann würde der Vorsprung auf fünf Zähler anwachsen.
Bei einem Sieg der Gäste wäre die Admira-Krise perfekt. Gerade jetzt wo Jungtrainer Kühbauer bei Rapid im Gespräch ist. Nicht die beste Bewerbung. Die könnte Don Didi aber doch noch nachliefern. Nämlich dann, wenn er sich nicht nur als strenger Feldherr, sondern auch als Krisenmanager beweist. Denn jetzt ist bei der Admira Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl gefragt. Es gilt die verunsicherten Spieler wieder aufzubauen und die Köpfe frei zu bekommen. Dann ist noch alles möglich!
Seitensprung: Trainereffekt in der Bundesliga
In der Bundesliga ist es sowohl bei Rapid, als auch bei Salzburg, zu einem Trainereffekt gekommen. Unter Neo-Coach Barisic gewinnt Rapid mit 3:0 in Innsbruck. Und auch RBS feiert unter Moniz einen vollen Erfolg. Das ausgerechnet der viel gescholtene Alan, mit einem Dreierpack, für den 3:0-Erfolg in Graz sorgt ist bezeichnend.
Stürmer treffen dann, wenn das Mittelfeld gefährliche Situationen kreiert. Das ist genau die Philosophie, die nun in Salzburg Einzug halten soll. Unter Stevens hat RBS die größte Stärke, die kreative Offensive, viel zu wenig forciert. Das scheint sich unter Moniz zu ändern.
Montag, 11. April 2011
Bbb Spezial: Das Ende der Unsympathischen
Schlusspfiff für die Unsympathler. Stevens, Pacult und van Gaal sind ihre Jobs los. Fußballer, Fans und Reporter können aufatmen.
Die letzten Tage haben, in Deutschland und Österreich, einen Umbruch auf dem Trainersektor mit sich gebracht. Zuerst musste Huub Stevens bei RB Salzburg seinen Hut nehmen, dann war Louis van Gaal beim FC Bayern dran und schließlich hat Rapid einen Schluss-Strich unter die Zusammenarbeit mit Peter Pacult gezogen. Damit sind drei der umstrittensten Trainer der letzten Jahre arbeitslos.
Keine Frage, alle drei verbindet die Tatsache, dass sie durchaus erfolgreich in ihrem Metier tätig waren und vielleicht auch in Zukunft wieder sind. Zuletzt lief es aber für keinen der Griesgräme nach Wunsch. Das dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass die Herren es verabsäumt haben die Zeichen der Zeit richtig zu lesen. Autoritäre, besserwisserische Sturköpfe ohne große zwischenmenschliche Qualitäten werden es in Zukunft wohl nicht mehr allzu leicht haben auf dem Trainersektor. Mit den Medien, vielen Fans und einem Teil der Kicker haben sie es sich gekonnt verscherzt. Zuletzt waren sie auch für die eigenen Vereine nicht mehr tragbar.
Die letzten Tage haben, in Deutschland und Österreich, einen Umbruch auf dem Trainersektor mit sich gebracht. Zuerst musste Huub Stevens bei RB Salzburg seinen Hut nehmen, dann war Louis van Gaal beim FC Bayern dran und schließlich hat Rapid einen Schluss-Strich unter die Zusammenarbeit mit Peter Pacult gezogen. Damit sind drei der umstrittensten Trainer der letzten Jahre arbeitslos.
Keine Frage, alle drei verbindet die Tatsache, dass sie durchaus erfolgreich in ihrem Metier tätig waren und vielleicht auch in Zukunft wieder sind. Zuletzt lief es aber für keinen der Griesgräme nach Wunsch. Das dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass die Herren es verabsäumt haben die Zeichen der Zeit richtig zu lesen. Autoritäre, besserwisserische Sturköpfe ohne große zwischenmenschliche Qualitäten werden es in Zukunft wohl nicht mehr allzu leicht haben auf dem Trainersektor. Mit den Medien, vielen Fans und einem Teil der Kicker haben sie es sich gekonnt verscherzt. Zuletzt waren sie auch für die eigenen Vereine nicht mehr tragbar.
Sonntag, 3. April 2011
ÖFB-Team vor dem Quali-Aus
Die Chance auf eine Qualifikation für die Euro 2012 ist so gut wie vertan. Teamchef Constantini und seine Spieler haben versagt. Nun geht es gegen Deutschland um die Ehre.
Zwei 0:2-Niederlagen binnen weniger Tage haben genügt, um die hochtrabenden Träumen des ÖFB in Trümmer zu schlagen. Die katastrophale Leistung gegen Belgien und die bittere Pleite in der Türkei haben die Schwächen des heimischen Nationalteams schonungslos aufgezeigt.
Constantini fehlt der Plan
Belgiens Betreuerstab hat seine Hausaufgaben gemacht. Nach dem 4:4-Unentschieden aus dem letzten Jahr, waren die jungen Belgier diesmal perfekt auf das ÖFB-Team eingestellt. Das wenig flexibel wirkende 4-2-3-1 der Gastgeber wirkte behäbig. Nachdem die Kreativspieler Junuzovic und Arnautovic von der Defensive der Gäste gut aus dem Spiel genommen wurden, waren Janko, Harnik und später Maierhofer völlig abgemeldet.
Auch im Match gegen die Türkei fehlte die Variabilität im österreichischen Angriff. Dazu kamen haarsträubende Einzelfehler und Fehlpassorgien, die Chancen des Gegners ermöglichten. Es stellt sich die Frage: Hat Constantini eigentlich einen Plan? Eine wirklich Handschrift ist noch immer nicht zu erkennen.
Kann Foda es besser
Das Spiel der heimischen Elf ist immer wieder viel zu sehr von der Tagesverfassung einiger weniger Kreativposten abhängig. Das ist berechenbar und international klar zu wenig. So kannst du in der Regionalliga gewinnen, nicht in der EM-Quali.
Kein Wunder, dass in Fanforen immer öfter über einen Teamchef-Wechsel spekuliert und diskutiert wird. Aber wer könnte es besser als der momentan glück- und ideenlose Constantini? Sturm-Coach Foda? Er wäre sicherlich eine junge und dynamische Alternative zum angeschlagen wirkenden Didi. Vielleicht der richtige Mann, um die Baustellen im Team schnell zu beheben und die Mannschaft auf Kurs WM 2014 zu bringen.
Besserung gerade gegen Deutschland
Am 3. Juni muss Österreich im Happel-Oval gegen Deutschland ran. Vielleicht gelingt ja ausgerechnet gegen den großen Favoriten eine kleine Sensation. Wenn nicht, ist wohl eine baldige Veränderung auf wesentlichen Positionen des Betreuerteams unausweichlich. Das wissen die Spieler, der Coach und auch die Fans.
Zwei 0:2-Niederlagen binnen weniger Tage haben genügt, um die hochtrabenden Träumen des ÖFB in Trümmer zu schlagen. Die katastrophale Leistung gegen Belgien und die bittere Pleite in der Türkei haben die Schwächen des heimischen Nationalteams schonungslos aufgezeigt.
Constantini fehlt der Plan
Belgiens Betreuerstab hat seine Hausaufgaben gemacht. Nach dem 4:4-Unentschieden aus dem letzten Jahr, waren die jungen Belgier diesmal perfekt auf das ÖFB-Team eingestellt. Das wenig flexibel wirkende 4-2-3-1 der Gastgeber wirkte behäbig. Nachdem die Kreativspieler Junuzovic und Arnautovic von der Defensive der Gäste gut aus dem Spiel genommen wurden, waren Janko, Harnik und später Maierhofer völlig abgemeldet.
Auch im Match gegen die Türkei fehlte die Variabilität im österreichischen Angriff. Dazu kamen haarsträubende Einzelfehler und Fehlpassorgien, die Chancen des Gegners ermöglichten. Es stellt sich die Frage: Hat Constantini eigentlich einen Plan? Eine wirklich Handschrift ist noch immer nicht zu erkennen.
Kann Foda es besser
Das Spiel der heimischen Elf ist immer wieder viel zu sehr von der Tagesverfassung einiger weniger Kreativposten abhängig. Das ist berechenbar und international klar zu wenig. So kannst du in der Regionalliga gewinnen, nicht in der EM-Quali.
Kein Wunder, dass in Fanforen immer öfter über einen Teamchef-Wechsel spekuliert und diskutiert wird. Aber wer könnte es besser als der momentan glück- und ideenlose Constantini? Sturm-Coach Foda? Er wäre sicherlich eine junge und dynamische Alternative zum angeschlagen wirkenden Didi. Vielleicht der richtige Mann, um die Baustellen im Team schnell zu beheben und die Mannschaft auf Kurs WM 2014 zu bringen.
Besserung gerade gegen Deutschland
Am 3. Juni muss Österreich im Happel-Oval gegen Deutschland ran. Vielleicht gelingt ja ausgerechnet gegen den großen Favoriten eine kleine Sensation. Wenn nicht, ist wohl eine baldige Veränderung auf wesentlichen Positionen des Betreuerteams unausweichlich. Das wissen die Spieler, der Coach und auch die Fans.
Sonntag, 20. März 2011
St. Pölten und sein neues Stadion
Der Spatenstich für die NÖ Arena ist dieser Tage erfolgt. Das neue Stadion soll im Juni 2012 fertig sein. Eine Chance für die Landeshauptstadt.
Ist die neue Arena eine Initialzündung für den Fußball in Niederösterreich, oder doch eher ein Hemmschuh? Momentan steckt der SKN ein wenig in der Krise. Sind die Spieler mehr unter Druck als sonst?
Ein verkorkster Frühjahrsstart
Ein Punkt aus vier Spielen, das ist mehr als nur mager. Der SKN St. Pölten hat den Start in die Frühjahrssaison vermasselt. Der Vorsprung auf das Tabellenende wird kleiner. Nicht gerade zufriedenstellend für ein Team, das mittelfristig Ambitionen auf den Aufstieg in die höchste Spielklasse hat. Das junge Team von Trainer Scherb spielt in dieser Saison weniger erfrischend als in den letzten Jahren.
Eigentlich hatten viele damit gerechnet, dass der Bau der neuen Fußballarena positive Impulse auch für die Mannschaft bringen würde. Möglicherweise ein Trugschluss? Könnte es sein, dass die vermehrte Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit die jungen Spieler zu sehr unter Druck setzt? Irgendwie macht es den Eindruck.
Wölfe in der Bundesliga
Beim Spatenstich der NÖ Arena sprach Rapid-Stimme Andy Marek von einer schönen Vision. Das neue Stadion ist gebaut, 8.000 Fans machen Stimmung und der SKN spielt in der Bundesliga gegen Rapid. Ein schöner Traum, aber wohl einer, der in naher Zukunft nicht Realität werden dürfte.
Das Konzept mit vielen jungen Spielern hat sich in St. Pölten durchaus bewährt. Es stellt sich jedoch die Frage, ob es nicht nötig sein wird, die eine oder andere gezielte Verstärkung im Sommer zu holen. Zu oft macht der SKN in kritischen Situationen keine gute Figur. Routiniers scheinen zu fehlen.
Der SKN und die Finanzen
Damit tut sich aber auch eine andere Frage auf: Wie ist die finanzielle Situation des SKN? Immer wieder hört man davon, dass die wirtschaftliche Lage nicht die beste wäre. Altlasten werden angesprochen. Durchaus möglich, dass eine Verstärkung der Mannschaft aus eben diesen Gründen gar nicht realisierbar ist.
Unter diesem Gesichtspunkt wird es interessant zu beobachten, wie sich die Wölfe in der neuen Arena behaupten können. Ein neues und großes Stadion wird anfangs sicher BesucherInnen anlocken. Da spielt schon die Neugierde mit. Bleiben aber die Erfolge aus, dann könnte sich ein verwaistes Oval negativ auf die Psyche auswirken. Bleibt für die Wölfe zu hoffen, dass spätestens 2012 eine Art Aufbruchsstimmung Einzug hält und diese den SKN und seine Fans beflügelt.
Ist die neue Arena eine Initialzündung für den Fußball in Niederösterreich, oder doch eher ein Hemmschuh? Momentan steckt der SKN ein wenig in der Krise. Sind die Spieler mehr unter Druck als sonst?
Ein verkorkster Frühjahrsstart
Ein Punkt aus vier Spielen, das ist mehr als nur mager. Der SKN St. Pölten hat den Start in die Frühjahrssaison vermasselt. Der Vorsprung auf das Tabellenende wird kleiner. Nicht gerade zufriedenstellend für ein Team, das mittelfristig Ambitionen auf den Aufstieg in die höchste Spielklasse hat. Das junge Team von Trainer Scherb spielt in dieser Saison weniger erfrischend als in den letzten Jahren.
Eigentlich hatten viele damit gerechnet, dass der Bau der neuen Fußballarena positive Impulse auch für die Mannschaft bringen würde. Möglicherweise ein Trugschluss? Könnte es sein, dass die vermehrte Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit die jungen Spieler zu sehr unter Druck setzt? Irgendwie macht es den Eindruck.
Wölfe in der Bundesliga
Beim Spatenstich der NÖ Arena sprach Rapid-Stimme Andy Marek von einer schönen Vision. Das neue Stadion ist gebaut, 8.000 Fans machen Stimmung und der SKN spielt in der Bundesliga gegen Rapid. Ein schöner Traum, aber wohl einer, der in naher Zukunft nicht Realität werden dürfte.
Das Konzept mit vielen jungen Spielern hat sich in St. Pölten durchaus bewährt. Es stellt sich jedoch die Frage, ob es nicht nötig sein wird, die eine oder andere gezielte Verstärkung im Sommer zu holen. Zu oft macht der SKN in kritischen Situationen keine gute Figur. Routiniers scheinen zu fehlen.
Der SKN und die Finanzen
Damit tut sich aber auch eine andere Frage auf: Wie ist die finanzielle Situation des SKN? Immer wieder hört man davon, dass die wirtschaftliche Lage nicht die beste wäre. Altlasten werden angesprochen. Durchaus möglich, dass eine Verstärkung der Mannschaft aus eben diesen Gründen gar nicht realisierbar ist.
Unter diesem Gesichtspunkt wird es interessant zu beobachten, wie sich die Wölfe in der neuen Arena behaupten können. Ein neues und großes Stadion wird anfangs sicher BesucherInnen anlocken. Da spielt schon die Neugierde mit. Bleiben aber die Erfolge aus, dann könnte sich ein verwaistes Oval negativ auf die Psyche auswirken. Bleibt für die Wölfe zu hoffen, dass spätestens 2012 eine Art Aufbruchsstimmung Einzug hält und diese den SKN und seine Fans beflügelt.
Sonntag, 6. März 2011
Bayern München wankt in die Krise
In München ist Feuer am Dach. Nach drei Niederlagen in Folge sind die Bayern schwer angeschlagen. Die Zukunft von Trainer LvG ist mehr als Ungewiss.
Nur 42 Punkte nach 25 Spielen. 19 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Dortmund. Nach dem Aus im DFB-Pokal und der aussichtslosen Tabellen-Situation im Projekt Titelverteidigung steht der FC Bayern vor einem schwierigen Frühjahr.
Champions League als Ziel
Im kommenden Jahr wird das Champions League-Finale in München stattfinden. Bitter, wenn sich die Bayern 2011 nicht für die Königsklasse qualifizieren könnten. Das absolute Horrorszenario für Präsident Uli Hoeneß. Ein Finale in der Bayern-Arena und der FCB sitzt in den Zuschauerrängen.
Bei momentanem Tabellenstand wäre dieses Szenario Realität. Aktuell rangieren die Bayern auf dem vierten Platz. Zu wenig für die Königsklasse. Zum jetzigen Zeitpunkt beträgt der Rückstand auf die drittplatzierten Hannoveraner fünf Zähler und das neun Runden vor Saisonende. Eben dieser dritte Rang wäre von Nöten, um in die Champions League Qualifikation zu kommen. Platz zwei würde die direkte Teilnahme an der Königsklasse bedeuten. Das Spitzenduo erscheint aber fast unerreichbar.
Trainer van Gaal unter Druck
Noch ist Louis van Gaal Bayern-Coach, ob er diese Position noch lange wird verteidigen können ist fraglich. In den letzten Spielen agierte die Bayern-Elf meilenweit entfernt von einer Meisterform. Völlig desolat die Abwehr, die bereits 33 Treffer zulassen musste und damit mehr als doppelt soviel wie Fastmeister Dortmund.
FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sprach nach der Niederlage gegen Hannover vom „absoluten Tiefpunkt der Saison“. Rummenigge weiter: „Wir sind momentan für den FC Bayern in einer Situation, die uns große Sorgen bereiten lässt.“
Holländer noch kämpferisch
Trainer van Gaal reagierte auf die Frage nach einem möglichen Rücktritt seinerseits mit folgenden Worten: „Das ist in meinem Fall immer davon abhängig, wie die Spieler auf mich reagieren. Aber sie haben ja auch heute gesehen, dass die Spieler sehr gut auf mich reagieren."
Noch scheint der Holländer also nicht aufgegeben zu haben. Die Entscheidung über einen Rücktritt könnte ihm aber schnell abgenommen werden. Nämlich dann, wenn die Bayern kommende Woche – vor eigenem Publikum – gegen den Hamburger SV verlieren sollten. Die Diskussionen über einen möglichen Nachfolger haben aber schon jetzt begonnen.
Nur 42 Punkte nach 25 Spielen. 19 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Dortmund. Nach dem Aus im DFB-Pokal und der aussichtslosen Tabellen-Situation im Projekt Titelverteidigung steht der FC Bayern vor einem schwierigen Frühjahr.
Champions League als Ziel
Im kommenden Jahr wird das Champions League-Finale in München stattfinden. Bitter, wenn sich die Bayern 2011 nicht für die Königsklasse qualifizieren könnten. Das absolute Horrorszenario für Präsident Uli Hoeneß. Ein Finale in der Bayern-Arena und der FCB sitzt in den Zuschauerrängen.
Bei momentanem Tabellenstand wäre dieses Szenario Realität. Aktuell rangieren die Bayern auf dem vierten Platz. Zu wenig für die Königsklasse. Zum jetzigen Zeitpunkt beträgt der Rückstand auf die drittplatzierten Hannoveraner fünf Zähler und das neun Runden vor Saisonende. Eben dieser dritte Rang wäre von Nöten, um in die Champions League Qualifikation zu kommen. Platz zwei würde die direkte Teilnahme an der Königsklasse bedeuten. Das Spitzenduo erscheint aber fast unerreichbar.
Trainer van Gaal unter Druck
Noch ist Louis van Gaal Bayern-Coach, ob er diese Position noch lange wird verteidigen können ist fraglich. In den letzten Spielen agierte die Bayern-Elf meilenweit entfernt von einer Meisterform. Völlig desolat die Abwehr, die bereits 33 Treffer zulassen musste und damit mehr als doppelt soviel wie Fastmeister Dortmund.
FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sprach nach der Niederlage gegen Hannover vom „absoluten Tiefpunkt der Saison“. Rummenigge weiter: „Wir sind momentan für den FC Bayern in einer Situation, die uns große Sorgen bereiten lässt.“
Holländer noch kämpferisch
Trainer van Gaal reagierte auf die Frage nach einem möglichen Rücktritt seinerseits mit folgenden Worten: „Das ist in meinem Fall immer davon abhängig, wie die Spieler auf mich reagieren. Aber sie haben ja auch heute gesehen, dass die Spieler sehr gut auf mich reagieren."
Noch scheint der Holländer also nicht aufgegeben zu haben. Die Entscheidung über einen Rücktritt könnte ihm aber schnell abgenommen werden. Nämlich dann, wenn die Bayern kommende Woche – vor eigenem Publikum – gegen den Hamburger SV verlieren sollten. Die Diskussionen über einen möglichen Nachfolger haben aber schon jetzt begonnen.
Montag, 21. Februar 2011
Rot, rot, rot und du bist tot
Salzburg gegen Rapid. Im Fußball heißt das amtierender Meister gegen Rekordmeister. Ein Spitzenspiel, das doch keines war und schließlich eines geworden ist.
Die Ausgangslage
Sowohl Salzburg als auch Rapid rangieren im guten Tabellen-Mittelfeld. Ein echtes Topspiel war das Aufeinandertreffen der beiden Vereine also eigentlich nicht. Und doch wurde es zu einem.
Rapid dominierte die Anfangsphase, ließ sich von den Bullen aber mehr und mehr den Schneid abkaufen. Wallners Führungstor, für die Hausherren, war die logische Konsequenz (1:0 in Minute 35). Hatte die erste Hälfte temporeichen Fußball mit einigen sehenswerten Aktionen geboten, sollte im zweiten Durchgang eine echter Fight entstehen.
SCR und RBS packen die Knüppel aus
Keine Frage so ziemlich jeder Fußballfan steht auf rassige Partien. Übertriebene Härte muss dabei aber nicht sein. Nur etwa zwei Minuten nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit zückte Schiri Einwaller zweimal Rot. Nach einem Gerangel zwischen Cziommer und Drazan flogen beide Akteure vom Platz. Eine wohl etwas übertriebene Reaktion des Unparteiischen, der es auch bei zwei gelben Karten und mahnenden Worten hätte belassen können.
In der Folge „gewann“ das Match zusehends an Härte. Einwaller ließ die Emotionen zu hoch kochen. Bullen-Abwehrchef Sekagya, der bei strenger Regelauslegung selbst nicht mehr am Platz hätte stehen dürfen (schweres Foul an Kavlak), wurde von Vennegoor of Hesselink am Sprunggelenk erwischt. Der Abwehrrecke schied verletzungsbedingt aus, der Niederländer kam mit einer Verwarnung davon. In der 69. Minute musste Rapid-Spielmacher Prokopic mit gelb-roter Karte, nach Foulspiel, vom Platz. Es spielten also nur mehr 19 statt 22. Es hätten gut und gerne auch zwei weniger sein können. Das Spiel war nach dreimal rot aber keineswegs tot. Es ging munter hin und her. Eigentlich ein gutes Match, wären da nicht viele dumme Fouls gewesen. Einige Spieler verwechselten Aggressivität mit Brutalität. Völlig unnötig!
Rapid und Salzburg im Tief
Das Spiel lebte in der Endphase von den Emotionen. Der SCR schaffte in Unterzahl den Ausgleich. Ein Kunststück, das zeigt, wie verunsichert die Stevens-Truppe zur Zeit ist. Beide Mannschaften lieferten keine schlechte Partie ab, aber wirklich helfen wird dieses Ergebnis keinem. Ein Unentschieden lässt den Rückstand auf die Spitze anwachsen. Bullen-Coach Stevens kommentierte es so: „Wir haben uns durch die zwei Roten Karten und die Verletzung von Sekagya durcheinanderbringen lassen und auch bei Standards nicht aufgepasst...Wir haben unsere Chancen nicht genützt, dann verdient man auch nicht, zu gewinnen.“
Keine Frage, Salzburg und Rapid haben der Konkurrenz in die Hände gespielt. Ried, die Austria und auch Sturm haben sich auf den Rängen eine bis drei festgesetzt. Sowohl Pacult, als auch Stevens sind nun gefragt ihre Spieler auf Vordermann zu bringen. Sonst könnte der Meisterschaftszug ganz schnell abgefahren sein!
Die Ausgangslage
Sowohl Salzburg als auch Rapid rangieren im guten Tabellen-Mittelfeld. Ein echtes Topspiel war das Aufeinandertreffen der beiden Vereine also eigentlich nicht. Und doch wurde es zu einem.
Rapid dominierte die Anfangsphase, ließ sich von den Bullen aber mehr und mehr den Schneid abkaufen. Wallners Führungstor, für die Hausherren, war die logische Konsequenz (1:0 in Minute 35). Hatte die erste Hälfte temporeichen Fußball mit einigen sehenswerten Aktionen geboten, sollte im zweiten Durchgang eine echter Fight entstehen.
SCR und RBS packen die Knüppel aus
Keine Frage so ziemlich jeder Fußballfan steht auf rassige Partien. Übertriebene Härte muss dabei aber nicht sein. Nur etwa zwei Minuten nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit zückte Schiri Einwaller zweimal Rot. Nach einem Gerangel zwischen Cziommer und Drazan flogen beide Akteure vom Platz. Eine wohl etwas übertriebene Reaktion des Unparteiischen, der es auch bei zwei gelben Karten und mahnenden Worten hätte belassen können.
In der Folge „gewann“ das Match zusehends an Härte. Einwaller ließ die Emotionen zu hoch kochen. Bullen-Abwehrchef Sekagya, der bei strenger Regelauslegung selbst nicht mehr am Platz hätte stehen dürfen (schweres Foul an Kavlak), wurde von Vennegoor of Hesselink am Sprunggelenk erwischt. Der Abwehrrecke schied verletzungsbedingt aus, der Niederländer kam mit einer Verwarnung davon. In der 69. Minute musste Rapid-Spielmacher Prokopic mit gelb-roter Karte, nach Foulspiel, vom Platz. Es spielten also nur mehr 19 statt 22. Es hätten gut und gerne auch zwei weniger sein können. Das Spiel war nach dreimal rot aber keineswegs tot. Es ging munter hin und her. Eigentlich ein gutes Match, wären da nicht viele dumme Fouls gewesen. Einige Spieler verwechselten Aggressivität mit Brutalität. Völlig unnötig!
Rapid und Salzburg im Tief
Das Spiel lebte in der Endphase von den Emotionen. Der SCR schaffte in Unterzahl den Ausgleich. Ein Kunststück, das zeigt, wie verunsichert die Stevens-Truppe zur Zeit ist. Beide Mannschaften lieferten keine schlechte Partie ab, aber wirklich helfen wird dieses Ergebnis keinem. Ein Unentschieden lässt den Rückstand auf die Spitze anwachsen. Bullen-Coach Stevens kommentierte es so: „Wir haben uns durch die zwei Roten Karten und die Verletzung von Sekagya durcheinanderbringen lassen und auch bei Standards nicht aufgepasst...Wir haben unsere Chancen nicht genützt, dann verdient man auch nicht, zu gewinnen.“
Keine Frage, Salzburg und Rapid haben der Konkurrenz in die Hände gespielt. Ried, die Austria und auch Sturm haben sich auf den Rängen eine bis drei festgesetzt. Sowohl Pacult, als auch Stevens sind nun gefragt ihre Spieler auf Vordermann zu bringen. Sonst könnte der Meisterschaftszug ganz schnell abgefahren sein!
Sonntag, 6. Februar 2011
Überlebt der LASK das Frühjahr
Am 12. Februar beginnt die Frühjahrssaison 2011 in der Fußball-Bundesliga. Österreichs Topklubs kämpfen um den Titel und um internationale Startplätze. Der Traditionsverein LASK kämpft gegen den Abstieg.
Linzer als Transferkaiser
Auf den letzten Abdruck haben sich die Athletiker den Titel im Transferpoker gesichert. Sage und schreibe sechs Neuzugänge wurden, zum Teil in letzter Minute, im Kampf gegen den Abstieg geholt. Wie man so hört ist Trainer Zellhofer nicht mit allen Neuverpflichtungen wirklich zufrieden. Es wird sicherlich interessant zu beobachten, wie sich beispielsweise Problemboy Cem Atan nach seinem Türkei-Gastspiel präsentiert. Der talentierte Außenbahnspieler will sich nun wieder in der Bundesliga beweisen. Dazu kommen die drei neuen Spanier, ein Tscheche und Haris Bukva als Leihgabe von Sturm Graz.
Im Herbst hat sich der LASK als Schießbude der Liga präsentiert. 47 Gegentreffer in 19 Spielen sind ein katastrophaler Wert. Nicht zuletzt deswegen wurden mehrere Defensivspieler verpflichtet. Brisant die Tatsache, dass gerade zum Ligaauftakt die Linzer auf einen direkten Kontrahenten im Abstiegskampf treffen.
Kampf gegen den Abstieg
Am 12.2. um circa 20:15 könnte bereits eine Vorentscheidung im Kampf um den Abstieg gefallen sein. Zu etwa diesem Zeitpunkt ist das Spiel LASK gegen Mattersburg vorbei. Der Tabellen-Vorletzte Mattersburg liegt nur zwei Punkte vor den Linzern. Das bei noch 17 ausstehenden Partien. Bei einem Sieg der Burgenländer wäre in Oberösterreich wohl endgültig Feuer am Dach.
Da ist es auch nicht gerade förderlich, dass die Verletzungssorgen beim Schlusslicht nicht abreißen wollen. Mit Metz, Sulimani, Kogler und Kragl sind gleich vier Akteure außer Gefecht. Damit ist Trainer Georg Zellhofer umso mehr gefragt.
Schafft der LASK die Wende
Es gilt nun auf dem schnellsten Weg die Neuen zu integrieren und ein funktionierendes Team zusammenzustellen. Die bisherigen zehn eroberten Punkte müssen wohl mehr als nur verdoppelt werden, um den drohenden Abstieg zu verhindern.
Die Querelen zwischen Präsident Reichel und Teilen der Zuseherschaft haben im Herbst nicht gerade zu einer positiven Stimmung beigetragen. Es bleibt zu hoffen, dass im Frühjahr nicht einzelne Egos im Vordergrund stehen, sondern alle an einem Strang ziehen. Denn, nur dann wird es gelingen, diesen Traditionsverein vor dem Absturz zu bewahren.
Linzer als Transferkaiser
Auf den letzten Abdruck haben sich die Athletiker den Titel im Transferpoker gesichert. Sage und schreibe sechs Neuzugänge wurden, zum Teil in letzter Minute, im Kampf gegen den Abstieg geholt. Wie man so hört ist Trainer Zellhofer nicht mit allen Neuverpflichtungen wirklich zufrieden. Es wird sicherlich interessant zu beobachten, wie sich beispielsweise Problemboy Cem Atan nach seinem Türkei-Gastspiel präsentiert. Der talentierte Außenbahnspieler will sich nun wieder in der Bundesliga beweisen. Dazu kommen die drei neuen Spanier, ein Tscheche und Haris Bukva als Leihgabe von Sturm Graz.
Im Herbst hat sich der LASK als Schießbude der Liga präsentiert. 47 Gegentreffer in 19 Spielen sind ein katastrophaler Wert. Nicht zuletzt deswegen wurden mehrere Defensivspieler verpflichtet. Brisant die Tatsache, dass gerade zum Ligaauftakt die Linzer auf einen direkten Kontrahenten im Abstiegskampf treffen.
Kampf gegen den Abstieg
Am 12.2. um circa 20:15 könnte bereits eine Vorentscheidung im Kampf um den Abstieg gefallen sein. Zu etwa diesem Zeitpunkt ist das Spiel LASK gegen Mattersburg vorbei. Der Tabellen-Vorletzte Mattersburg liegt nur zwei Punkte vor den Linzern. Das bei noch 17 ausstehenden Partien. Bei einem Sieg der Burgenländer wäre in Oberösterreich wohl endgültig Feuer am Dach.
Da ist es auch nicht gerade förderlich, dass die Verletzungssorgen beim Schlusslicht nicht abreißen wollen. Mit Metz, Sulimani, Kogler und Kragl sind gleich vier Akteure außer Gefecht. Damit ist Trainer Georg Zellhofer umso mehr gefragt.
Schafft der LASK die Wende
Es gilt nun auf dem schnellsten Weg die Neuen zu integrieren und ein funktionierendes Team zusammenzustellen. Die bisherigen zehn eroberten Punkte müssen wohl mehr als nur verdoppelt werden, um den drohenden Abstieg zu verhindern.
Die Querelen zwischen Präsident Reichel und Teilen der Zuseherschaft haben im Herbst nicht gerade zu einer positiven Stimmung beigetragen. Es bleibt zu hoffen, dass im Frühjahr nicht einzelne Egos im Vordergrund stehen, sondern alle an einem Strang ziehen. Denn, nur dann wird es gelingen, diesen Traditionsverein vor dem Absturz zu bewahren.
Sonntag, 23. Januar 2011
Die Transfermarkt-Tabelle
Langsam aber sicher kommt das Transfer-Karussell der österreichischen Fußball-Bundesliga in Fahrt. Während einige Vereine sich noch in edler Zurückhaltung üben, sind andere äußerst aktiv.
Die Transferkaiser
Wenn man auf die drei bisher aktivsten Mannschaften auf dem Transfermarkt blickt, dann fällt auf, dass sich darunter ein Meisterkandidat, ein potenzieller Absteiger und ein Mittelständler befinden. Red Bull Salzburg hat auf dem dritten Tabellenplatz überwintert und möchte im Frühjahr den Sprung auf die Eins schaffen. Dafür wurden bislang zwei Abwehrspieler geholt und vier Akteure abgegeben. Douglas soll helfen die Hintermannschaft zu festigen und der gute Bekannte Laszlo Bodnar ist der neue/alte Mann für die rechte Außenbahn. Der Ungar ist beidfüßig und ein ausgezeichneter Flankengeber. Er könnte sich als Vorbereiter für Boghossian, Alan und auch für Wallner in die Mannschaft zurückspielen.
Mittelständler Wacker Innsbruck hat mit Bergmann und Wernitznig zwei Spieler geholt und mit Prokopic, Koch und Schrott drei abgegeben. Rein von den Namen dürften die Einkäufe bei Weitem nicht in der Lage sein, die abgegebene Qualität auch nur ansatzweise wieder wett zu machen. Für die Mannschaft bliebt zu hoffen, dass im Frühjahr kein Absturz droht!
LASK mit Handlungsbedarf
Echten Handlungsbedarf hat der LASK. Bisher haben die Linzer Krammer und Mayrleb abgeben und zwei neue fix verpflichtet. Zwei weitere stehen angeblich ante portas. Die beiden feststehenden Neuzugänge heißen Petr Lukas und Ruano. Lukas ist ein 32 Jahre alter tschechischer Innenverteidiger, der mit seiner Erfahrung helfen soll die Abwehr zu stabilisieren. Ruano heißt mit vollem Namen eigentlich Juan Ramon Ruano Santana und kommt aus Spanien. Der Mann für das rechte Mittelfeld spielte zuletzt bei UD Alzira in der dritten spanischen Liga.
Mit Aridane und Ruben Lopez stehen zwei weitere Spanier vor einer Verpflichtung durch die Athletiker. Lopez ist ein 1.92m großer Innenverteidiger, Aridane ein 1.87m messender Stürmer. Es scheint so, als ob sich die Linzer ein Vorbild an Ried nehmen wollen. Der Winterkönig fährt mit seinem Spanien-Trio Nacho, Carril und Guillem ja seit einiger Zeit sehr gut. Für den Traditionsklub LASK bleibt zu hoffen, dass ihre Spanier genauso einschlagen! Sonst bleibt Platz eins in der Transfer-Tabelle das einzige „Erfolgserlebnis“ des Jahres 2011.
Der Link zum Bundesliga-Spielplan!
Die Transferkaiser
Wenn man auf die drei bisher aktivsten Mannschaften auf dem Transfermarkt blickt, dann fällt auf, dass sich darunter ein Meisterkandidat, ein potenzieller Absteiger und ein Mittelständler befinden. Red Bull Salzburg hat auf dem dritten Tabellenplatz überwintert und möchte im Frühjahr den Sprung auf die Eins schaffen. Dafür wurden bislang zwei Abwehrspieler geholt und vier Akteure abgegeben. Douglas soll helfen die Hintermannschaft zu festigen und der gute Bekannte Laszlo Bodnar ist der neue/alte Mann für die rechte Außenbahn. Der Ungar ist beidfüßig und ein ausgezeichneter Flankengeber. Er könnte sich als Vorbereiter für Boghossian, Alan und auch für Wallner in die Mannschaft zurückspielen.
Mittelständler Wacker Innsbruck hat mit Bergmann und Wernitznig zwei Spieler geholt und mit Prokopic, Koch und Schrott drei abgegeben. Rein von den Namen dürften die Einkäufe bei Weitem nicht in der Lage sein, die abgegebene Qualität auch nur ansatzweise wieder wett zu machen. Für die Mannschaft bliebt zu hoffen, dass im Frühjahr kein Absturz droht!
LASK mit Handlungsbedarf
Echten Handlungsbedarf hat der LASK. Bisher haben die Linzer Krammer und Mayrleb abgeben und zwei neue fix verpflichtet. Zwei weitere stehen angeblich ante portas. Die beiden feststehenden Neuzugänge heißen Petr Lukas und Ruano. Lukas ist ein 32 Jahre alter tschechischer Innenverteidiger, der mit seiner Erfahrung helfen soll die Abwehr zu stabilisieren. Ruano heißt mit vollem Namen eigentlich Juan Ramon Ruano Santana und kommt aus Spanien. Der Mann für das rechte Mittelfeld spielte zuletzt bei UD Alzira in der dritten spanischen Liga.
Mit Aridane und Ruben Lopez stehen zwei weitere Spanier vor einer Verpflichtung durch die Athletiker. Lopez ist ein 1.92m großer Innenverteidiger, Aridane ein 1.87m messender Stürmer. Es scheint so, als ob sich die Linzer ein Vorbild an Ried nehmen wollen. Der Winterkönig fährt mit seinem Spanien-Trio Nacho, Carril und Guillem ja seit einiger Zeit sehr gut. Für den Traditionsklub LASK bleibt zu hoffen, dass ihre Spanier genauso einschlagen! Sonst bleibt Platz eins in der Transfer-Tabelle das einzige „Erfolgserlebnis“ des Jahres 2011.
Der Link zum Bundesliga-Spielplan!
Sonntag, 9. Januar 2011
Transfergeflüster in der AUT-BuLi
Winterpause in der heimischen Bundesliga. Erst Mitte Februar rollt die Kugel wieder in Österreichs höchster Spielklasse. In der Zwischenzeit hat sich der Wettkampf der Klubs auf den Transfermarkt verlagert.
Rapid gegen die Austria
Die Grün-Weißen haben das jüngste Transferduell gegen die Violetten für sich entschieden. Michael Schimpelsberger wird seine Schuhe künftig für Rapid schnüren. Inwieweit der Defensivallrounder zur Stabilisierung der grün-weißen Hintermannschaft beitragen kann, wird sich in wenigen Wochen zeigen. Sportdirektor Hörtnagl bastelt jedenfalls fleißig an einem Team, das in der Frühjahrssaison den Angriff auf die Tabellen-Spitze bewerkstelligen soll.
Rückkehrer Prokopic wird die Kreativabteilung im Mittelfeld unterstützen, während der Name Jimmy Hoffer nach wie vor durch einige Foren geistert. Klar ist, dass der schnelle Stürmer dringend Spielpraxis brauchen würde. Eine vorübergehende Rückkehr zum Stammverein wäre da vielleicht nicht die blödeste Idee. Für viel Diskussionsstoff sorgen bei Rapid aber auch die möglichen Abgänge. Kavlak und Pehlivan haben angeblich Auslandsangebote. Payer und Eder streben nach Veränderung. Gerade dem ehemaligen Nationaltormann werden intensive Kontakte nach Belgien nachgesagt.
Die Wiener Austria hat mit Koch schon einen echten Transfer-Kracher an Land gezogen. Die Akte Dragovic scheint eher im Sand zu verlaufen, während immer wieder diverse Wiener Neustadt-Spieler als mögliche Neuzugänge am Verteilerkreis gehandelt werden.
Wiener Neustadt vor dem Zerfall
Steht Wr. Neustadt vor dem Zerfall? Nachdem Gönner Stronach den Niederösterreichern einen Teil seiner Liebe entzogen hat, stehen viele Fragezeichen hinter dem aktuellen Kader. Bisher haben Klapf und Viana den Verein verlassen, Torhüter Fornezzi und das halbe Mittelfeld könnten, spätestens im Sommer, folgen. Wolf, Grünwald, Simkovic und Konsorten haben allesamt ihre Klasse in der Bundesliga bewiesen und stehen auf den Notizzetteln diverser Scouts.
Es wird ein echter Kraftakt für Trainer Schöttel seine Jungs auf das Frühjahr einzuschwören und die Konzentration hoch zu halten. Neustadt scheint ein Verein mit Ablaufdatum zu sein.
Innsbruck, Salzburg und der LASK
Die Freude der Wiener Klubs ist das Leid der Tiroler. Die Innsbrucker mussten Prokopic und Koch in die Bundeshauptstadt abgeben. Eine schwierige Situation für Trainer Kogler, der versuchen muss das Niveau der Herbstsaison zu halten.
Noch größeren Grund zum Jammern hat der LASK. Das Schlusslicht der Bundesliga muss dringend auf dem Transfermarkt aktiv werden. Die Verteidigung braucht frische Kräfte und auch im Angriff sollte ein Goalgetter her. Bisher steht jedoch nur der Abgang von Kultstürmer Mayrleb fest. Das wird die Linzer auch nicht stärker machen. Für den Traditionsklub bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen den Jänner gut nützen, um die nötigen Verstärkungen an Land zu ziehen.
Meister Salzburg blickt auf einen durchwachsenen Herbst zurück. Das Pech und Unvermögen des vergangenen Jahres scheint sich in der Transferzeit fortzusetzen. Der erste große Neuzugang der Mozartstädter bringt nämlich alles andere als gute Nachrichten mit. Es ist die Rede von Spielmanipulation, Sexfotos und Erpressung (bei letzterer ist der neue Innenverteidiger das Opfer). Für den Brasilianer Douglas da Silva gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Trotzdem, Red Bull hätte sich wohl positivere Schlagzeilen erhofft!
Rapid gegen die Austria
Die Grün-Weißen haben das jüngste Transferduell gegen die Violetten für sich entschieden. Michael Schimpelsberger wird seine Schuhe künftig für Rapid schnüren. Inwieweit der Defensivallrounder zur Stabilisierung der grün-weißen Hintermannschaft beitragen kann, wird sich in wenigen Wochen zeigen. Sportdirektor Hörtnagl bastelt jedenfalls fleißig an einem Team, das in der Frühjahrssaison den Angriff auf die Tabellen-Spitze bewerkstelligen soll.
Rückkehrer Prokopic wird die Kreativabteilung im Mittelfeld unterstützen, während der Name Jimmy Hoffer nach wie vor durch einige Foren geistert. Klar ist, dass der schnelle Stürmer dringend Spielpraxis brauchen würde. Eine vorübergehende Rückkehr zum Stammverein wäre da vielleicht nicht die blödeste Idee. Für viel Diskussionsstoff sorgen bei Rapid aber auch die möglichen Abgänge. Kavlak und Pehlivan haben angeblich Auslandsangebote. Payer und Eder streben nach Veränderung. Gerade dem ehemaligen Nationaltormann werden intensive Kontakte nach Belgien nachgesagt.
Die Wiener Austria hat mit Koch schon einen echten Transfer-Kracher an Land gezogen. Die Akte Dragovic scheint eher im Sand zu verlaufen, während immer wieder diverse Wiener Neustadt-Spieler als mögliche Neuzugänge am Verteilerkreis gehandelt werden.
Wiener Neustadt vor dem Zerfall
Steht Wr. Neustadt vor dem Zerfall? Nachdem Gönner Stronach den Niederösterreichern einen Teil seiner Liebe entzogen hat, stehen viele Fragezeichen hinter dem aktuellen Kader. Bisher haben Klapf und Viana den Verein verlassen, Torhüter Fornezzi und das halbe Mittelfeld könnten, spätestens im Sommer, folgen. Wolf, Grünwald, Simkovic und Konsorten haben allesamt ihre Klasse in der Bundesliga bewiesen und stehen auf den Notizzetteln diverser Scouts.
Es wird ein echter Kraftakt für Trainer Schöttel seine Jungs auf das Frühjahr einzuschwören und die Konzentration hoch zu halten. Neustadt scheint ein Verein mit Ablaufdatum zu sein.
Innsbruck, Salzburg und der LASK
Die Freude der Wiener Klubs ist das Leid der Tiroler. Die Innsbrucker mussten Prokopic und Koch in die Bundeshauptstadt abgeben. Eine schwierige Situation für Trainer Kogler, der versuchen muss das Niveau der Herbstsaison zu halten.
Noch größeren Grund zum Jammern hat der LASK. Das Schlusslicht der Bundesliga muss dringend auf dem Transfermarkt aktiv werden. Die Verteidigung braucht frische Kräfte und auch im Angriff sollte ein Goalgetter her. Bisher steht jedoch nur der Abgang von Kultstürmer Mayrleb fest. Das wird die Linzer auch nicht stärker machen. Für den Traditionsklub bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen den Jänner gut nützen, um die nötigen Verstärkungen an Land zu ziehen.
Meister Salzburg blickt auf einen durchwachsenen Herbst zurück. Das Pech und Unvermögen des vergangenen Jahres scheint sich in der Transferzeit fortzusetzen. Der erste große Neuzugang der Mozartstädter bringt nämlich alles andere als gute Nachrichten mit. Es ist die Rede von Spielmanipulation, Sexfotos und Erpressung (bei letzterer ist der neue Innenverteidiger das Opfer). Für den Brasilianer Douglas da Silva gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Trotzdem, Red Bull hätte sich wohl positivere Schlagzeilen erhofft!
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