Jose Mourinho hat es zu weit getrieben. Der exzentrische Startrainer hat schon oft mit Worten und Taten für Unverständnis gesorgt. Inzwischen scheint sein Wahnsinn aber eine neue Stufe erreicht zu haben.
Er bezeichnet Real Madrids Niederlage gegen den FC Barcelona, im Halbfinal-Hinspiel der Champions League, als eine Verschwörung. Eine Verschwörung an welcher der FC Barcelona, die UEFA, deren Schiedsrichter und diverse Medien teilhaben. Ein Bündnis gegen ihn, den selbsternannten besten Trainer der Welt. Das Schlimme daran, Mourinho scheint an seine eigenen Worte zu glauben. Leidet dieser Mann an Verfolgungs- und Größenwahn?
Die wirre Welt des Jose M.
Natürlich geht es im Fußball nicht immer ganz fair zu. Wenn Menschen Entscheidungen zu treffen haben, wird es auch Fehler geben. Dabei sofort Verschwörungungstheorien aufzustellen, ist aber absurd. Als nächstes wird sich Mourinho dazu hinreißen lassen, dass auch die us-amerikanische Regierung, Alien-Streitkräfte und diverse Geheimlogen gegen ihn im Bunde stehen!
Jose Mourinho hat den Bogen weit überspannt!
Einst brachte es Trainer-Legende Giovanni Trapattoni auf den Punkt als er in seiner berühmten Wutrede beim FC Bayern die Worte: „Was erlauben Strunz“, in die Mikrofone zischte. Der damalige Bayern-Spieler Thomas Strunz hatte die Geduld des Italieners über Gebühr strapaziert. Heute ist es der nervige Portugiese, der die Geduld aller Fußball-Liebhaber mehr als nur auf die Probe stellt. Was erlaubt sich dieser Jose Mourinho? - Das ist die Frage, die sich viele Fußballfans zur Zeit stellen.
UEFA muss durchgreifen
Es wird gemunkelt, dass die UEFA diesmal eine harte Strafe gegen den uneinsichtigen Portugiesen aussprechen wird. Das ist auch gut so. Allerdings wird es nicht genügen Mourinho für ein paar Spiele zu sperren und ihm eine Geldstrafe aufzubrummen.
Mourinho wirkt abgehoben, arrogant und flegelhaft. Eine Strafe zahlt er aus der Portokasse. Vielleicht sollte man ihm die Möglichkeit geben, eine neue Perspektive des Lebens kennen zu lernen. Einige Stunden Arbeit mit sozial benachteiligten Kindern oder ähnliches könnten da Wunder wirken. Schließlich lebt der Startrainer in einer Scheinwelt, in der er alles bekommt. Die Einsicht, dass er damit ein Privileg genießt, welches nur den Wenigsten zuteil wird, würde Mourinho vielleicht zurück auf den Boden der Realität holen.
Montag, 2. Mai 2011
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen