Der Herbst/Winter-Durchgang der Fußball-Bundesliga hat einiges an Highlights gebracht. Leider aber auch einige Aktionen, die ziemlich daneben waren. Von gemeinen Fouls physischer, aber auch verbaler Natur gibt es genug zu berichten. Der zweite Teil einer Bestandsaufnahme.
Die Bullen und ihr Dompteur
Nicht nur Rapid hat einen Trainer, der im Umgang mit den Medien einiges zu lernen hat. Wenn der Coach der Salzburger, egal ob vor oder nach einem Spiel, zum Interview antritt, ist seiner Miene eines abzulesen: „Ihr habt ja alle keine Ahnung vom Fußball. Ich bin der einzige der sich auskennt und jetzt muss ich versuchen euch Unwissenden Rede und Antwort zu stehen. Es gibt nichts was mir mehr zuwider wäre“, scheint sein Auftreten herauszuschreien.
Genau so verhält sich der Niederländer dann auch. Jede Reporterfrage scheint erneut eine Beleidigung seiner Intelligenz und eine Verschwendung seiner Zeit zu sein. Was Stevens offenbar vergessen hat, ohne die Fans und die Medien hätte er keinen Job. Es gäbe keinen Profifußball!
Natürlich ist oftmals die eine oder andere Journalisten-Frage dabei, die – gelinde gesagt – etwas besser durchdacht sein könnte. Ein intelligenter, höflicher und auskunftsbereiter Trainer könnte aber genau bei jenen Fragen mit Eloquenz punkten. Eine Fertigkeit von der Stevens wohl noch nicht viel gehört hat.
Dragovic sorgt für Kopfschütteln
Aleksandar Dragovic ist 19 Jahre alt. Diese Tatsache kann man ihm zu Gute halten, wenn man bedenkt, dass das Jahr 2010 nicht gerade als ruhmreichstes in seiner Karriere in die Annalen eingehen wird. Dabei steht die internationale sportliche Erfolglosigkeit seines Vereins, der Wiener Austria, eher im Hintergrund.
Wichtiger da schon, dass der junge Innenverteidiger, der eigentlich mit starken Leistungen trotz seiner Jugend aufzufallen pflegte, 2010 eher durch Kritik an diversen Schiedsrichtern und deren Leistungen im Fokus stand. Das steht einem jungen Profi, vor allem in dieser unreflektierten Form, nicht zu. Kein Ruhmesblatt!
Für Unverständnis sorgte auch sein Torjubel nach dem 1:1 im Spiel gegen Salzburg. Dragovic besteht zwar darauf, dass der ausgestreckte Daumen, Zeige- und Mittelfinger nicht den Tschetnik-Gruß symbolisieren sollte. Trotzdem zeugt diese Aktion von wenig Weitblick und Mitgefühl. Viele Zuseher werden sich an einen Aspekt einer nicht gerade rühmlichen, noch nicht allzu weit zurück liegenden, „jugoslawischen Vergangenheit“ erinnert haben. Das hat im Fußball nichts verloren.
Mattersburg und die Kartensünder
Immer wieder wird die Qualität der österreichischen Liga angezweifelt und bekrittelt. Ein Punkt der dazu beiträgt ist die Tatsache, dass einige Teams nur darauf aus sind ein schönes Fußballspiel zu unterbinden. Die Holzhacker-Truppe Nummer eins der Herbstsaison 2010 ist der SV Mattersburg. Mit mehr als 60 gelben und gelb-roten Karten sind die Burgenländer einsame Spitze, was das unfaire Spiel betrifft. Bitter, wenn dass das einzige Mittel ist, um einen Gegner in Schach zu halten.
In wenigen Wochen startet die Frühjahrssaison 2011. Vielleicht besteht die Möglichkeit, dass der eine oder andere Sünder während der besinnlichen Weihnachtszeit zum Nachdenken kommt. Immerhin ist die Einsicht der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung!
Montag, 27. Dezember 2010
Sonntag, 12. Dezember 2010
Die Dummies der Bundesliga-Herbstsaison 2010
Der Herbst/Winter-Durchgang der Fußball-Bundesliga hat einiges an Highlights gebracht. Leider aber auch einige Aktionen, die ziemlich daneben waren. Von gemeinen Fouls physischer, aber auch verbaler Natur gibt es genug zu berichten.
Naumoski schießt den Vogel ab
Keine Frage, der Mattersburger Fußballprofi ist ein guter Kicker. Mit Technik beschlagen und mit einem guten Torriecher ausgestattet. Trotzdem kennen ihn die Meisten aufgrund einer anderen, eher weniger ehrenwerten Qualität. Naumoski rastet hobby- und regelmäßig aus. In guter oder eher schlechter Erinnerung noch die Würgeattacke gegen den eigenen Klubkollegen Robert Waltner im Frühjahr 2010, begann der Mazedonier die Saison, wie man das von ihm erwarten kann – nämlich mit einer Sperre von fünf Spielen. Nach einem Ausraster in einem Testspiel wurde der Heißsporn wegen unsportlichen Verhaltens und Schiedsrichterbeleidigung zum wiederholten Mal vom Platz gestellt.
Abseits des Fußballplatzes sieht sich der mazedonische Teamstürmer immer wieder mit Klagen konfrontiert (für ihn gilt natürlich die Unschuldsvermutung). In einem Grazer Lokal soll er einem Mann mit der Faust geschlagen und mit einem Messer bedroht haben. In Wien hat er angeblich einem jungen Mopedfahrer mit Prügeln gedroht. Zuletzt sorgte Naumoski beim Spiel Wiener Neustadt gegen Mattersburg für Aufsehen. Nach dem Spiel soll er den Zeugwart der Neustädter geschlagen haben. Das vorläufige Ende einer langen Serie von Aussetzern.
Immer wieder sorgt der wenig besonnene Kicker auch in Interviews mit haarsträubenden Aussagen für Kopfschütteln bei fast allen Fußballfans. Eines ist klar, dieser Fußballer hat seinen schlechten Ruf inzwischen abonniert. Dass er völlig unschuldig daran ist, ist auszuschließen. Den Beweis dafür tritt der Mattersburger praktisch wöchentlich an.
Rapid und seine Ungustln
Nicht nur Mattersburg hat einen Badboy. Auch wenn sich die beiden Unsympathler des SCR wie echte Chorknaben im Vergleich zu Naumoski ausnehmen. Peter Pacult ist es spätestens 2010 gelungen zu einem der unbeliebtesten Trainer der Bundesliga zu avancieren. Der Coach der Grün-Weißen wird von Fernsehreportern verflucht und von den Zusehern vor den Schirmen belächelt. Mit einer unglaublichen Beständigkeit gelingt es ihm, jede Reporter-Frage mit einer dummen Entgegnung mehr oder eher weniger zu beantworten. Der ehemalige Briefträger hat wohl aus irgend einem Grund eine besondere Abneigung vor Mikrofonen und Kameras. Vielleicht wäre es zielführend, wenn er die Winterpause dazu nutzt, um sich einer Therapie zu unterziehen und die Gründe dieser Antipathie genauer zu erforschen.
Andreas Dober, der zweite Rapidler, der es in die Hitparade der Negativbeispiele 2010 geschafft hat, hat zwar nicht das beste Verhältnis zu Trainer Pacult, steht aber seinem Chef in Sachen schlechtes Vorbild für die Jugend in wenig nach. Letztes Beispiel dafür das Derby im Horr-Stadion, in dem der Verteidiger seinen Gegenspieler zum Begehen einer Handgreiflichkeit provozierte. Dober hatte Austria-Mittelfeldspieler Liendl von hinten mit einem Ellbogencheck erwischt. Dieser hatte sich mit einem Rempler revanchiert und dafür die Rote Karte gesehen. Sicherlich nicht unwesentlich dafür, dass Rapid die Partie erfolgreich über die Runden gebracht hat. Wer sich die Zeitlupen-Studien dieser Aktion ansieht, dem wird schnell klar, dass das Foul von Dober mit purer Absicht gesetzt wurde und er den Ausschluss des Gegners provoziert hat. Kühn, dass sich der Rapid-Verteidiger nach dem Spiel vor die Kameras stellt und lächelnd, mit verschmitztem Blick, seine Unschuld beteuert. Dober hält wohl alle Zuseher für Idioten! Den Begriff Fairplay kennt er nur vom Hörensagen.
In 14 Tagen gibt es weitere Negativ-Highlights zu lesen!
Naumoski schießt den Vogel ab
Keine Frage, der Mattersburger Fußballprofi ist ein guter Kicker. Mit Technik beschlagen und mit einem guten Torriecher ausgestattet. Trotzdem kennen ihn die Meisten aufgrund einer anderen, eher weniger ehrenwerten Qualität. Naumoski rastet hobby- und regelmäßig aus. In guter oder eher schlechter Erinnerung noch die Würgeattacke gegen den eigenen Klubkollegen Robert Waltner im Frühjahr 2010, begann der Mazedonier die Saison, wie man das von ihm erwarten kann – nämlich mit einer Sperre von fünf Spielen. Nach einem Ausraster in einem Testspiel wurde der Heißsporn wegen unsportlichen Verhaltens und Schiedsrichterbeleidigung zum wiederholten Mal vom Platz gestellt.
Abseits des Fußballplatzes sieht sich der mazedonische Teamstürmer immer wieder mit Klagen konfrontiert (für ihn gilt natürlich die Unschuldsvermutung). In einem Grazer Lokal soll er einem Mann mit der Faust geschlagen und mit einem Messer bedroht haben. In Wien hat er angeblich einem jungen Mopedfahrer mit Prügeln gedroht. Zuletzt sorgte Naumoski beim Spiel Wiener Neustadt gegen Mattersburg für Aufsehen. Nach dem Spiel soll er den Zeugwart der Neustädter geschlagen haben. Das vorläufige Ende einer langen Serie von Aussetzern.
Immer wieder sorgt der wenig besonnene Kicker auch in Interviews mit haarsträubenden Aussagen für Kopfschütteln bei fast allen Fußballfans. Eines ist klar, dieser Fußballer hat seinen schlechten Ruf inzwischen abonniert. Dass er völlig unschuldig daran ist, ist auszuschließen. Den Beweis dafür tritt der Mattersburger praktisch wöchentlich an.
Rapid und seine Ungustln
Nicht nur Mattersburg hat einen Badboy. Auch wenn sich die beiden Unsympathler des SCR wie echte Chorknaben im Vergleich zu Naumoski ausnehmen. Peter Pacult ist es spätestens 2010 gelungen zu einem der unbeliebtesten Trainer der Bundesliga zu avancieren. Der Coach der Grün-Weißen wird von Fernsehreportern verflucht und von den Zusehern vor den Schirmen belächelt. Mit einer unglaublichen Beständigkeit gelingt es ihm, jede Reporter-Frage mit einer dummen Entgegnung mehr oder eher weniger zu beantworten. Der ehemalige Briefträger hat wohl aus irgend einem Grund eine besondere Abneigung vor Mikrofonen und Kameras. Vielleicht wäre es zielführend, wenn er die Winterpause dazu nutzt, um sich einer Therapie zu unterziehen und die Gründe dieser Antipathie genauer zu erforschen.
Andreas Dober, der zweite Rapidler, der es in die Hitparade der Negativbeispiele 2010 geschafft hat, hat zwar nicht das beste Verhältnis zu Trainer Pacult, steht aber seinem Chef in Sachen schlechtes Vorbild für die Jugend in wenig nach. Letztes Beispiel dafür das Derby im Horr-Stadion, in dem der Verteidiger seinen Gegenspieler zum Begehen einer Handgreiflichkeit provozierte. Dober hatte Austria-Mittelfeldspieler Liendl von hinten mit einem Ellbogencheck erwischt. Dieser hatte sich mit einem Rempler revanchiert und dafür die Rote Karte gesehen. Sicherlich nicht unwesentlich dafür, dass Rapid die Partie erfolgreich über die Runden gebracht hat. Wer sich die Zeitlupen-Studien dieser Aktion ansieht, dem wird schnell klar, dass das Foul von Dober mit purer Absicht gesetzt wurde und er den Ausschluss des Gegners provoziert hat. Kühn, dass sich der Rapid-Verteidiger nach dem Spiel vor die Kameras stellt und lächelnd, mit verschmitztem Blick, seine Unschuld beteuert. Dober hält wohl alle Zuseher für Idioten! Den Begriff Fairplay kennt er nur vom Hörensagen.
In 14 Tagen gibt es weitere Negativ-Highlights zu lesen!
Sonntag, 28. November 2010
Austria macht einiges richtig
Die Wiener Violetten haben die Ära Frank Stronach gut überstanden. Der Austro-Kanadier treibt jedoch weiter sein Unwesen in der Bundesliga. Gute Intentionen allein sind zu wenig. Das haben die Veilchen rechtzeitig erkannt.
Seit sich die Wiener Austria von Frank Stronach emanzipiert hat, hatten Viele Bedenken, was das Überleben des Traditionsvereins betrifft. Würde man sich an der Spitze der Bundesliga halten können?
- Die Antwort ist ein klares: Ja!
FAK geht österreichischen Weg
Schon wieder hat die Wiener Austria auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Im Winter wird der 21-jährige Neo-Teamverteidiger Fabian Koch an den Verteilerkreis wechseln. Umgarnt von einigen Topklubs hat sich der dynamische Außenspieler für die Violetten entschieden. Das wird er nicht aufs Geratewohl getan haben.
Er folgt damit dem Beispiel anderer junger und österreichischer Kicker, die in den letzten Jahren ihren Weg zur Daxbacher-Truppe gefunden haben. Erst vergangenen Sommer waren dies mit Margreitter, Stankovic und Salomon drei potenzielle Teamspieler.
Unter Trainer Daxbacher und AG-Vorstand Parits scheint also einiges richtig zu laufen. Die Spieler haben eine Perspektive und eine echte Chance sich auf absehbare Zeit in die Kampfmannschaft zu spielen. Vorgezeigt von Akteuren wie Junuzovic, Baumgartlinger, Dragovic, Klein und anderen mehr. Inzwischen sind sie nicht nur bei der Austria nicht mehr wegzudenken, sondern auch im ÖFB-Team echte Fixposten.
Schade nur, dass die Austria diesmal nicht den Sprung in die Gruppenphase der Europa League geschafft hat!
Stronach und die neue Liebe
Und wieder einmal hat Frank Stronach eine überraschende Entscheidung getroffen. Nach der Wiener Austria hat der Austro-Kanadier Wiener Neustadt seine finanzielle Zuwendung zukommen lassen. Da Liebe aber bekanntlich nicht ewig hält, könnte diese Liaison ein baldiges Ende finden. Sturm Graz scheint des Mäzens neuestes Liebkind zu sein. Schon wird gemunkelt, dass bereits im Winter die ersten starken Neustadt-Akteure den Weg in die Steiermark finden könnten.
Bleibt zu hoffen, dass Sturm aus den Fehlern der Austria und von Wiener Neustadt gelernt hat und sie sich nicht in zu große Abhängigkeit vom wankelmütigen Millionär begibt.
Die Veilchen haben die Kurve gekratzt und aus der Not eine Tugend gemacht. Neue Sponsoren wurden an Land gezogen, ein junges und hungriges Team geformt.
Derby-Zeit in der Bundeshauptstadt
Im ewig jungen Derby Austria gegen Rapid haben diesmal die Hütteldorfer das Glück auf ihrer Seite gehabt. Mit dem 1:0-Sieg sind die Grün-Weißen den Violetten auf zwei Zähler, in der Tabelle, nahe gerückt. Das ändert nichts daran, dass die Austria sich auf einem guten Weg befindet. Mit Daxbacher und Partis hat die Kontinuität am Verteilerkreis Einzug gehalten.
Rapid darf sich über den Sieg gegen den Erzrivalen freuen. Ansonsten hinkt man dem großen Konkurrenten aber hinterher. Es hat den Anschein, dass um Junuzovic, Baumgartlinger und Co. eine echte Topmannschaft entstehen könnte. Natürlich nur, wenn es gelingt diese Truppe relativ unverändert zusammenzuhalten.
Seit sich die Wiener Austria von Frank Stronach emanzipiert hat, hatten Viele Bedenken, was das Überleben des Traditionsvereins betrifft. Würde man sich an der Spitze der Bundesliga halten können?
- Die Antwort ist ein klares: Ja!
FAK geht österreichischen Weg
Schon wieder hat die Wiener Austria auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Im Winter wird der 21-jährige Neo-Teamverteidiger Fabian Koch an den Verteilerkreis wechseln. Umgarnt von einigen Topklubs hat sich der dynamische Außenspieler für die Violetten entschieden. Das wird er nicht aufs Geratewohl getan haben.
Er folgt damit dem Beispiel anderer junger und österreichischer Kicker, die in den letzten Jahren ihren Weg zur Daxbacher-Truppe gefunden haben. Erst vergangenen Sommer waren dies mit Margreitter, Stankovic und Salomon drei potenzielle Teamspieler.
Unter Trainer Daxbacher und AG-Vorstand Parits scheint also einiges richtig zu laufen. Die Spieler haben eine Perspektive und eine echte Chance sich auf absehbare Zeit in die Kampfmannschaft zu spielen. Vorgezeigt von Akteuren wie Junuzovic, Baumgartlinger, Dragovic, Klein und anderen mehr. Inzwischen sind sie nicht nur bei der Austria nicht mehr wegzudenken, sondern auch im ÖFB-Team echte Fixposten.
Schade nur, dass die Austria diesmal nicht den Sprung in die Gruppenphase der Europa League geschafft hat!
Stronach und die neue Liebe
Und wieder einmal hat Frank Stronach eine überraschende Entscheidung getroffen. Nach der Wiener Austria hat der Austro-Kanadier Wiener Neustadt seine finanzielle Zuwendung zukommen lassen. Da Liebe aber bekanntlich nicht ewig hält, könnte diese Liaison ein baldiges Ende finden. Sturm Graz scheint des Mäzens neuestes Liebkind zu sein. Schon wird gemunkelt, dass bereits im Winter die ersten starken Neustadt-Akteure den Weg in die Steiermark finden könnten.
Bleibt zu hoffen, dass Sturm aus den Fehlern der Austria und von Wiener Neustadt gelernt hat und sie sich nicht in zu große Abhängigkeit vom wankelmütigen Millionär begibt.
Die Veilchen haben die Kurve gekratzt und aus der Not eine Tugend gemacht. Neue Sponsoren wurden an Land gezogen, ein junges und hungriges Team geformt.
Derby-Zeit in der Bundeshauptstadt
Im ewig jungen Derby Austria gegen Rapid haben diesmal die Hütteldorfer das Glück auf ihrer Seite gehabt. Mit dem 1:0-Sieg sind die Grün-Weißen den Violetten auf zwei Zähler, in der Tabelle, nahe gerückt. Das ändert nichts daran, dass die Austria sich auf einem guten Weg befindet. Mit Daxbacher und Partis hat die Kontinuität am Verteilerkreis Einzug gehalten.
Rapid darf sich über den Sieg gegen den Erzrivalen freuen. Ansonsten hinkt man dem großen Konkurrenten aber hinterher. Es hat den Anschein, dass um Junuzovic, Baumgartlinger und Co. eine echte Topmannschaft entstehen könnte. Natürlich nur, wenn es gelingt diese Truppe relativ unverändert zusammenzuhalten.
Montag, 15. November 2010
Einiges los im österreichischen Profifußball
Der LASK hat einen neuen Trainer und Mattersburg fühlt sich vom Schiri betrogen. Salzburg hat immer noch den selben alten Trainer und die Admira kann doch verlieren. Nicht zu vergessen: das ÖFB-Team bestreitet sein letztes Match 2011!
LASK will raus aus dem Keller
Jetzt also doch! Trainer Kraft ist seinen Job los. Mit Georg Zellhofer soll ein alter Bekannter den Linzern den Hals retten. Der Bundesliga-erprobte Routinier hat eine schwierige Aufgabe vor sich.
Die Mattersburger liegen zwar nur zwei Zähler vor dem LASK, aber der Rest der Liga hat sich schon deutlich abgesetzt. Eben jene Mattersburger hätten zuletzt gut und gerne drei Zähler holen können, aber es sollte anders kommen.
Mattersburger Schiriproblem
Was war das für ein Spiel: vier Tore, zwei gelb-rote Karten und jede Menge Szenen mit Grund zur Aufregung.
Die strittigste Szene ereignete sich in der 79. Spielminute. Bürger hatte gerade sein zweites Tor geschossen und jubelte übertrieben. Dafür sah er die zweite gelbe Karte und wurde mit Gelb-Rot vom Platz geschickt.
Eine harte Entscheidung des Schiedsrichters, aber eine regelkonforme. Dieser Platzverweis hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass Rapid in der Nachspielzeit den Punkt in der Fremde retten konnte.
Ohne Frage ist die Regel, dass übertriebenes Jubeln mit gelb bestraft wird, nicht die intelligenteste. Auch kann man von einem guten Schiri Fingerspitzen-Gefühl verlangen, allerdings spielte sich das echte Kabarett nach dem Schlusspfiff ab.
Der ehemalige Bundesliga-Präsident Pucher bedachte den Schiedsrichter mit harten Worten. Eines Mannes seiner Position unwürdig. Ilco Naumoski unterstrich sein Image als böser Junge mit einem völlig irren Interview, Trainer Lederer schlug in die selbe Kerbe wie sein Präsi und dem Ganzen setzte Jubelsünder Bürger die Krone auf. Er behauptete doch steif und fest noch nie von der Regel, nach der er bestraft wurde, gehört zu haben (sollte er vielleicht mal auf Seite 119 des FIFA-Regulativs nachlesen). Also entweder ist er damit einer der dümmsten Fußballer, die derzeit auf heimischem Rasen ihre Runden drehen, oder er hat schlicht und einfach in die Kamera gelogen. So oder so, damit hat er sich einen tollen Abend mit zwei erzielten Treffern selbst zerstört. Vielleicht ja eine Lehre für die Zukunft!
Trainer, Südstädter und Nationalspieler
Unglaublich, Woche für Woche denkt man: „Viel schwachsinnigere Interviews kann ein Trainer nicht geben“, und doch übertreffen sich Stevens und Pacult immer wieder selbst. Es wäre Zeit für einen Verhaltenskodex für Trainer, der auch wirklich eingehalten werden muss. Den Fernsehzusehern und -innen ist es nämlich kaum mehr zuzumuten mit welcher Arroganz und Präpotenz diese beiden Herren zu Werke gehen.
Interessant wäre es auch zu erfahren, was beispielsweise die Red Bull-Marketing-Abteilung über die Aussagen von Hr. Stevens denkt. Immerhin repräsentiert er eine Marke und ein Unternehmen mit Weltformat.
Wie man richtig Interviews gibt, könnte sich der Niederländer von seinem Boss abschauen. Obwohl Didi Mateschitz nur ungern vor dem Mikro auftritt, ließ er es sich nach dem tollen Erfolg des RB Racingteams (Weltmeister-Titel für das Konstrukteur-Team und für den RBR-Piloten Vettel) nicht nehmen, seine Schützlinge zu loben. Und das in der Manier eines echten Gentleman.
Erste Liga: Abseits der höchsten Spielklasse schien die Admira in den letzten Monaten unbesiegbar. Diesen Nimbus haben die Südstädter in den vergangenen Wochen verloren. Damit wird die Erste Liga wieder spannend. Denn vor allem Altach hat Lunte gerochen.
ÖFB: Diesen Mittwoch bittet das ÖFB-Team zum letzten Ländermatch des Jahres. Gegen Griechenland müssen die Constantini-Schützlinge ihren Aufwärtstrend vorsetzen. Nur dann besteht die Chance, dass 2011 Gegner wie Deutschland und die Türkei wirklich gefordert werden können.
Viel los also … und das ist, zumindest zum Teil, auch gut so. Denn der Fußball in Österreich lebt wieder!
LASK will raus aus dem Keller
Jetzt also doch! Trainer Kraft ist seinen Job los. Mit Georg Zellhofer soll ein alter Bekannter den Linzern den Hals retten. Der Bundesliga-erprobte Routinier hat eine schwierige Aufgabe vor sich.
Die Mattersburger liegen zwar nur zwei Zähler vor dem LASK, aber der Rest der Liga hat sich schon deutlich abgesetzt. Eben jene Mattersburger hätten zuletzt gut und gerne drei Zähler holen können, aber es sollte anders kommen.
Mattersburger Schiriproblem
Was war das für ein Spiel: vier Tore, zwei gelb-rote Karten und jede Menge Szenen mit Grund zur Aufregung.
Die strittigste Szene ereignete sich in der 79. Spielminute. Bürger hatte gerade sein zweites Tor geschossen und jubelte übertrieben. Dafür sah er die zweite gelbe Karte und wurde mit Gelb-Rot vom Platz geschickt.
Eine harte Entscheidung des Schiedsrichters, aber eine regelkonforme. Dieser Platzverweis hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass Rapid in der Nachspielzeit den Punkt in der Fremde retten konnte.
Ohne Frage ist die Regel, dass übertriebenes Jubeln mit gelb bestraft wird, nicht die intelligenteste. Auch kann man von einem guten Schiri Fingerspitzen-Gefühl verlangen, allerdings spielte sich das echte Kabarett nach dem Schlusspfiff ab.
Der ehemalige Bundesliga-Präsident Pucher bedachte den Schiedsrichter mit harten Worten. Eines Mannes seiner Position unwürdig. Ilco Naumoski unterstrich sein Image als böser Junge mit einem völlig irren Interview, Trainer Lederer schlug in die selbe Kerbe wie sein Präsi und dem Ganzen setzte Jubelsünder Bürger die Krone auf. Er behauptete doch steif und fest noch nie von der Regel, nach der er bestraft wurde, gehört zu haben (sollte er vielleicht mal auf Seite 119 des FIFA-Regulativs nachlesen). Also entweder ist er damit einer der dümmsten Fußballer, die derzeit auf heimischem Rasen ihre Runden drehen, oder er hat schlicht und einfach in die Kamera gelogen. So oder so, damit hat er sich einen tollen Abend mit zwei erzielten Treffern selbst zerstört. Vielleicht ja eine Lehre für die Zukunft!
Trainer, Südstädter und Nationalspieler
Unglaublich, Woche für Woche denkt man: „Viel schwachsinnigere Interviews kann ein Trainer nicht geben“, und doch übertreffen sich Stevens und Pacult immer wieder selbst. Es wäre Zeit für einen Verhaltenskodex für Trainer, der auch wirklich eingehalten werden muss. Den Fernsehzusehern und -innen ist es nämlich kaum mehr zuzumuten mit welcher Arroganz und Präpotenz diese beiden Herren zu Werke gehen.
Interessant wäre es auch zu erfahren, was beispielsweise die Red Bull-Marketing-Abteilung über die Aussagen von Hr. Stevens denkt. Immerhin repräsentiert er eine Marke und ein Unternehmen mit Weltformat.
Wie man richtig Interviews gibt, könnte sich der Niederländer von seinem Boss abschauen. Obwohl Didi Mateschitz nur ungern vor dem Mikro auftritt, ließ er es sich nach dem tollen Erfolg des RB Racingteams (Weltmeister-Titel für das Konstrukteur-Team und für den RBR-Piloten Vettel) nicht nehmen, seine Schützlinge zu loben. Und das in der Manier eines echten Gentleman.
Erste Liga: Abseits der höchsten Spielklasse schien die Admira in den letzten Monaten unbesiegbar. Diesen Nimbus haben die Südstädter in den vergangenen Wochen verloren. Damit wird die Erste Liga wieder spannend. Denn vor allem Altach hat Lunte gerochen.
ÖFB: Diesen Mittwoch bittet das ÖFB-Team zum letzten Ländermatch des Jahres. Gegen Griechenland müssen die Constantini-Schützlinge ihren Aufwärtstrend vorsetzen. Nur dann besteht die Chance, dass 2011 Gegner wie Deutschland und die Türkei wirklich gefordert werden können.
Viel los also … und das ist, zumindest zum Teil, auch gut so. Denn der Fußball in Österreich lebt wieder!
Dienstag, 2. November 2010
Rapid fehlt die Kreativität
Das ist zu wenig. Rapid tümpelt seit Wochen im Bundesliga-Mittelmaß dahin. Leider bleiben die Reaktionen der Verantwortlichen aus.
In der unteren Hälfte
Rang sieben nach 13 gespielten Partien, das kann wohl nicht das Ziel des SK Rapid sein. Spielerisch ist der SCR nach dem Abgang von Boskovic schwach, der angeschlagene Hofmann bekam zuletzt endlich die Gelegenheit seine Verletzungen auszukurieren. Viel zu viel orientierte sich im Spielaufbau der Grün-Weißen, in den vergangenen Monaten, am Mittelfeld-Denker.
Hofmann ist ein echter Spielmacher und ein genialer Assistgeber, aber das Spiel der Hütteldorfer ist dadurch zu ausrechenbar und viel zu abhängig von einem einzigen Mann geworden. Der Trainer hat diesen Trend übersehen, die Klubverantwortlichen haben es verabsäumt einen adäquaten Ersatz zu verpflichten.
Im Winter muss ein Spieler her
Keine Frage, in der Winter-Transferzeit muss ein Spieler her, der Hofmann im Mittelfeld entlasten kann. Kavlak, Saurer und Co. haben ansatzweise gezeigt, was sie zu leisten im Stande sind. Bundesliga-Spitze ist das aber sicher noch nicht. Rapid wird auch im nächsten Jahr an der Europa League teilnehmen wollen. Dementsprechend muss im Frühjahr 2011 ein Platz im oberen Tabellen-Drittel her. Dafür brauchen die Grünen mehr Tore, mehr Siege, mehr Punkte. Es liegt sicher nicht allein an den Stürmern, dass Rapid nur 14 Treffer in 13 Spielen erzielt hat. Es ist an der Zeit Taten sprechen zu lassen.
Der Bundesliga-Herbst
Nicht nur der SCR hat Probleme richtig in Fahrt zu kommen. Meister Salzburg hat zwar zuletzt Boden gut gemacht, meisterlich ist das Auftreten der Stevens-Elf aber nach wie vor nicht. Andere Teams haben aber noch größere Probleme.
Der große Absturz
Nach dem tollen Erfolgslauf ist Innsbruck ins Trudeln gekommen. Die Tiroler haben etwas an Schwung verloren und sind von Platz eins auf den vierten abgerutscht.
Am Boden der Realität ist der LASK angelangt. Die Linzer sind Tabellen-Schlusslicht mit einem Torverhältnis von -19. Katastrophal war das Auftreten der Schützlinge von bald-nicht-mehr-LASK-Coach Kraft in den letzten Matches. Jetzt ist das LASK-Präsidium gefragt! Schnell gilt es konsequente Schritte zu setzen, um den Negativlauf zu beenden. Ansonsten könnte sich der Traditionsklub bald in der zweiten Spielklasse wiederfinden.
Medien-Coaching für Ungustln
Was haben Salzburg-Trainer Stevens und Rapid-Coach Pacult gemeinsam? - Sie können beide, vor der Kamera, echte Unsympathler sein! Zum Teil ist es für den Zuseher zwar belustigend, wenn sich die beiden vor der Kamera zum Idioten machen, aber auf Dauer wirkt dieses Verhalten eher ermüdend und nervig. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass die Bundesliga auch hier Sanktionen setzt. Vorbilder sind diese Trainer nämlich sicher keine!
In der unteren Hälfte
Rang sieben nach 13 gespielten Partien, das kann wohl nicht das Ziel des SK Rapid sein. Spielerisch ist der SCR nach dem Abgang von Boskovic schwach, der angeschlagene Hofmann bekam zuletzt endlich die Gelegenheit seine Verletzungen auszukurieren. Viel zu viel orientierte sich im Spielaufbau der Grün-Weißen, in den vergangenen Monaten, am Mittelfeld-Denker.
Hofmann ist ein echter Spielmacher und ein genialer Assistgeber, aber das Spiel der Hütteldorfer ist dadurch zu ausrechenbar und viel zu abhängig von einem einzigen Mann geworden. Der Trainer hat diesen Trend übersehen, die Klubverantwortlichen haben es verabsäumt einen adäquaten Ersatz zu verpflichten.
Im Winter muss ein Spieler her
Keine Frage, in der Winter-Transferzeit muss ein Spieler her, der Hofmann im Mittelfeld entlasten kann. Kavlak, Saurer und Co. haben ansatzweise gezeigt, was sie zu leisten im Stande sind. Bundesliga-Spitze ist das aber sicher noch nicht. Rapid wird auch im nächsten Jahr an der Europa League teilnehmen wollen. Dementsprechend muss im Frühjahr 2011 ein Platz im oberen Tabellen-Drittel her. Dafür brauchen die Grünen mehr Tore, mehr Siege, mehr Punkte. Es liegt sicher nicht allein an den Stürmern, dass Rapid nur 14 Treffer in 13 Spielen erzielt hat. Es ist an der Zeit Taten sprechen zu lassen.
Der Bundesliga-Herbst
Nicht nur der SCR hat Probleme richtig in Fahrt zu kommen. Meister Salzburg hat zwar zuletzt Boden gut gemacht, meisterlich ist das Auftreten der Stevens-Elf aber nach wie vor nicht. Andere Teams haben aber noch größere Probleme.
Der große Absturz
Nach dem tollen Erfolgslauf ist Innsbruck ins Trudeln gekommen. Die Tiroler haben etwas an Schwung verloren und sind von Platz eins auf den vierten abgerutscht.
Am Boden der Realität ist der LASK angelangt. Die Linzer sind Tabellen-Schlusslicht mit einem Torverhältnis von -19. Katastrophal war das Auftreten der Schützlinge von bald-nicht-mehr-LASK-Coach Kraft in den letzten Matches. Jetzt ist das LASK-Präsidium gefragt! Schnell gilt es konsequente Schritte zu setzen, um den Negativlauf zu beenden. Ansonsten könnte sich der Traditionsklub bald in der zweiten Spielklasse wiederfinden.
Medien-Coaching für Ungustln
Was haben Salzburg-Trainer Stevens und Rapid-Coach Pacult gemeinsam? - Sie können beide, vor der Kamera, echte Unsympathler sein! Zum Teil ist es für den Zuseher zwar belustigend, wenn sich die beiden vor der Kamera zum Idioten machen, aber auf Dauer wirkt dieses Verhalten eher ermüdend und nervig. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass die Bundesliga auch hier Sanktionen setzt. Vorbilder sind diese Trainer nämlich sicher keine!
Sonntag, 17. Oktober 2010
Die acht Tore von Brüssel
Das war ein unglaubliches Spiel. Eines von dem alle Fans noch lange sprechen werden. Das 4:4 beim Match Belgien gegen Österreich ist eine Partie für die Geschichtsbücher.
Der grüne Wahnsinn
Rückstand, Ausgleich, Führung, Ausgleich, Führung, Ausgleich, Rückstand und schließlich der späte Ausgleich und der nicht mehr geglaubte Punktgewinn. So der Spielverlauf an diesem 12. Oktober aus österreichischer Sicht. Der reine Wahnsinn auf grünem belgischen Rasen!
Eine unglaubliche moralische Leistung des ÖFB-Teams. Vor allem nach dem unnötigen Ausschluss von Paul Scharner, nach dem die Gäste gut 25 Minuten mit einem Mann weniger auskommen mussten. Scharners Ausrutscher ist zwar nicht zu entschuldigen, war aber klar provoziert. Der Schiedsrichter hätte die Situation schon zuvor entschärfen müssen, hat das aber leider verabsäumt. Vielleicht sollten sich FIFA und UEFA in diesem Zusammenhang auch eine Regeländerung überlegen. Scharners Tätlichkeit wird vermutlich mit einer Sperre von zwei Spielen oder mehr geahndet. Keine Frage, die Attacke des England-Legionärs war unbedacht und ungestüm, geschah jedoch aus der Situation heraus und dabei hat er seinen Gegenspieler in keiner Weise verletzt. Ein brutales Einsteigen ohne Ball, bei dem sich der Gegenspieler verletzt, würde eine ähnliche Strafe nach sich ziehen, steht aber von der Härte in keiner Relation. Vielleicht sollte hier eher ein Unterschied von kalkulierten Revanchefouls und Aktionen, die aus dem Affekt resultieren, gemacht werden.
Constantini macht Fehler und zieht Joker
Schade, dass Teamchef Constantini nicht schon früher und überlegter gewechselt hat. Warum die starken Kavlak und Junuzovic aus dem Spiel mussten, konnten viele Zuseher nicht verstehen. Arnautovic hingegen, der nach einer Stunde absolut zurückfiel, musste bis zur 88. Minute und dem 3:3 Ausgleich - den er mitverschuldet hatte - warten, bevor er vom Platz durfte/musste.
Dass es dann genau jener Martin Harnik war – kurz zuvor für Arnautovic ins Match gekommen, der den Ausgleich zum 4:4 erzielte, steht wieder auf einem anderen Blatt Papier. Constantini hat bei dieser Auswechslung sein Händchen bewiesen.
Azeris überraschen die Türkei
Einiges hat sich in der Österreich-Gruppe A getan. Ihr blaues Wunder haben die Türken in Aserbaidschan erlebt. Ein toller Eckball-Trick, Marke Berti Vogts, genügte den Gastgebern, um abschluss-schwachen und glücklosen Türken drei Punkte abzuringen.
Nach diesen Herbstspielen zeigt die Tabelle ein für Österreich sehr schönes Gesicht. Deutschland führt die Gruppe überlegen an. Gleich dahinter kommt Österreich, mit sieben Zählern aus drei Spielen. Damit hat die ÖFB-Elf einen Punkt mehr als die Türkei und gar drei mehr als Belgien auf dem Konto. Und das bei einem Spiel weniger. Eine hervorragende Ausgangsposition fürs Frühjahr.
Krieg statt Fußball in Italien
Wenig mit Fußball zu tun hatten die Szenen, die sich beim Quali-Spiel Italien gegen Serbien abspielten. Serbische Hooligans sorgten nach wenigen Minuten für einen Spielabbruch. Vor und nach der Partie wurde randaliert. Die Folge, hoher Sachschaden und eine Menge Verletzter.
Es bleibt zu hoffen, dass die Hintermänner dieser feigen und barbarischen Aktionen ausgeforscht werden können und alle Verantwortlichen mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden. Denn, Gewalt darf in den Fußball-Stadien keinen Platz finden!
Der grüne Wahnsinn
Rückstand, Ausgleich, Führung, Ausgleich, Führung, Ausgleich, Rückstand und schließlich der späte Ausgleich und der nicht mehr geglaubte Punktgewinn. So der Spielverlauf an diesem 12. Oktober aus österreichischer Sicht. Der reine Wahnsinn auf grünem belgischen Rasen!
Eine unglaubliche moralische Leistung des ÖFB-Teams. Vor allem nach dem unnötigen Ausschluss von Paul Scharner, nach dem die Gäste gut 25 Minuten mit einem Mann weniger auskommen mussten. Scharners Ausrutscher ist zwar nicht zu entschuldigen, war aber klar provoziert. Der Schiedsrichter hätte die Situation schon zuvor entschärfen müssen, hat das aber leider verabsäumt. Vielleicht sollten sich FIFA und UEFA in diesem Zusammenhang auch eine Regeländerung überlegen. Scharners Tätlichkeit wird vermutlich mit einer Sperre von zwei Spielen oder mehr geahndet. Keine Frage, die Attacke des England-Legionärs war unbedacht und ungestüm, geschah jedoch aus der Situation heraus und dabei hat er seinen Gegenspieler in keiner Weise verletzt. Ein brutales Einsteigen ohne Ball, bei dem sich der Gegenspieler verletzt, würde eine ähnliche Strafe nach sich ziehen, steht aber von der Härte in keiner Relation. Vielleicht sollte hier eher ein Unterschied von kalkulierten Revanchefouls und Aktionen, die aus dem Affekt resultieren, gemacht werden.
Constantini macht Fehler und zieht Joker
Schade, dass Teamchef Constantini nicht schon früher und überlegter gewechselt hat. Warum die starken Kavlak und Junuzovic aus dem Spiel mussten, konnten viele Zuseher nicht verstehen. Arnautovic hingegen, der nach einer Stunde absolut zurückfiel, musste bis zur 88. Minute und dem 3:3 Ausgleich - den er mitverschuldet hatte - warten, bevor er vom Platz durfte/musste.
Dass es dann genau jener Martin Harnik war – kurz zuvor für Arnautovic ins Match gekommen, der den Ausgleich zum 4:4 erzielte, steht wieder auf einem anderen Blatt Papier. Constantini hat bei dieser Auswechslung sein Händchen bewiesen.
Azeris überraschen die Türkei
Einiges hat sich in der Österreich-Gruppe A getan. Ihr blaues Wunder haben die Türken in Aserbaidschan erlebt. Ein toller Eckball-Trick, Marke Berti Vogts, genügte den Gastgebern, um abschluss-schwachen und glücklosen Türken drei Punkte abzuringen.
Nach diesen Herbstspielen zeigt die Tabelle ein für Österreich sehr schönes Gesicht. Deutschland führt die Gruppe überlegen an. Gleich dahinter kommt Österreich, mit sieben Zählern aus drei Spielen. Damit hat die ÖFB-Elf einen Punkt mehr als die Türkei und gar drei mehr als Belgien auf dem Konto. Und das bei einem Spiel weniger. Eine hervorragende Ausgangsposition fürs Frühjahr.
Krieg statt Fußball in Italien
Wenig mit Fußball zu tun hatten die Szenen, die sich beim Quali-Spiel Italien gegen Serbien abspielten. Serbische Hooligans sorgten nach wenigen Minuten für einen Spielabbruch. Vor und nach der Partie wurde randaliert. Die Folge, hoher Sachschaden und eine Menge Verletzter.
Es bleibt zu hoffen, dass die Hintermänner dieser feigen und barbarischen Aktionen ausgeforscht werden können und alle Verantwortlichen mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden. Denn, Gewalt darf in den Fußball-Stadien keinen Platz finden!
Sonntag, 3. Oktober 2010
Rapid und Salzburg nicht EL-reif
Wieder eine Nullnummer für unsere Eurofighter. Auch der 2. Spieltag in der Europa League verlief aus österreichischer Sicht nicht nach Wunsch. Leider ist keine Besserung in Sicht.
Bullen sind zu dumm
Die 0:2-Niederlage Salzburgs in Polen hat eines gezeigt: Anspruch und Realität klaffen in der Mozartstadt ziemlich weit auseinander. Seit Jahren träumt man von der Champions League, doch konstante Leistungen erbringt die Söldnertruppe keine. Im vergangenen Jahr ließen Schiemer, Leitgeb und Co. noch, in der Gruppenphase der EL, mit sechs Siegen in ebenso vielen Spielen aufhorchen. Heuer steht man nach zwei Spieltagen mit Null Punkten da.
Eine echte Linie ist bei RBS nicht zu erkennen. Beinahe jedes Mal darf ein anderer Stürmer ran. Franz Schiemer, einer der Besten, muss Lücken füllen wo immer sie sich auftun. Eine echte Verschwendung. Bitter, wenn sich in so einem Kader kein anderer Verteidiger für links außen findet. Klar ist, Trainer Stevens muss sich schnell etwas einfallen lassen, sonst ist nicht nur in der EL Endstation, sondern auch in der Bundesliga der Meisterschaftszug abgefahren.
Rapid nicht abgebrüht genug
Gegen Porto war Rapid chancenlos. Im Duell mit Besiktas sah das schon anders aus. Mit etwas Glück wäre mindestens ein Punkt möglich gewesen. Nur, auf das Glück kann man sich nicht verlassen. Es ist sprichwörtlich wie ein Vogerl. Worauf sich die Fans jedoch verlassen sollen können, ist eine gewisse Abgebrühtheit einer Profi-Fußball-Mannschaft. Leider hat der SCR diese Qualität in den letzten Wochen viel zu oft vermissen lassen.
Trainer Pacult sollte sich langsam mal die Frage stellen, ob er im Moment alles richtig macht. Sitzt Payer wirklich nur deswegen auf der Bank, weil er nicht so gut ist wie Hedl, oder spielen da persönliche Animositäten eine Rolle? Sollte Kapitän Hofmann nicht lieber eine Auszeit bekommen, um seine Wehwehchen auszukurieren? Welche Signale sende ich den anderen Spielern, wenn ich als Trainer mehr oder weniger deutlich sage, dass ein angeschlagener Hofmann besser ist als jeder andere Kicker im Kader? Und, last but not least, ist es für die Stürmer wirklich motivierend, wenn ihre Qualitäten Woche für Woche in Frage gestellt werden?
Immerhin ist das der Kader mit dem Pacult in den nächsten Wochen und Monaten auskommen muss. PP mag ein Fußball-Kenner sein, Weitblick und zwischenmenschliche Kommunikation dürften jedoch nicht zu seinen Stärken gehören.
Nationalteam muss ran
Bei den beiden Europacup-Startern ist momentan kein großer Aufwärtstrend erkennbar. Leider!
Dazu kommt, einige Akteure von Rapid und Salzburg müssen in wenigen Tagen auch im Nationalteam ran. Jantscher, Kavlak, Schiemer und Wallner kommen nicht gerade mit stolzgeschwellter Brust zum Team. Jetzt liegt es auch an Constantini wie er diese Spieler wieder auf Kurs bringt.
Das ist aber sicher nicht die einzige Sorge des Teamchefs. Gegen Aserbaidschan gibt es noch ein Heimspiel gegen einen sogenannten Underdog. Da müssen erstens drei Punkte her (das wird schwierig genug wie man gegen Kasachstan sehen durfte) und zweitens muss sich die Mannschaft noch mehr finden. Nur wenige Tage später muss die ÖFB-Elf gegen Belgien zum Auswärtsspiel. Das dürfte mindestens eine Nummer schwerer werden.
Es bleibt zu hoffen, dass alle unsere internationalen Vertreter in den kommenden Wochen eine klarere Linie erkennen lassen, als zuletzt. Spielerisch wird das ein Muss sein! Dann wird auch der Erfolg nicht all zu lange auf sich warten lassen.
Bullen sind zu dumm
Die 0:2-Niederlage Salzburgs in Polen hat eines gezeigt: Anspruch und Realität klaffen in der Mozartstadt ziemlich weit auseinander. Seit Jahren träumt man von der Champions League, doch konstante Leistungen erbringt die Söldnertruppe keine. Im vergangenen Jahr ließen Schiemer, Leitgeb und Co. noch, in der Gruppenphase der EL, mit sechs Siegen in ebenso vielen Spielen aufhorchen. Heuer steht man nach zwei Spieltagen mit Null Punkten da.
Eine echte Linie ist bei RBS nicht zu erkennen. Beinahe jedes Mal darf ein anderer Stürmer ran. Franz Schiemer, einer der Besten, muss Lücken füllen wo immer sie sich auftun. Eine echte Verschwendung. Bitter, wenn sich in so einem Kader kein anderer Verteidiger für links außen findet. Klar ist, Trainer Stevens muss sich schnell etwas einfallen lassen, sonst ist nicht nur in der EL Endstation, sondern auch in der Bundesliga der Meisterschaftszug abgefahren.
Rapid nicht abgebrüht genug
Gegen Porto war Rapid chancenlos. Im Duell mit Besiktas sah das schon anders aus. Mit etwas Glück wäre mindestens ein Punkt möglich gewesen. Nur, auf das Glück kann man sich nicht verlassen. Es ist sprichwörtlich wie ein Vogerl. Worauf sich die Fans jedoch verlassen sollen können, ist eine gewisse Abgebrühtheit einer Profi-Fußball-Mannschaft. Leider hat der SCR diese Qualität in den letzten Wochen viel zu oft vermissen lassen.
Trainer Pacult sollte sich langsam mal die Frage stellen, ob er im Moment alles richtig macht. Sitzt Payer wirklich nur deswegen auf der Bank, weil er nicht so gut ist wie Hedl, oder spielen da persönliche Animositäten eine Rolle? Sollte Kapitän Hofmann nicht lieber eine Auszeit bekommen, um seine Wehwehchen auszukurieren? Welche Signale sende ich den anderen Spielern, wenn ich als Trainer mehr oder weniger deutlich sage, dass ein angeschlagener Hofmann besser ist als jeder andere Kicker im Kader? Und, last but not least, ist es für die Stürmer wirklich motivierend, wenn ihre Qualitäten Woche für Woche in Frage gestellt werden?
Immerhin ist das der Kader mit dem Pacult in den nächsten Wochen und Monaten auskommen muss. PP mag ein Fußball-Kenner sein, Weitblick und zwischenmenschliche Kommunikation dürften jedoch nicht zu seinen Stärken gehören.
Nationalteam muss ran
Bei den beiden Europacup-Startern ist momentan kein großer Aufwärtstrend erkennbar. Leider!
Dazu kommt, einige Akteure von Rapid und Salzburg müssen in wenigen Tagen auch im Nationalteam ran. Jantscher, Kavlak, Schiemer und Wallner kommen nicht gerade mit stolzgeschwellter Brust zum Team. Jetzt liegt es auch an Constantini wie er diese Spieler wieder auf Kurs bringt.
Das ist aber sicher nicht die einzige Sorge des Teamchefs. Gegen Aserbaidschan gibt es noch ein Heimspiel gegen einen sogenannten Underdog. Da müssen erstens drei Punkte her (das wird schwierig genug wie man gegen Kasachstan sehen durfte) und zweitens muss sich die Mannschaft noch mehr finden. Nur wenige Tage später muss die ÖFB-Elf gegen Belgien zum Auswärtsspiel. Das dürfte mindestens eine Nummer schwerer werden.
Es bleibt zu hoffen, dass alle unsere internationalen Vertreter in den kommenden Wochen eine klarere Linie erkennen lassen, als zuletzt. Spielerisch wird das ein Muss sein! Dann wird auch der Erfolg nicht all zu lange auf sich warten lassen.
Montag, 20. September 2010
BW Linz schießt den Meister aus dem Cup
Das war wohl nix! Aber auch wirklich gar nichts. RBS scheitert in der zweiten Runde des ÖFB-Cup am Regionalliga-Klub Blau-Weiß-Linz.
Sieglose Serie prolongiert
Eines war vor dem Spiel klar, gegen einen Regionalliga-Verein muss ein Sieg her. Nach fünf Pflichtspiel-Partien ohne vollen Erfolg sollte das Cupspiel das nötige Selbstvertrauen zurückbringen. Das Unterfangen ging jedoch so richtig in die Hose!
Bereits in Minute 26 lag der Außenseiter mit 1:0 vorne. Zur Pause hieß es gar 2:0.
Wer eine Aufholjagd der Bullen, im zweiten Durchgang, erwartet hatte, sah sich getäuscht.
Nach dem 3:0, in Minute 65, war das Match gelaufen. Die Salzburger vermochten nur noch den Ehrentreffer, in der Nachspielzeit, zu erzielen. Eine katastrophale Leistung!
Trainer Stevens in der Pflicht
Coach Huub Stevens sitzt bei den Bullen eigentlich fest im Sattel. Nach den mehr als mäßigen Leistungen der letzten Wochen, wird der Holländer aber wohl schwer ins Grübeln geraten sein.
Die Mienen der sportlichen Verantwortlichen, nach der Niederlage, sprachen Bände.
RBS-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer machte auf der Red Bull-Homepage seinem Unmut Luft:
„Schlechter geht’s wohl nicht. Natürlich ist die Art und Weise, wie wir zurzeit Fußball spielen, nicht akzeptabel. Da muss einfach mehr kommen. Natürlich kann man im Pokal gegen vermeintlich kleine Gegner ausscheiden – aber nicht so.“
Und weiter:
„Ich glaube nach wie vor an die Klasse der Mannschaft. Aber wir müssen endlich wieder in die Spur. Und dies raschest. Wir reden nicht über den Trainer, sondern mit dem Trainer.“
(Nachzulesen unter der RBS-Homepage)
Soll wohl heißen Trainer Stevens und seine Praktiken sind nicht mehr ganz unumstritten im Bullen-Imperium.
Europa League darf keine Blamage werden
Im Cup in der zweiten Runde ausgeschieden, in der Bundesliga nur auf dem achten Rang (RBS hat allerdings noch zwei Nachtragsspiele zu absolvieren) und in der Europa League chancenlos gegen ManCity. Das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine vor Selbstvertrauen strotzende Truppe.
Noch im letzten Jahr sorgten die Mozartstädter in der EL für Furore, als man die Gruppenphase mit sechs Siegen in ebenso vielen Spielen dominierte. Es wäre mehr als Schade, wenn sich Afolabi, Schwegler und Konsorten das alles wieder kaputt machen. Eine gute Reputation ist schnell dahin! Schon am 30. September muss Salzburg gegen Lech Posen ran. Das Auswärtsspiel wird eine echte Bewährungsprobe für die Frage: „Wieviel Herz steckt in dieser Mannschaft?“
Die Polen haben in Turin bewiesen, wie gefährlich sie sein können. Das 3:3 gegen Juve sollte für RBS Warnung genug sein.
Für die Bullen und ihren Trainer sind die Wochen der Wahrheit gekommen. Mal sehen, wieviel Geduld Big Boss Mateschitz noch hat. Zur Zeit heißt es noch abwarten und Dose trinken.
Sieglose Serie prolongiert
Eines war vor dem Spiel klar, gegen einen Regionalliga-Verein muss ein Sieg her. Nach fünf Pflichtspiel-Partien ohne vollen Erfolg sollte das Cupspiel das nötige Selbstvertrauen zurückbringen. Das Unterfangen ging jedoch so richtig in die Hose!
Bereits in Minute 26 lag der Außenseiter mit 1:0 vorne. Zur Pause hieß es gar 2:0.
Wer eine Aufholjagd der Bullen, im zweiten Durchgang, erwartet hatte, sah sich getäuscht.
Nach dem 3:0, in Minute 65, war das Match gelaufen. Die Salzburger vermochten nur noch den Ehrentreffer, in der Nachspielzeit, zu erzielen. Eine katastrophale Leistung!
Trainer Stevens in der Pflicht
Coach Huub Stevens sitzt bei den Bullen eigentlich fest im Sattel. Nach den mehr als mäßigen Leistungen der letzten Wochen, wird der Holländer aber wohl schwer ins Grübeln geraten sein.
Die Mienen der sportlichen Verantwortlichen, nach der Niederlage, sprachen Bände.
RBS-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer machte auf der Red Bull-Homepage seinem Unmut Luft:
„Schlechter geht’s wohl nicht. Natürlich ist die Art und Weise, wie wir zurzeit Fußball spielen, nicht akzeptabel. Da muss einfach mehr kommen. Natürlich kann man im Pokal gegen vermeintlich kleine Gegner ausscheiden – aber nicht so.“
Und weiter:
„Ich glaube nach wie vor an die Klasse der Mannschaft. Aber wir müssen endlich wieder in die Spur. Und dies raschest. Wir reden nicht über den Trainer, sondern mit dem Trainer.“
(Nachzulesen unter der RBS-Homepage)
Soll wohl heißen Trainer Stevens und seine Praktiken sind nicht mehr ganz unumstritten im Bullen-Imperium.
Europa League darf keine Blamage werden
Im Cup in der zweiten Runde ausgeschieden, in der Bundesliga nur auf dem achten Rang (RBS hat allerdings noch zwei Nachtragsspiele zu absolvieren) und in der Europa League chancenlos gegen ManCity. Das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine vor Selbstvertrauen strotzende Truppe.
Noch im letzten Jahr sorgten die Mozartstädter in der EL für Furore, als man die Gruppenphase mit sechs Siegen in ebenso vielen Spielen dominierte. Es wäre mehr als Schade, wenn sich Afolabi, Schwegler und Konsorten das alles wieder kaputt machen. Eine gute Reputation ist schnell dahin! Schon am 30. September muss Salzburg gegen Lech Posen ran. Das Auswärtsspiel wird eine echte Bewährungsprobe für die Frage: „Wieviel Herz steckt in dieser Mannschaft?“
Die Polen haben in Turin bewiesen, wie gefährlich sie sein können. Das 3:3 gegen Juve sollte für RBS Warnung genug sein.
Für die Bullen und ihren Trainer sind die Wochen der Wahrheit gekommen. Mal sehen, wieviel Geduld Big Boss Mateschitz noch hat. Zur Zeit heißt es noch abwarten und Dose trinken.
Sonntag, 5. September 2010
Auftakt zur EM-Quali gegen David
Das wird eine echte Bewährungsprobe. Österreich trifft zum Auftakt der Quali für die EURO 2012 auf einen Underdog. Kasachstan ist klarer Außenseiter, genau darin liegt ein gewisses Problem.
Ein guter Start
Dringend braucht unser Fußball-Nationalteam einen guten Start. Es geht um ein Ticket für die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine.
Mit Kasachstan und Aserbaidschan sind die ersten beiden Gegner vermeintlich leichte. Das Problem, es wird an Österreich liegen das Spiel zu machen und Tore zu schießen. Ein Unterfangen, welches unserem Team nicht gerade in die Hände spielt. Teamchef Constantini steht vor einer schwierigen Aufgabe. Einerseits ist klar, gegen unseren Auftaktgegner Kasachstan sind wir Favorit. Alle erwarten drei Punkte. Das Team muss mit breiter Brust auftreten und auch auf dem Platz zeigen, wer der Herr ist. Vom Anpfiff an muss mit vollem Ernst zu Werke gegangen werden.
Andererseits dürfen unsere Kicker auf gar keinen Fall zu überheblich agieren. Sonst könnte es schon zum Auftakt ein böses Erwachen geben.
Kasachstan hat am ersten Spieltag, an dem Österreich noch pausieren musste, 0:3 gegen die Türkei verloren. Das war vor eigenem Publikum. In der Fremde könnten die Kasachen noch unberechenbarer sein. Sie haben nichts zu verlieren, können abwartend agieren. Auch unser Gegner weiß, dass wir angreifen müssen.
Deutschland besiegt Belgien
Unser Nachbar und Gruppengegner ist gut in die Quali gestartet. In Belgien gab es drei Punkte. Zwar gewannen Müller, Klose und Co. nur mit 1:0, aber nach dem Ergebnis fragt schon bald keiner mehr.
Zum Duell mit unseren Lieblingsnachbarn kommt es erst im Frühsommer 2011. Bis dahin wird sich bereits vieles entschieden haben. Denn, nur der Gruppensieger kommt sicher weiter.
Eines kann man jedoch jetzt schon sagen, diese Gruppe wird richtig schwierig. Nicht nur Deutschland und sicher auch die Türkei sind große Brocken. Auch Belgien, mit einem jungen und hungrigen Team, ist nicht zu unterschätzen. Kasachstan und Aserbaidschan sind unangenehme Außenseiter.
Der Traum von der Endrunde
Teamchef Didi Constantini wird diesmal an den Ergebnissen gemessen werden, daran führt kein Weg vorbei. Das Ziel muss der Gruppensieg sein, auch wenn es vermessen klingt. Klar, andere Mannschaften sind über unsere zu stellen. Sie verfügen über klingendere Namen, haben in der Historie mehr erreicht. Das alles zählt aber jetzt nicht mehr. Unser junges Team verfügt über Qualität. Es gibt einige Legionäre, die nicht nur die Bank drücken. Von der Tormann-Position bis zum Stürmer ist Talent vorhanden.
Am 7. September wird die ÖFB-Elf die Quali nicht gewinnen, wohl auch nicht verlieren. Trotzdem, der Start wird den Weg weisen. Steht man beim zweiten Spiel schon schwer unter Druck, oder wächst Spiel für Spiel ein echtes Kollektiv zusammen?
Österreich als Goliath, das gibt es nicht oft. Bleibt zu hoffen, dass die Kasachen kommenden Dienstag keine Steinschleuder dabei haben.
Ein guter Start
Dringend braucht unser Fußball-Nationalteam einen guten Start. Es geht um ein Ticket für die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine.
Mit Kasachstan und Aserbaidschan sind die ersten beiden Gegner vermeintlich leichte. Das Problem, es wird an Österreich liegen das Spiel zu machen und Tore zu schießen. Ein Unterfangen, welches unserem Team nicht gerade in die Hände spielt. Teamchef Constantini steht vor einer schwierigen Aufgabe. Einerseits ist klar, gegen unseren Auftaktgegner Kasachstan sind wir Favorit. Alle erwarten drei Punkte. Das Team muss mit breiter Brust auftreten und auch auf dem Platz zeigen, wer der Herr ist. Vom Anpfiff an muss mit vollem Ernst zu Werke gegangen werden.
Andererseits dürfen unsere Kicker auf gar keinen Fall zu überheblich agieren. Sonst könnte es schon zum Auftakt ein böses Erwachen geben.
Kasachstan hat am ersten Spieltag, an dem Österreich noch pausieren musste, 0:3 gegen die Türkei verloren. Das war vor eigenem Publikum. In der Fremde könnten die Kasachen noch unberechenbarer sein. Sie haben nichts zu verlieren, können abwartend agieren. Auch unser Gegner weiß, dass wir angreifen müssen.
Deutschland besiegt Belgien
Unser Nachbar und Gruppengegner ist gut in die Quali gestartet. In Belgien gab es drei Punkte. Zwar gewannen Müller, Klose und Co. nur mit 1:0, aber nach dem Ergebnis fragt schon bald keiner mehr.
Zum Duell mit unseren Lieblingsnachbarn kommt es erst im Frühsommer 2011. Bis dahin wird sich bereits vieles entschieden haben. Denn, nur der Gruppensieger kommt sicher weiter.
Eines kann man jedoch jetzt schon sagen, diese Gruppe wird richtig schwierig. Nicht nur Deutschland und sicher auch die Türkei sind große Brocken. Auch Belgien, mit einem jungen und hungrigen Team, ist nicht zu unterschätzen. Kasachstan und Aserbaidschan sind unangenehme Außenseiter.
Der Traum von der Endrunde
Teamchef Didi Constantini wird diesmal an den Ergebnissen gemessen werden, daran führt kein Weg vorbei. Das Ziel muss der Gruppensieg sein, auch wenn es vermessen klingt. Klar, andere Mannschaften sind über unsere zu stellen. Sie verfügen über klingendere Namen, haben in der Historie mehr erreicht. Das alles zählt aber jetzt nicht mehr. Unser junges Team verfügt über Qualität. Es gibt einige Legionäre, die nicht nur die Bank drücken. Von der Tormann-Position bis zum Stürmer ist Talent vorhanden.
Am 7. September wird die ÖFB-Elf die Quali nicht gewinnen, wohl auch nicht verlieren. Trotzdem, der Start wird den Weg weisen. Steht man beim zweiten Spiel schon schwer unter Druck, oder wächst Spiel für Spiel ein echtes Kollektiv zusammen?
Österreich als Goliath, das gibt es nicht oft. Bleibt zu hoffen, dass die Kasachen kommenden Dienstag keine Steinschleuder dabei haben.
Montag, 23. August 2010
Oberösterreich im Fußballfieber
Wer hätte gedacht, dass die SV Ried nach fünf Spieltagen von der Spitze der Bundesliga-Tabelle lacht? Vermutlich hätte es sich auch kaum einer träumen lassen, dass der LASK nach eben so vielen Spielen mit Null Punkten am Tabellenende steht. Unsere Europacup-Starter haben ebenfalls Probleme.
Ried spielt groß auf
Es ist einiges ziemlich gut gelaufen, in den letzten Wochen, im Innviertel. Zwölf Punkte aus fünf Spielen, bei einem Torverhältnis von 11:4. Paul Gludovatz hat aus einem limitierten Kader bisher das Optimum herausgekitzelt. Das ungewöhnliche 3-3-3-1-System scheint auf die aktuellen Spieler wie maßgeschneidert. Das war in der Vergangenheit nicht immer so.
Zuletzt war es auch so, dass die Neuzugänge aus Spanien so richtig eingeschlagen haben. Guillem trug drei Treffer, Carril einen zum 5:0-Auswärtserfolg über Wiener Neustadt bei.
Zu glauben, dass dieser Lauf auch in den nächsten Wochen so weiter gehen wird, wäre aber vermessen.
Die Athletiker ganz tief in der Krise
Der große Rieder Konkurrent aus Oberösterreich steckt bis zum Hals in Problemen. Null Punkte aus fünf Partien. Drei geschossene Tore stehen 13 Gegentreffern gegenüber. Nur Dank dem SV Mattersburg haben die Linzer nicht die Rote Laterne inne. Ein um einen Treffer besseres Torverhältnis hält die Schwarz-Weißen auf dem neunten Rang. Das kann aber nur ein ganz kleiner Trost sein. Zu schlecht waren die Leistungen des LASK bisher. Vorne kaum Torgefahr, hinten eine Abwehr, die oft genug weit offen - wie eine Scheunentür im Hochsommer - steht.
Trainer Kraft wird sich ganz schnell etwas überlegen müssen. Wenn sein Team weiter so agiert, dann ist er wohl der heißeste Kandidat auf den ersten Trainerwechsel der Saison. So richtig viele Ideen scheint er aber nicht zu haben.
Und, die Gegner werden nicht leichter. In der kommenden Runde trifft der LASK auf Rapid!
Topteams mit Schwierigkeiten
Nicht nur der LASK und Mattersburg kämpfen mit Problemen. Auch die Topklubs der Liga zeigen sich noch nicht so richtig in Topform. Gut, Rapid hat wieder auf die Siegerstraße zurückgefunden. Das Thema Jelavic hat sich glücklicherweise erledigt. Der kroatische Unruhestifter hat den Verein verlassen. Auf eine Art und Weise, die ihm einen besonderen Platz im Herzen jedes Grün-Weißen Fans gesichert hat.
Rapid kann sich möglicherweise schon bald wieder auf die Bundesliga konzentrieren. Ähnlich wie auch die anderen österreichischen Europacup-Fighter haben die Hütteldorfer eine nicht besonders erfreuliche internationale Woche hinter sich.
Während der SCR in der Bundesliga-Tabelle Boden gut gemacht hat, bleiben Salzburg, Sturm und die Wiener Austria bisher hinter den Erwartungen zurück. Zwar hat die Tabelle, auch aufgrund von Spielverschiebungen, noch keine große Aussagekraft, trotzdem drängt sich ein Gedanke auf: „Warum sind unsere Europacup-Starter jetzt, wo es darauf ankommt, nicht in Hochform?“
Wenn sie nicht einmal in Österreich ihre Gegner im Griff haben, wie soll das dann gegen gute internationale Klubs klappen? Oder ist die SV Ried ein echter Maßstab?
Die Gruppenphase muss es werden
Nach jetzigem Stand könnte man davon ausgehen, dass Salzburg als einziges Team in die Gruppenphase der Europa League einziehen wird. Und das mit einer Niederlage gegen Hapoel Tel Aviv.
Ganz gute Chancen hat die Wiener Austria trotz der unnötigen Niederlage in Griechenland. Rapid und Sturm bräuchten wohl schon ein Wunder um weiter zu kommen.
Fakt ist, dass es einer Niederlage gleich käme, wenn weniger als zwei Teams in die Gruppenphase der EL einziehen würden. Letztes Jahr waren es noch vier.
Ried hat laut Trainer Gludovatz keine internationalen Träume. Vielleicht sieht das ja am Ende der Saison ganz anders aus.
Ried spielt groß auf
Es ist einiges ziemlich gut gelaufen, in den letzten Wochen, im Innviertel. Zwölf Punkte aus fünf Spielen, bei einem Torverhältnis von 11:4. Paul Gludovatz hat aus einem limitierten Kader bisher das Optimum herausgekitzelt. Das ungewöhnliche 3-3-3-1-System scheint auf die aktuellen Spieler wie maßgeschneidert. Das war in der Vergangenheit nicht immer so.
Zuletzt war es auch so, dass die Neuzugänge aus Spanien so richtig eingeschlagen haben. Guillem trug drei Treffer, Carril einen zum 5:0-Auswärtserfolg über Wiener Neustadt bei.
Zu glauben, dass dieser Lauf auch in den nächsten Wochen so weiter gehen wird, wäre aber vermessen.
Die Athletiker ganz tief in der Krise
Der große Rieder Konkurrent aus Oberösterreich steckt bis zum Hals in Problemen. Null Punkte aus fünf Partien. Drei geschossene Tore stehen 13 Gegentreffern gegenüber. Nur Dank dem SV Mattersburg haben die Linzer nicht die Rote Laterne inne. Ein um einen Treffer besseres Torverhältnis hält die Schwarz-Weißen auf dem neunten Rang. Das kann aber nur ein ganz kleiner Trost sein. Zu schlecht waren die Leistungen des LASK bisher. Vorne kaum Torgefahr, hinten eine Abwehr, die oft genug weit offen - wie eine Scheunentür im Hochsommer - steht.
Trainer Kraft wird sich ganz schnell etwas überlegen müssen. Wenn sein Team weiter so agiert, dann ist er wohl der heißeste Kandidat auf den ersten Trainerwechsel der Saison. So richtig viele Ideen scheint er aber nicht zu haben.
Und, die Gegner werden nicht leichter. In der kommenden Runde trifft der LASK auf Rapid!
Topteams mit Schwierigkeiten
Nicht nur der LASK und Mattersburg kämpfen mit Problemen. Auch die Topklubs der Liga zeigen sich noch nicht so richtig in Topform. Gut, Rapid hat wieder auf die Siegerstraße zurückgefunden. Das Thema Jelavic hat sich glücklicherweise erledigt. Der kroatische Unruhestifter hat den Verein verlassen. Auf eine Art und Weise, die ihm einen besonderen Platz im Herzen jedes Grün-Weißen Fans gesichert hat.
Rapid kann sich möglicherweise schon bald wieder auf die Bundesliga konzentrieren. Ähnlich wie auch die anderen österreichischen Europacup-Fighter haben die Hütteldorfer eine nicht besonders erfreuliche internationale Woche hinter sich.
Während der SCR in der Bundesliga-Tabelle Boden gut gemacht hat, bleiben Salzburg, Sturm und die Wiener Austria bisher hinter den Erwartungen zurück. Zwar hat die Tabelle, auch aufgrund von Spielverschiebungen, noch keine große Aussagekraft, trotzdem drängt sich ein Gedanke auf: „Warum sind unsere Europacup-Starter jetzt, wo es darauf ankommt, nicht in Hochform?“
Wenn sie nicht einmal in Österreich ihre Gegner im Griff haben, wie soll das dann gegen gute internationale Klubs klappen? Oder ist die SV Ried ein echter Maßstab?
Die Gruppenphase muss es werden
Nach jetzigem Stand könnte man davon ausgehen, dass Salzburg als einziges Team in die Gruppenphase der Europa League einziehen wird. Und das mit einer Niederlage gegen Hapoel Tel Aviv.
Ganz gute Chancen hat die Wiener Austria trotz der unnötigen Niederlage in Griechenland. Rapid und Sturm bräuchten wohl schon ein Wunder um weiter zu kommen.
Fakt ist, dass es einer Niederlage gleich käme, wenn weniger als zwei Teams in die Gruppenphase der EL einziehen würden. Letztes Jahr waren es noch vier.
Ried hat laut Trainer Gludovatz keine internationalen Träume. Vielleicht sieht das ja am Ende der Saison ganz anders aus.
Dienstag, 10. August 2010
Jetzt wird’s international
Die entscheidenden Spiele im Europacup stehen bevor. Damit aber nicht genug, auch das Nationalteam muss sich gegen einen starken Gegner beweisen.
Vier Eurofighter um die große Chance
Rapid, die Wiener Austria, Sturm Graz und Red Bull Salzburg haben sich in die Play-Offs gespielt. Nur mehr eine Runde trennt die Grünen, die Veilchen und die Blackies vom Einzug in die Europa League Gruppenphase. Die Bullen stehen vor dem Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Champions League.
Es ist also viel drin. Allerdings sind die Gegner zum Teil keine leichten. Die Austria hat mit Aris Saloniki wohl noch das „machbarste“ Los gezogen. Die Griechen sind ein schlagbarer Kontrahent.
Für Rapid gibt es ein Déjà-vu-Erlebnis der besonderen Art. Erneut treffen Hofmann, Patocka und Co. auf Aston Villa. Letztes Jahr gelang den Grün-Weißen der sensationelle Aufstieg.
Den großen Coup hat Sturm Graz gelandet. Juventus Turin ist einer der ehrwürdigsten Namen im internationalen Fußball. Auch wenn die Italiener in den letzten Jahren mit diversen Problemen zu kämpfen hatten, gehen sie als der ganz große Favorit in das Spiel.
Salzburg will endlich in die Champions League. Im letzten Anlauf war ein israelischer Verein (Anm.: Maccabi Haifa) der Stolperstein, der den Mozartstädtern den großen Erfolg vermieste. Auch diesmal müssen Jantscher, Schiemer und Konsorten gegen einen israelischen Klub ran. Hapoel Tel Aviv heißt der Gegner und der ist unangenehm. Das schnelle und technisch gute Spiel der Israelis bereitet den Salzburgern Kopfzerbrechen. Es wird nötig sein Hapoel gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen, um diesmal den Traum von der Liga der Champions zu realisieren.
Gradmesser Schweiz
Nicht nur unsere Klub-Mannschaften stehen vor einer internationalen Bewährungsprobe. Auch das Nationalteam steht vor einem echten Härtetest.
Bei der WM, vor wenigen Wochen, hat die Schweiz Europameister Spanien als einziges Team besiegen können. Jene Mannschaft also, die sich kurz darauf auch zum Weltmeister krönte. Damit sind die Rollen hinlänglich verteilt.
Die Eidgenossen sind der klare Favorit. Österreich, wieder einmal, Außenseiter.
Die Quali für die EM in der Ukraine und Polen startet in einem Monat. Gegen Gegner wie die Türkei und Deutschland werden wir noch größere Außenseiter sein. Unsere jungen Kicker müssen lernen mit dieser Rolle umzugehen. Mit der richtigen Einstellung kann man als Underdog viel erreichen. Vor allem dann, wenn der Gegner etwas überheblich agiert. Darin und in der großen Zahl an Legionären liegt unsere Chance.
Noch nie hat Österreich, in Deutschland, so viele Legionäre gestellt wie dieser Tage. Sehr viele junge Österreicher haben zuletzt den Weg ins Ausland gesucht. Jetzt gilt es, für unsere jungen Wilden, sich durchzusetzen. Harnik, Beichler und einige andere mehr sind auf einem guten Weg. Es gibt aber auch negative Beispiele. Marko Arnautovic scheint den Ernst der Lage immer noch nicht verstanden zu haben. Nachdem er sich in Holland und Italien jeglichen Kredit bei Fans und Vereinsverantwortlichen verspielt hat, ist er nun auf dem besten Weg, dass auch in Deutschland zu tun.
Ohne Zweifel ist Arnautovic ein begnadeter Fußballer. Aber was hat er bisher erreicht? Dringend muss er seine Einstellung ändern, sonst kann er sich eine internationale Karriere abschminken.
Bundesliga steht Kopf
International werden die kommenden Wochen für Österreich hoch interessant. National steht die Bundesliga Kopf. Titelfavoriten wie Rapid und Salzburg finden sich auf den Plätzen sieben und acht, Außenseiter wie Ried und Innsbruck führen die Tabelle an.
Die Liga hat aber gerade erst begonnen. Es müssen wohl noch ein paar Runden absolviert werden, bevor die Tabelle die Kräfteverhältnisse treffender darstellt.
Vier Eurofighter um die große Chance
Rapid, die Wiener Austria, Sturm Graz und Red Bull Salzburg haben sich in die Play-Offs gespielt. Nur mehr eine Runde trennt die Grünen, die Veilchen und die Blackies vom Einzug in die Europa League Gruppenphase. Die Bullen stehen vor dem Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Champions League.
Es ist also viel drin. Allerdings sind die Gegner zum Teil keine leichten. Die Austria hat mit Aris Saloniki wohl noch das „machbarste“ Los gezogen. Die Griechen sind ein schlagbarer Kontrahent.
Für Rapid gibt es ein Déjà-vu-Erlebnis der besonderen Art. Erneut treffen Hofmann, Patocka und Co. auf Aston Villa. Letztes Jahr gelang den Grün-Weißen der sensationelle Aufstieg.
Den großen Coup hat Sturm Graz gelandet. Juventus Turin ist einer der ehrwürdigsten Namen im internationalen Fußball. Auch wenn die Italiener in den letzten Jahren mit diversen Problemen zu kämpfen hatten, gehen sie als der ganz große Favorit in das Spiel.
Salzburg will endlich in die Champions League. Im letzten Anlauf war ein israelischer Verein (Anm.: Maccabi Haifa) der Stolperstein, der den Mozartstädtern den großen Erfolg vermieste. Auch diesmal müssen Jantscher, Schiemer und Konsorten gegen einen israelischen Klub ran. Hapoel Tel Aviv heißt der Gegner und der ist unangenehm. Das schnelle und technisch gute Spiel der Israelis bereitet den Salzburgern Kopfzerbrechen. Es wird nötig sein Hapoel gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen, um diesmal den Traum von der Liga der Champions zu realisieren.
Gradmesser Schweiz
Nicht nur unsere Klub-Mannschaften stehen vor einer internationalen Bewährungsprobe. Auch das Nationalteam steht vor einem echten Härtetest.
Bei der WM, vor wenigen Wochen, hat die Schweiz Europameister Spanien als einziges Team besiegen können. Jene Mannschaft also, die sich kurz darauf auch zum Weltmeister krönte. Damit sind die Rollen hinlänglich verteilt.
Die Eidgenossen sind der klare Favorit. Österreich, wieder einmal, Außenseiter.
Die Quali für die EM in der Ukraine und Polen startet in einem Monat. Gegen Gegner wie die Türkei und Deutschland werden wir noch größere Außenseiter sein. Unsere jungen Kicker müssen lernen mit dieser Rolle umzugehen. Mit der richtigen Einstellung kann man als Underdog viel erreichen. Vor allem dann, wenn der Gegner etwas überheblich agiert. Darin und in der großen Zahl an Legionären liegt unsere Chance.
Noch nie hat Österreich, in Deutschland, so viele Legionäre gestellt wie dieser Tage. Sehr viele junge Österreicher haben zuletzt den Weg ins Ausland gesucht. Jetzt gilt es, für unsere jungen Wilden, sich durchzusetzen. Harnik, Beichler und einige andere mehr sind auf einem guten Weg. Es gibt aber auch negative Beispiele. Marko Arnautovic scheint den Ernst der Lage immer noch nicht verstanden zu haben. Nachdem er sich in Holland und Italien jeglichen Kredit bei Fans und Vereinsverantwortlichen verspielt hat, ist er nun auf dem besten Weg, dass auch in Deutschland zu tun.
Ohne Zweifel ist Arnautovic ein begnadeter Fußballer. Aber was hat er bisher erreicht? Dringend muss er seine Einstellung ändern, sonst kann er sich eine internationale Karriere abschminken.
Bundesliga steht Kopf
International werden die kommenden Wochen für Österreich hoch interessant. National steht die Bundesliga Kopf. Titelfavoriten wie Rapid und Salzburg finden sich auf den Plätzen sieben und acht, Außenseiter wie Ried und Innsbruck führen die Tabelle an.
Die Liga hat aber gerade erst begonnen. Es müssen wohl noch ein paar Runden absolviert werden, bevor die Tabelle die Kräfteverhältnisse treffender darstellt.
Montag, 26. Juli 2010
Rapid hat ein Problem
Das war ein ziemlich niederschmetternder Ligastart. Null Punkte aus den ersten beiden Bundesliga-Partien. Der SCR steht am Rande einer Krise. Kann der Rekordmeister die Misere abwenden?
Keine Kreativität
Eine Niederlage gegen den Aufsteiger, eine Heimschlappe gegen Wiener Neustadt. Und schon wird von der Krise geredet. Wenn es um die Grün-Weißen aus Hütteldorf geht, dann sind zwei verlorene Matches en suite einfach zu viel. Das ist die Schattenseite des beliebtesten Klubs in Österreich. Hofmann, Kavlak und Konsorten sind dazu verdammt erfolgreich sein zu müssen!
Keine leichte Aufgabe in der aktuellen Situation. Was Rapid in den bisherigen Spielen dieser Saison, inklusive Quali zur Europa League, geboten hat, war viel zu wenig. Kreativität war viel zu selten zu sehen, im Spielaufbau wirkte man ohne Konzept. Erst mit dem Rücken zur Wand begannen die Hütteldorfer zu spielen. Meist zu spät. Gepaart mit einer katastrophalen Chancen-Auswertung war die Negativserie vorprogrammiert.
Trainer auf dem Prüfstand
Jetzt ist Trainer Peter Pacult gefordert. Jener Trainer, der mit einigen Personal-Entscheidungen wohl auch seinen Teil zur Misere beigetragen hat. Zum ersten Mal während seiner Rapid-Laufbahn muss er nun seine Fähigkeiten als Krisenmanager unter Beweis stellen.
Pacult, der oft arrogant wirkt, wenn ihm der Erfolg hold ist, zeigte sich zuletzt eher kleinlaut. Möglicherweise genügt es, wenn er einfach auf Zeit spielt. Ohne Zweifel haben Jelavic, Salihi und Co. die Klasse auf die Erfolgsspur zurückzufinden.
Rapid wird wieder gewinnen. So oder so. Um aber um den Meistertitel mitzuspielen braucht es mehr als nur eine halbwegs intakte Mannschaft. Jedes Zahnrädchen muss ins andere greifen. Spannungen negativer Natur darf es nicht geben. So lange etwa ein Helge Payer auf der Bank sitzt und nicht im Tor steht, so lange die Verteidigung nicht eingespielt ist, so lange Nikica Jelavic nicht damit abschließt noch diesen Sommer den Sprung in die Premiere League zu schaffen, so lange wird keine Ruhe einkehren.
Wer ist wirklich meisterlich
Rapid spielt bisher nicht meisterlich, nicht einmal ansatzweise. Aber auch keiner der großen Konkurrenten. Zwar haben Sturm und die Wiener Austria jeweils sechs Punkte auf dem Konto, großartige und überragende Spiele habe sie aber noch nicht abgeliefert. Salzburg ist von der Meisterform der Vergangenheit ohnehin noch meilenweit entfernt.
Für die größten Überraschungen haben bisher Wiener Neustadt und Innsbruck gesorgt. Die Aufsteiger der letzten beiden Jahre haben klare Anwartschaft darauf gestellt, auch 2012 noch in der Bundesliga spielen zu wollen.
Der Rest der Liga spielt gegen den Abstieg, so viel scheint schon jetzt fest zu stehen. Von Kapfenberg und Mattersburg hat man das ja schon vor der Saison gewusst. Der LASK und Ried könnten auch Probleme bekommen. Zu dünn wirkt die Kaderdecke bei beiden oberösterreichischen Teams.
Die Spielzeit 2010/11 hat gerade erst begonnen. Erste Prognosen sind zwar möglich, aber der Fußball ist immer für Überraschungen gut. Mal sehen, was die kommenden Wochen bringen. Vor allem auf die Auftritte unserer Eurofighter darf man gespannt sein.
Keine Kreativität
Eine Niederlage gegen den Aufsteiger, eine Heimschlappe gegen Wiener Neustadt. Und schon wird von der Krise geredet. Wenn es um die Grün-Weißen aus Hütteldorf geht, dann sind zwei verlorene Matches en suite einfach zu viel. Das ist die Schattenseite des beliebtesten Klubs in Österreich. Hofmann, Kavlak und Konsorten sind dazu verdammt erfolgreich sein zu müssen!
Keine leichte Aufgabe in der aktuellen Situation. Was Rapid in den bisherigen Spielen dieser Saison, inklusive Quali zur Europa League, geboten hat, war viel zu wenig. Kreativität war viel zu selten zu sehen, im Spielaufbau wirkte man ohne Konzept. Erst mit dem Rücken zur Wand begannen die Hütteldorfer zu spielen. Meist zu spät. Gepaart mit einer katastrophalen Chancen-Auswertung war die Negativserie vorprogrammiert.
Trainer auf dem Prüfstand
Jetzt ist Trainer Peter Pacult gefordert. Jener Trainer, der mit einigen Personal-Entscheidungen wohl auch seinen Teil zur Misere beigetragen hat. Zum ersten Mal während seiner Rapid-Laufbahn muss er nun seine Fähigkeiten als Krisenmanager unter Beweis stellen.
Pacult, der oft arrogant wirkt, wenn ihm der Erfolg hold ist, zeigte sich zuletzt eher kleinlaut. Möglicherweise genügt es, wenn er einfach auf Zeit spielt. Ohne Zweifel haben Jelavic, Salihi und Co. die Klasse auf die Erfolgsspur zurückzufinden.
Rapid wird wieder gewinnen. So oder so. Um aber um den Meistertitel mitzuspielen braucht es mehr als nur eine halbwegs intakte Mannschaft. Jedes Zahnrädchen muss ins andere greifen. Spannungen negativer Natur darf es nicht geben. So lange etwa ein Helge Payer auf der Bank sitzt und nicht im Tor steht, so lange die Verteidigung nicht eingespielt ist, so lange Nikica Jelavic nicht damit abschließt noch diesen Sommer den Sprung in die Premiere League zu schaffen, so lange wird keine Ruhe einkehren.
Wer ist wirklich meisterlich
Rapid spielt bisher nicht meisterlich, nicht einmal ansatzweise. Aber auch keiner der großen Konkurrenten. Zwar haben Sturm und die Wiener Austria jeweils sechs Punkte auf dem Konto, großartige und überragende Spiele habe sie aber noch nicht abgeliefert. Salzburg ist von der Meisterform der Vergangenheit ohnehin noch meilenweit entfernt.
Für die größten Überraschungen haben bisher Wiener Neustadt und Innsbruck gesorgt. Die Aufsteiger der letzten beiden Jahre haben klare Anwartschaft darauf gestellt, auch 2012 noch in der Bundesliga spielen zu wollen.
Der Rest der Liga spielt gegen den Abstieg, so viel scheint schon jetzt fest zu stehen. Von Kapfenberg und Mattersburg hat man das ja schon vor der Saison gewusst. Der LASK und Ried könnten auch Probleme bekommen. Zu dünn wirkt die Kaderdecke bei beiden oberösterreichischen Teams.
Die Spielzeit 2010/11 hat gerade erst begonnen. Erste Prognosen sind zwar möglich, aber der Fußball ist immer für Überraschungen gut. Mal sehen, was die kommenden Wochen bringen. Vor allem auf die Auftritte unserer Eurofighter darf man gespannt sein.
Montag, 12. Juli 2010
Spanien krönt sich zum Weltmeister
Es war eine tolle Weltmeisterschaft. Südafrika hat sich als würdiger Gastgeber präsentiert. Das Turnier hat schließlich auch einen verdienten Champion gefunden.
Die Besten holen den Titel
Es konnte eigentlich nicht anders kommen. Nicht, weil ein Oktopus es so prophezeit hat, sondern weil Spanien die beste Mannschaft im Turnier war. Zwar hatten die Iberer leichte Anlaufschwierigkeiten, aber schlussendlich waren die Roten im Finale um eine Klasse besser als die Orangen.
Dass es bis zur 116. Minute dauerte, bis Iniesta mit seinem Goldtor die „rote Furie“ erlöste, hat mehrere Gründe. Zum einen fehlte den Spaniern, neben Villa, ein zweiter echter Goalgetter. Torres ist nach seinen Verletzungsproblemen noch lange nicht wieder der Alte. Pedro ist talentiert, aber noch zu unroutiniert. Xavi und Iniesta sind tolle Vorbereiter, aber nicht die wahren Knipser vor dem Tor.
Dazu kommt, dass Holland relativ schnell begriffen hat, wie sie gegen den Europameister bestehen können. Nämlich mit Härte.
Holländer als schlechte Verlierer
Ein hartes Spiel an sich böte wenig Grund zur Aufregung. Allerdings waren die Oranjes überhart unterwegs. Bei strengster Regelauslegung hätte Holland nach der ersten Hälfte nur mehr zu acht auf dem Feld stehen dürfen. Nach 120 Minuten gar nur mehr zu fünft. Schiri Webb zückte aber nur einmal die gelb-rote Karte.
Sowohl van Bommel als auch de Jong, also die beiden Abräumer im Mittelfeld der Elftal, agierten derart rücksichtslos, dass sie den Schlusspfiff nur mehr von der Tribüne aus hätten erleben dürfen.
Die Niederlande hat sich im Verlauf des Turniers viele Sympathien erspielt. Leider ging viel davon im Finale verloren. Nicht nur wegen des Holzhacker-Spielstils, sondern auch wegen der Äußerungen nach dem Schlusspfiff.
Schiri leider wieder schwach
Klar, der Unparteiische hatte nicht gerade seinen besten Tag erwischt. Einige Fehlentscheidungen gingen auch zu Lasten der Niederländer. Dem Schiri aber eine Benachteiligung der Oranjes zu unterstellen, entbehrt jeglicher Grundlage.
Wollen wir es mal der aufgewühlten Gemütslage der Verlierer zuschreiben, dass sie weniger die Überlegenheit des Gegners, als vielmehr äußere Umstände für ihr Versagen verantwortlich machten.
Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Schiedsrichter bei dieser WM, zum Teil, schwer überfordert waren. Bedenklich, dass in diesem Zusammenhang FIFA-Boss Blatter die Diskussion um technische Hilfsmittel im Fußball auf den Herbst dieses Jahres verschoben hat.
Spanier im Fußball-Olymp
Aller negativen Punkte zum Trotz, für Spanien ist die Zeit des Feierns gekommen. Zumindest in den nächsten Tagen, dann muss der Blick auf die Qualifikation für die Euro 2012 gerichtet werden. Da hat Spanien die Chance den Europameister-Titel zu verteidigen und ein weiteres Kapitel Geschichte zu schreiben.
Interessante Fakten zur WM:
Neuseeland hat die WM als einziges Team ungeschlagen überstanden.
Knapp 50.000 Fans besuchten, im Durchschnitt, die Spiele in Südafrika.
Diego Forlan (Uruguay) hat sich den „Goldenen Ball“, als bester Spieler, gesichert.
Deutschlands Müller hat sich die Torjäger-Krone, mit fünf Treffern und drei Assists, geholt.
Bei Spaniens Erfolg im Finale standen sieben Spieler vom FC Barcelona auf dem Feld.
Als erstes europäisches Land hat sich Spanien den WM-Titel außerhalb des heimischen Kontinents erkämpft.
Nach Frankreich und Deutschland ist Spanien erst die dritte Nation, die sich Welt- und Europameister gleichzeitig nennen darf.
Die Besten holen den Titel
Es konnte eigentlich nicht anders kommen. Nicht, weil ein Oktopus es so prophezeit hat, sondern weil Spanien die beste Mannschaft im Turnier war. Zwar hatten die Iberer leichte Anlaufschwierigkeiten, aber schlussendlich waren die Roten im Finale um eine Klasse besser als die Orangen.
Dass es bis zur 116. Minute dauerte, bis Iniesta mit seinem Goldtor die „rote Furie“ erlöste, hat mehrere Gründe. Zum einen fehlte den Spaniern, neben Villa, ein zweiter echter Goalgetter. Torres ist nach seinen Verletzungsproblemen noch lange nicht wieder der Alte. Pedro ist talentiert, aber noch zu unroutiniert. Xavi und Iniesta sind tolle Vorbereiter, aber nicht die wahren Knipser vor dem Tor.
Dazu kommt, dass Holland relativ schnell begriffen hat, wie sie gegen den Europameister bestehen können. Nämlich mit Härte.
Holländer als schlechte Verlierer
Ein hartes Spiel an sich böte wenig Grund zur Aufregung. Allerdings waren die Oranjes überhart unterwegs. Bei strengster Regelauslegung hätte Holland nach der ersten Hälfte nur mehr zu acht auf dem Feld stehen dürfen. Nach 120 Minuten gar nur mehr zu fünft. Schiri Webb zückte aber nur einmal die gelb-rote Karte.
Sowohl van Bommel als auch de Jong, also die beiden Abräumer im Mittelfeld der Elftal, agierten derart rücksichtslos, dass sie den Schlusspfiff nur mehr von der Tribüne aus hätten erleben dürfen.
Die Niederlande hat sich im Verlauf des Turniers viele Sympathien erspielt. Leider ging viel davon im Finale verloren. Nicht nur wegen des Holzhacker-Spielstils, sondern auch wegen der Äußerungen nach dem Schlusspfiff.
Schiri leider wieder schwach
Klar, der Unparteiische hatte nicht gerade seinen besten Tag erwischt. Einige Fehlentscheidungen gingen auch zu Lasten der Niederländer. Dem Schiri aber eine Benachteiligung der Oranjes zu unterstellen, entbehrt jeglicher Grundlage.
Wollen wir es mal der aufgewühlten Gemütslage der Verlierer zuschreiben, dass sie weniger die Überlegenheit des Gegners, als vielmehr äußere Umstände für ihr Versagen verantwortlich machten.
Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Schiedsrichter bei dieser WM, zum Teil, schwer überfordert waren. Bedenklich, dass in diesem Zusammenhang FIFA-Boss Blatter die Diskussion um technische Hilfsmittel im Fußball auf den Herbst dieses Jahres verschoben hat.
Spanier im Fußball-Olymp
Aller negativen Punkte zum Trotz, für Spanien ist die Zeit des Feierns gekommen. Zumindest in den nächsten Tagen, dann muss der Blick auf die Qualifikation für die Euro 2012 gerichtet werden. Da hat Spanien die Chance den Europameister-Titel zu verteidigen und ein weiteres Kapitel Geschichte zu schreiben.
Interessante Fakten zur WM:
Neuseeland hat die WM als einziges Team ungeschlagen überstanden.
Knapp 50.000 Fans besuchten, im Durchschnitt, die Spiele in Südafrika.
Diego Forlan (Uruguay) hat sich den „Goldenen Ball“, als bester Spieler, gesichert.
Deutschlands Müller hat sich die Torjäger-Krone, mit fünf Treffern und drei Assists, geholt.
Bei Spaniens Erfolg im Finale standen sieben Spieler vom FC Barcelona auf dem Feld.
Als erstes europäisches Land hat sich Spanien den WM-Titel außerhalb des heimischen Kontinents erkämpft.
Nach Frankreich und Deutschland ist Spanien erst die dritte Nation, die sich Welt- und Europameister gleichzeitig nennen darf.
Mittwoch, 30. Juni 2010
Das Viertelfinale ist gebucht
Es ist schnell gegangen. Verdammt schnell sogar! Die Fußball-WM in Südafrika biegt bereits in die Zielgerade ein. 56 der 64 Partien sind gespielt. Ein Viertel der angetretenen Teams hat sich in die Runde der besten Acht gespielt.
Große Namen, große Außenseiter
Niederlande gegen Brasilien, Uruguay versus Ghana, Argentinien trifft auf Deutschland und Paraguay bekommt es mit Spanien zu tun.
Das klingt ziemlich vielversprechend. Einige heiße Spiele und enge Partien sind vorprogrammiert.
Vier südamerikanische Mannschaften haben den Sprung ins Viertelfinale geschafft. Paraguay darunter als der wohl größte Underdog vom amerikanischen Kontinent. Die defensiv starken Südamerikaner haben Japan im Elferschießen aus dem Achtelfinale geworfen. Gegner Spanien hat gegen Portugal zwar nur knapp gewonnen, aber die Leistungskurve bei den Iberern zeigt eindeutig nach oben.
Neben den drei europäischen Vertretern hat es auch ein Land aus Afrika geschafft unter die besten Acht zu kommen. Ghana hält die Fahne des Gastgeber-Kontinents hoch. Gegen Uruguay, die mit Forlan und Suarez ein kongeniales Angreiferduo stellen, werden es die „Black Stars“ jedoch sehr schwer haben.
Die Duelle der Spitzenteams
Holland gegen Brasilien, dieses Aufeinandertreffen verspricht einiges. Robben und seine Oranjes gegen die Sambakicker, die unter Coach Dunga das kontrollierte Offensivspiel gelernt haben.
Nicht weniger interessant könnte die Partie Argentinien gegen Deutschland werden. Nachdem unsere Nachbarn England in einem sensationellen Spiel aus dem Bewerb gekickt haben, ist Schweinsteiger, Müller und Konsorten einiges zuzutrauen.
Argentinien-Trainer Maradona hat sich indes als perfekter Motivator erwiesen. Unter seiner „Führung“ spielen Higuain und Tevez in Hochform. Die Torfabrik ist gerade so richtig in Fahrt gekommen und dabei hat Superstar Messi noch gar nicht getroffen.
Schiris mit Problemen
Jeder hat die, zum Teil, katastrophalen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter in den letzten Wochen gesehen. Jetzt scheint auch die FIFA endlich zu reagieren. Die hohen Herren denken über die Einführung von technischen Hilfsmitteln nach. Es wird auch Zeit!
Die Unparteiischen sind mehr und mehr mit der Geschwindigkeit des Spiels überfordert. Falsche Entscheidungen sind vorprogrammiert.
Es bleibt zu hoffen, dass die restlichen acht Spiele der WM ohne gröbere Probleme über die Bühne gehen. Danach gilt es zu handeln um dem Fußballsport seine Glaubwürdigkeit zurückzugeben.
Große Namen, große Außenseiter
Niederlande gegen Brasilien, Uruguay versus Ghana, Argentinien trifft auf Deutschland und Paraguay bekommt es mit Spanien zu tun.
Das klingt ziemlich vielversprechend. Einige heiße Spiele und enge Partien sind vorprogrammiert.
Vier südamerikanische Mannschaften haben den Sprung ins Viertelfinale geschafft. Paraguay darunter als der wohl größte Underdog vom amerikanischen Kontinent. Die defensiv starken Südamerikaner haben Japan im Elferschießen aus dem Achtelfinale geworfen. Gegner Spanien hat gegen Portugal zwar nur knapp gewonnen, aber die Leistungskurve bei den Iberern zeigt eindeutig nach oben.
Neben den drei europäischen Vertretern hat es auch ein Land aus Afrika geschafft unter die besten Acht zu kommen. Ghana hält die Fahne des Gastgeber-Kontinents hoch. Gegen Uruguay, die mit Forlan und Suarez ein kongeniales Angreiferduo stellen, werden es die „Black Stars“ jedoch sehr schwer haben.
Die Duelle der Spitzenteams
Holland gegen Brasilien, dieses Aufeinandertreffen verspricht einiges. Robben und seine Oranjes gegen die Sambakicker, die unter Coach Dunga das kontrollierte Offensivspiel gelernt haben.
Nicht weniger interessant könnte die Partie Argentinien gegen Deutschland werden. Nachdem unsere Nachbarn England in einem sensationellen Spiel aus dem Bewerb gekickt haben, ist Schweinsteiger, Müller und Konsorten einiges zuzutrauen.
Argentinien-Trainer Maradona hat sich indes als perfekter Motivator erwiesen. Unter seiner „Führung“ spielen Higuain und Tevez in Hochform. Die Torfabrik ist gerade so richtig in Fahrt gekommen und dabei hat Superstar Messi noch gar nicht getroffen.
Schiris mit Problemen
Jeder hat die, zum Teil, katastrophalen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter in den letzten Wochen gesehen. Jetzt scheint auch die FIFA endlich zu reagieren. Die hohen Herren denken über die Einführung von technischen Hilfsmitteln nach. Es wird auch Zeit!
Die Unparteiischen sind mehr und mehr mit der Geschwindigkeit des Spiels überfordert. Falsche Entscheidungen sind vorprogrammiert.
Es bleibt zu hoffen, dass die restlichen acht Spiele der WM ohne gröbere Probleme über die Bühne gehen. Danach gilt es zu handeln um dem Fußballsport seine Glaubwürdigkeit zurückzugeben.
Montag, 21. Juni 2010
WM-Special Teil II
Portugal – Nordkorea 7:0
Portugal schießt Nordkorea mit 7:0 aus dem Stadion!
Die Nordkoreaner haben, in der zweiten Spielhälfte, den Fehler gemacht mitspielen zu wollen.
Nach dem 1:0 zur Pause, hatte Portugal mit der entblößten Abwehr der Koreaner leichtes Spiel. Drei Tore in sieben Minuten entschieden die Partie.
Portugal schießt sich damit in die Pole Position um den zweiten Platz der Gruppe G.
Im Duell der Fußball-Zauberer kommt es am letzten Spieltag zum Aufeinandertreffen Brasilien – Portugal (25.Juni). Vielleicht ja erneut ein Torfestival!
Portugal schießt Nordkorea mit 7:0 aus dem Stadion!
Die Nordkoreaner haben, in der zweiten Spielhälfte, den Fehler gemacht mitspielen zu wollen.
Nach dem 1:0 zur Pause, hatte Portugal mit der entblößten Abwehr der Koreaner leichtes Spiel. Drei Tore in sieben Minuten entschieden die Partie.
Portugal schießt sich damit in die Pole Position um den zweiten Platz der Gruppe G.
Im Duell der Fußball-Zauberer kommt es am letzten Spieltag zum Aufeinandertreffen Brasilien – Portugal (25.Juni). Vielleicht ja erneut ein Torfestival!
Donnerstag, 17. Juni 2010
WM Special
Spanien - Schweiz 0:1
Spanien verliert überraschend das Auftaktspiel der Weltmeisterschaft. Die Schweiz schafft die Sensation und holt einen 1:0-Erfolg gegen den amtierenden Europameister.
In der ersten Hälfte waren die Iberer, mit nur einem Stürmer, zu berechenbar. Das spielstarke Mittelfeld war vor dem Tor nicht vorhanden, David Villa wurde von der eidgenössischen Defensive gut aus dem Spiel genommen.
Iniesta, Xavi und Konsorten sind eben keine Knipser!
Spanien-Coach Vicente del Bosque brachte, in Hälfte zwei, schlussendlich sogar drei weitere Stürmer. Wiederum taktisch nicht besonders geschickt, da dadurch jegliche Überlegenheit im Mittelfeld verloren ging. Die Eidgenossen standen defensiv gut und dicht gestaffelt. Spaniens Stürmer waren zu diesem Zeitpunkt ziemlich abgemeldet.
Dem eingewechselten Fernando Torres war die fehlende Spielpraxis deutlich anzusehen.
Fazit: Schweiz-Trainer Ottmar Hitzfeld hat mit seiner Defensiv-Taktik die überlegenen Spanier ausgestochen und die Sensation geschafft. Für die rote Furie wird das zweite Gruppenspiel, gegen Honduras, schon zu einem Schicksalsmatch! Ein Sieg im zweiten Durchgang und es könnte zu einem echten Gruppenfinale gegen Chile kommen.
Spanien verliert überraschend das Auftaktspiel der Weltmeisterschaft. Die Schweiz schafft die Sensation und holt einen 1:0-Erfolg gegen den amtierenden Europameister.
In der ersten Hälfte waren die Iberer, mit nur einem Stürmer, zu berechenbar. Das spielstarke Mittelfeld war vor dem Tor nicht vorhanden, David Villa wurde von der eidgenössischen Defensive gut aus dem Spiel genommen.
Iniesta, Xavi und Konsorten sind eben keine Knipser!
Spanien-Coach Vicente del Bosque brachte, in Hälfte zwei, schlussendlich sogar drei weitere Stürmer. Wiederum taktisch nicht besonders geschickt, da dadurch jegliche Überlegenheit im Mittelfeld verloren ging. Die Eidgenossen standen defensiv gut und dicht gestaffelt. Spaniens Stürmer waren zu diesem Zeitpunkt ziemlich abgemeldet.
Dem eingewechselten Fernando Torres war die fehlende Spielpraxis deutlich anzusehen.
Fazit: Schweiz-Trainer Ottmar Hitzfeld hat mit seiner Defensiv-Taktik die überlegenen Spanier ausgestochen und die Sensation geschafft. Für die rote Furie wird das zweite Gruppenspiel, gegen Honduras, schon zu einem Schicksalsmatch! Ein Sieg im zweiten Durchgang und es könnte zu einem echten Gruppenfinale gegen Chile kommen.
Mittwoch, 16. Juni 2010
Südafrika als Mittelpunkt der Fußballwelt
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika hat begonnen. Das ganze Land befindet sich im Ausnahmezustand.
Auftakt nach Maß
Wahrlich einen gelungenen Start kann Gastgeber Südafrika verbuchen. Mit dem 1:1 gegen Mexiko gelang der Bafana Bafana der erste Punkt im ersten Spiel. Gerade in der zweiten Hälfte war Südafrika den Mexikanern auch spielerisch überlegen. Der Sieg wäre keineswegs unverdient gewesen.
Der Erfolg der Lokalmatadoren hat die Stimmung im Land noch weiter angeheizt. Ein wahres Fußballfest ist im Gange.
Uruguay und Frankreich trennten sich mit einem torlosen Remis. Die Südamerikaner haben zwar einen Traumsturm (Anm.: Forlan und Suarez), aber ein echter Vorbereiter fehlte in der ersten Partie. So gelang es kaum gefährliche Torraumszenen zu kreieren.
Die Franzosen wiederum hätten einen Knipser gut gebrauchen können. Anelka, Govou, Ribery und der eingewechselte Henry wirkten viel zu harmlos. Es fehlte jegliches Feuer.
Argentinien und Deutschland überzeugen
Zwar konnte Argentinien Nigeria nur mit einem denkbar knappen Ergebnis von 1:0 besiegen, es wäre allerdings mehr drin gewesen. Alleine der Weltfußballer des Jahres 2009, Lionel Messi, hätte noch locker zwei, drei weitere Tore erzielen können. Die Nigerianer können sich bei ihrem Torhüter Vincent Enyeama bedanken, der mit Weltklasse-Paraden eine höhere Niederlage verhindern konnte.
Auch vom Ergebnis her wussten unsere deutschen Nachbarn zu glänzen. Mit einem 4:0 gegen Australien setzten Lahm, Müller und Co. ein erstes Ausrufezeichen. Mit ähnlichen Leistungen in den verbleibenden zwei Gruppen-Spielen würde man zum Topfavoriten auf den Titel mutieren. Aber Achtung, die Gegner werden stärker. Mal schauen, ob Deutschland mit der Aufgabe wächst.
Favoriten enttäuschen
Gleich drei der größten Favoriten konnten zum WM-Start nicht überzeugen. Italien mühte sich gegen Paraguay zu einem 1:1-Remis. Brasilien konnte gegen das vermeintlich schwächste WM-Team, Nordkorea, gerade einmal 2:1 gewinnen und England musste sich im Duell mit der USA ebenfalls mit einem 1:1 zufrieden geben.
Dabei sorgte der englische Keeper für ein Hoppala, dass ihm den Stammplatz kosten könnte. Nach einem leichten und eher ungefährlichen Schuss aufs Tor, ließ der Schlussmann den Ball ins Netz kullern. Damit reiht sich Green nahtlos in der Liste der schwachen englischen Keeper der letzten Jahre ein.
Die USA haben gezeigt, dass sie nicht unterschätzt werden dürfen.
Die Niederlande war als ein weiterer Favorit ins Turnier gestartet. Zwar gelang den Oranjes ein 2:0-Sieg gegen Dänemark, aber überzeugend war der Auftritt keineswegs. Erst ein Eigentor der Dänen brachte die Holländer in Front, kurz vor Schluss gelang Kuyt mit dem 2:0 die Entscheidung.
Ring frei zur Runde zwei
Der Erste Spieltag ist praktisch abgeschlossen. Tore waren bisher eher Mangelware. Bleibt zu hoffen, dass sich dies im Laufe des zweiten Spieltags ändert.
Die Teams haben die Anfangsnervosität abgelegt. Einige stehen schon unter Zugzwang. Treffer müssen her. Eine gute Voraussetzung also für mehr Action! Spannendere Spiele und mehr Tore würden wohl alle Fans freuen. In diesem Sinne: Vamos muchachos!
Auftakt nach Maß
Wahrlich einen gelungenen Start kann Gastgeber Südafrika verbuchen. Mit dem 1:1 gegen Mexiko gelang der Bafana Bafana der erste Punkt im ersten Spiel. Gerade in der zweiten Hälfte war Südafrika den Mexikanern auch spielerisch überlegen. Der Sieg wäre keineswegs unverdient gewesen.
Der Erfolg der Lokalmatadoren hat die Stimmung im Land noch weiter angeheizt. Ein wahres Fußballfest ist im Gange.
Uruguay und Frankreich trennten sich mit einem torlosen Remis. Die Südamerikaner haben zwar einen Traumsturm (Anm.: Forlan und Suarez), aber ein echter Vorbereiter fehlte in der ersten Partie. So gelang es kaum gefährliche Torraumszenen zu kreieren.
Die Franzosen wiederum hätten einen Knipser gut gebrauchen können. Anelka, Govou, Ribery und der eingewechselte Henry wirkten viel zu harmlos. Es fehlte jegliches Feuer.
Argentinien und Deutschland überzeugen
Zwar konnte Argentinien Nigeria nur mit einem denkbar knappen Ergebnis von 1:0 besiegen, es wäre allerdings mehr drin gewesen. Alleine der Weltfußballer des Jahres 2009, Lionel Messi, hätte noch locker zwei, drei weitere Tore erzielen können. Die Nigerianer können sich bei ihrem Torhüter Vincent Enyeama bedanken, der mit Weltklasse-Paraden eine höhere Niederlage verhindern konnte.
Auch vom Ergebnis her wussten unsere deutschen Nachbarn zu glänzen. Mit einem 4:0 gegen Australien setzten Lahm, Müller und Co. ein erstes Ausrufezeichen. Mit ähnlichen Leistungen in den verbleibenden zwei Gruppen-Spielen würde man zum Topfavoriten auf den Titel mutieren. Aber Achtung, die Gegner werden stärker. Mal schauen, ob Deutschland mit der Aufgabe wächst.
Favoriten enttäuschen
Gleich drei der größten Favoriten konnten zum WM-Start nicht überzeugen. Italien mühte sich gegen Paraguay zu einem 1:1-Remis. Brasilien konnte gegen das vermeintlich schwächste WM-Team, Nordkorea, gerade einmal 2:1 gewinnen und England musste sich im Duell mit der USA ebenfalls mit einem 1:1 zufrieden geben.
Dabei sorgte der englische Keeper für ein Hoppala, dass ihm den Stammplatz kosten könnte. Nach einem leichten und eher ungefährlichen Schuss aufs Tor, ließ der Schlussmann den Ball ins Netz kullern. Damit reiht sich Green nahtlos in der Liste der schwachen englischen Keeper der letzten Jahre ein.
Die USA haben gezeigt, dass sie nicht unterschätzt werden dürfen.
Die Niederlande war als ein weiterer Favorit ins Turnier gestartet. Zwar gelang den Oranjes ein 2:0-Sieg gegen Dänemark, aber überzeugend war der Auftritt keineswegs. Erst ein Eigentor der Dänen brachte die Holländer in Front, kurz vor Schluss gelang Kuyt mit dem 2:0 die Entscheidung.
Ring frei zur Runde zwei
Der Erste Spieltag ist praktisch abgeschlossen. Tore waren bisher eher Mangelware. Bleibt zu hoffen, dass sich dies im Laufe des zweiten Spieltags ändert.
Die Teams haben die Anfangsnervosität abgelegt. Einige stehen schon unter Zugzwang. Treffer müssen her. Eine gute Voraussetzung also für mehr Action! Spannendere Spiele und mehr Tore würden wohl alle Fans freuen. In diesem Sinne: Vamos muchachos!
Montag, 31. Mai 2010
Tirol hat es geschafft
Es ist zwar noch einmal knapp geworden, aber Innsbruck steht als Meister der Erste Liga fest. Mit zwei Zählern Vorsprung auf die Admira konnte der Titel eingefahren werden.
Zurück in der Bundesliga
Wacker Innsbruck gehört in Österreichs höchste Spielklasse. Diese Meinung vertreten viele Fußball-Anhänger. Nicht nur jene aus Tirol.
Die Grün-Schwarzen sind in der Bundesliga praktisch Stammgast. Das zum Teil auch sehr erfolgreich. Zehn Mal gelang den Tirolern, unter verschiedenen Namen, der Gewinn der Meisterschaft in Österreichs höchster Liga. 2002 gelang dem FC Tirol Innsbruck zum letzten Mal das Erringen des Meister-Tellers. Danach musste der Verein Konkurs anmelden und wurde aufgelöst.
Als Nachfolger wurde der FC Wacker Tirol gegründet, der relativ schnell wieder im Profigeschäft mitmischen konnte. 2003 gelang der Aufstieg aus der Regionalliga West in die Erste Liga. Bereits 2004 der Aufstieg in die höchste Spielklasse.
2008 mussten die Innsbrucker in die Erste Liga zurück. Allerdings nur für zwei Saisonen.
Admira zieht den Kürzeren
2010/11 wird der FC Wacker Innsbruck nun wieder ganz oben spielen. Und das obwohl eine andere Mannschaft als Favorit in die Meisterschaft gestartet ist. Trenkwalders Admira galt als absoluter Favorit im Titelkampf. Jedoch vermochte es Ex-Trainer Schachner nicht, das Optimum aus dem Team herauszuholen. Die logische Folge war ein Trainer-Wechsel, der allerdings zu spät kam um die Saison noch zu retten.
Zwar hat es Neo-Coach Kühbauer geschafft, die Admira auf die Erfolgsspur zurückzuführen, aber Tirol hat sich im Finsih keinen Fehler mehr erlaubt. Zwei Zähler Vorsprung reichten am Ende. Die Niederösterreicher mussten sich mit dem zweiten Platz begnügen.
Unsichere Zukunft
Eines ist klar, Mäzen Richard Trenkwalder wird sich nicht damit begnügen zweitklassig zu spielen. Auch im nächsten Jahr wird der Aufstieg in Angriff genommen. Möglicherweise mit Didi Kühbauer als Trainer. Der muss jedoch noch viel lernen.
Nicht unbedingt was Motivation und Taktik betrifft. In dieser Sparte scheint die Fußballer-Legende gut geschult zu sein. Was allerdings die zwischenmenschliche Kommunikation mit anderen Trainern, Gegenspielern, Fans und Schiedsrichtern betrifft, …
Schon als Spieler war Kühbauer kein einfacher. Als Trainer hat er eine gewisse Vorbild-Funktion und dieser sollte er langsam aber sicher gerecht werden. Seine Ausraster, Mäzchen und Provokationen haben auf dem Platz nichts mehr verloren. Trainer Kühbauer muss schnell erwachsen werden. Sonst könnte er rasch den Respekt von Mitarbeitern und Trainer-Kollegen verlieren. Das wäre dann wohl das schnelle Ende einer bis Dato steilen Karriere.
Mal sehen, wie sich Tirol, in wenige Wochen, in der Bundesliga behaupten kann. Und, ob Trainer Kühbauer Lernfähigkeit beweist und sich und sein Team im nächsten Jahr zu Gewinnern machen kann.
Zurück in der Bundesliga
Wacker Innsbruck gehört in Österreichs höchste Spielklasse. Diese Meinung vertreten viele Fußball-Anhänger. Nicht nur jene aus Tirol.
Die Grün-Schwarzen sind in der Bundesliga praktisch Stammgast. Das zum Teil auch sehr erfolgreich. Zehn Mal gelang den Tirolern, unter verschiedenen Namen, der Gewinn der Meisterschaft in Österreichs höchster Liga. 2002 gelang dem FC Tirol Innsbruck zum letzten Mal das Erringen des Meister-Tellers. Danach musste der Verein Konkurs anmelden und wurde aufgelöst.
Als Nachfolger wurde der FC Wacker Tirol gegründet, der relativ schnell wieder im Profigeschäft mitmischen konnte. 2003 gelang der Aufstieg aus der Regionalliga West in die Erste Liga. Bereits 2004 der Aufstieg in die höchste Spielklasse.
2008 mussten die Innsbrucker in die Erste Liga zurück. Allerdings nur für zwei Saisonen.
Admira zieht den Kürzeren
2010/11 wird der FC Wacker Innsbruck nun wieder ganz oben spielen. Und das obwohl eine andere Mannschaft als Favorit in die Meisterschaft gestartet ist. Trenkwalders Admira galt als absoluter Favorit im Titelkampf. Jedoch vermochte es Ex-Trainer Schachner nicht, das Optimum aus dem Team herauszuholen. Die logische Folge war ein Trainer-Wechsel, der allerdings zu spät kam um die Saison noch zu retten.
Zwar hat es Neo-Coach Kühbauer geschafft, die Admira auf die Erfolgsspur zurückzuführen, aber Tirol hat sich im Finsih keinen Fehler mehr erlaubt. Zwei Zähler Vorsprung reichten am Ende. Die Niederösterreicher mussten sich mit dem zweiten Platz begnügen.
Unsichere Zukunft
Eines ist klar, Mäzen Richard Trenkwalder wird sich nicht damit begnügen zweitklassig zu spielen. Auch im nächsten Jahr wird der Aufstieg in Angriff genommen. Möglicherweise mit Didi Kühbauer als Trainer. Der muss jedoch noch viel lernen.
Nicht unbedingt was Motivation und Taktik betrifft. In dieser Sparte scheint die Fußballer-Legende gut geschult zu sein. Was allerdings die zwischenmenschliche Kommunikation mit anderen Trainern, Gegenspielern, Fans und Schiedsrichtern betrifft, …
Schon als Spieler war Kühbauer kein einfacher. Als Trainer hat er eine gewisse Vorbild-Funktion und dieser sollte er langsam aber sicher gerecht werden. Seine Ausraster, Mäzchen und Provokationen haben auf dem Platz nichts mehr verloren. Trainer Kühbauer muss schnell erwachsen werden. Sonst könnte er rasch den Respekt von Mitarbeitern und Trainer-Kollegen verlieren. Das wäre dann wohl das schnelle Ende einer bis Dato steilen Karriere.
Mal sehen, wie sich Tirol, in wenige Wochen, in der Bundesliga behaupten kann. Und, ob Trainer Kühbauer Lernfähigkeit beweist und sich und sein Team im nächsten Jahr zu Gewinnern machen kann.
Montag, 17. Mai 2010
Die Titel sind vergeben
Die Fußballsaison in Österreich ist beendet. Salzburg ist Meister, Sturm Graz hat den Cup geholt. Ein Blick geht zurück, der Fokus bereits auf kommende große Dinge.
Schiedsrichter und Titel
Vergessen sind die Diskussionen um das nicht gegebene Salzburg-Tor im Spiel gegen die Wiener Austria. Vergessen, die teils lächerlichen Verschwörungstheorien der Red Bull-Verantwortlichen.
Die Mozartstädter sind Meister und können sich damit auf die Qualifikation zur Champions League-Saison 2010/11 vorbereiten.
Während der gesamten Spielzeit standen die heimischen Schiedsrichter stark unter Beschuss. Zum Teil berechtigt, zum Teil aus medialer Hetze. Billig, wie einige Vereine daraus einen Vorteil ziehen wollten.
Es sollte auch zum Fairplay gehören, die Fehler nicht immer nur bei anderen zu suchen, auch wenn dies als gute und gelegene Ausrede dient.
Die Schiedsrichter im Fußball stehen weltweit immer mehr unter Druck. Das Spiel ist extrem schnell geworden, Fans und Analytiker haben durch hoch entwickelte Technik die Möglichkeit, jede Szene aus verschiedenen Winkeln zu sehen und Sequenzen in Superzeitlupe zu zerlegen.
Das menschliche Auge und die normale Reaktionsfähigkeit können mit dieser Entwicklung nicht mehr mithalten. Deshalb ist es fahrlässig die Unparteiischen unter Dauerbeschuss zu stellen. Andererseits ist die Zeit gekommen, Neuerungen im Fußballsport Einzug halten zu lassen. Der Ball im Chip, Spiel-Unterbrechungen um strittige Szenen nachzubetrachten und einiges mehr sind auf lange Sicht unausweichlich. All dies wurde viel zu schnell vom Tisch gewischt. Es gilt moderner zu denken.
Mission Europa
Salzburg, die Wiener Austria, Rapid und Sturm Graz bekommen diesen Sommer die Chance international tätig zu werden. Für diese Vereine ist die Zeit des Feierns und Urlaubens bald vorüber. Der Blick ist auf die kommenden Aufgaben gerichtet.
Während Rapid, die Austria und Sturm bereits auf dem Transfermarkt aktiv geworden sind, hält sich Meister Salzburg noch zurück.
Die Veilchen haben mit Hlinka, Margreitter und Salomon bereits drei Neue verpflichtet. Dem stehen bereits sieben Abgänge gegenüber. Darunter so prominente wie Okotie und Sulimani.
Die Grün-Weißen haben sich die Dienste von Sonnleitner gesichert, während die Blackies Burgstaller von der SV Ried holte. Auch die Grazer werden mindestens fünf Spieler abgeben.
Die Umbauarbeiten sind also bereits voll im Gange. Steht zu hoffen, dass die Teams bei ihren Neuverpflichtungen eine gute Mischung aus starken Routiniers und jungen Eigenbau-Spielern finden.
Schiedsrichter und Titel
Vergessen sind die Diskussionen um das nicht gegebene Salzburg-Tor im Spiel gegen die Wiener Austria. Vergessen, die teils lächerlichen Verschwörungstheorien der Red Bull-Verantwortlichen.
Die Mozartstädter sind Meister und können sich damit auf die Qualifikation zur Champions League-Saison 2010/11 vorbereiten.
Während der gesamten Spielzeit standen die heimischen Schiedsrichter stark unter Beschuss. Zum Teil berechtigt, zum Teil aus medialer Hetze. Billig, wie einige Vereine daraus einen Vorteil ziehen wollten.
Es sollte auch zum Fairplay gehören, die Fehler nicht immer nur bei anderen zu suchen, auch wenn dies als gute und gelegene Ausrede dient.
Die Schiedsrichter im Fußball stehen weltweit immer mehr unter Druck. Das Spiel ist extrem schnell geworden, Fans und Analytiker haben durch hoch entwickelte Technik die Möglichkeit, jede Szene aus verschiedenen Winkeln zu sehen und Sequenzen in Superzeitlupe zu zerlegen.
Das menschliche Auge und die normale Reaktionsfähigkeit können mit dieser Entwicklung nicht mehr mithalten. Deshalb ist es fahrlässig die Unparteiischen unter Dauerbeschuss zu stellen. Andererseits ist die Zeit gekommen, Neuerungen im Fußballsport Einzug halten zu lassen. Der Ball im Chip, Spiel-Unterbrechungen um strittige Szenen nachzubetrachten und einiges mehr sind auf lange Sicht unausweichlich. All dies wurde viel zu schnell vom Tisch gewischt. Es gilt moderner zu denken.
Mission Europa
Salzburg, die Wiener Austria, Rapid und Sturm Graz bekommen diesen Sommer die Chance international tätig zu werden. Für diese Vereine ist die Zeit des Feierns und Urlaubens bald vorüber. Der Blick ist auf die kommenden Aufgaben gerichtet.
Während Rapid, die Austria und Sturm bereits auf dem Transfermarkt aktiv geworden sind, hält sich Meister Salzburg noch zurück.
Die Veilchen haben mit Hlinka, Margreitter und Salomon bereits drei Neue verpflichtet. Dem stehen bereits sieben Abgänge gegenüber. Darunter so prominente wie Okotie und Sulimani.
Die Grün-Weißen haben sich die Dienste von Sonnleitner gesichert, während die Blackies Burgstaller von der SV Ried holte. Auch die Grazer werden mindestens fünf Spieler abgeben.
Die Umbauarbeiten sind also bereits voll im Gange. Steht zu hoffen, dass die Teams bei ihren Neuverpflichtungen eine gute Mischung aus starken Routiniers und jungen Eigenbau-Spielern finden.
Sonntag, 2. Mai 2010
Salzburg als Fast-Meister
Red Bull Salzburg ist praktisch Meister. Drei Runden vor Saisonende haben die Mozartstädter sechs Punkte Vorsprung auf Rapid. Die Planungen für die Zukunft beginnen.
Meisterschaft entschieden
Es müsste viel passieren, damit die Bullen nicht Meister werden. Sehr viel sogar.
Im Fußball gibt es zwar immer wieder Überraschungen, aber mit einer solch großen rechnet wohl kaum mehr einer. In Salzburg selbst werden längst die Weichen für die nächste Saison gestellt.
Einige Spieler haben bei den Bullen wohl keine große Zukunft mehr. Opdam und Zickler werden den Verein mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verlassen. Vladavic, Augustinussen, Pitak und Nelisse könnten folgen. Die Zukunft von Pokrivac und Mahop scheint auch nicht vollkommen geklärt.
Mit dem Meistertitel in der Tasche wird wohl nur mehr die WM abgewartet, bevor man auf dem Transfermarkt aktiv wird.
Die Tormannfrage
Eines der wichtigsten Probleme ist die Frage nach einer neuen Nummer eins. Gustafsson fällt im günstigsten Fall bis zum Herbst aus. Schon im Sommer spielt man jedoch die Qualifikation zur Champions League. Dabei gilt es einen sehr guten Rückhalt zu haben. Salzburg muss also einen Top-Torhüter verpflichten. Namen wie Rensing, Macho und Fornezzi kursieren in den Medien. Auch einige andere, weniger realistische Keeper, werden gehandelt.
Neben diesen routinierten Schlussleuten gilt auch der junge kroatische Keeper Marijan Antolovic als möglicher Kandidat. Der 20-Jährige steht in der höchsten kroatischen Liga Woche für Woche seinen Mann und gilt als großes Talent.
Weiterer Handlungsbedarf
Nicht nur auf der Tormann-Position werden sich die Bullen verstärken müssen, um internationale Erfolge zu erzielen. Sowohl Verteidigung, als auch Mittelfeld und Sturm könnten eine Auffrischung gebrauchen.
Auf Stars wird man in Salzburg auch weiterhin warten müssen. Dazu müssen sich die Bullen erstmal einen gewissen Status in Europa erarbeiten. Erste Schritte dahin können Schiemer, Janko und Co. diesen Sommer gehen. Schließlich werden Stars nicht nur gekauft, sie können auch im eigenen Lager gemacht werden. Darüber würde sich auch ein gewisser Didi Constantini freuen.
Meisterschaft entschieden
Es müsste viel passieren, damit die Bullen nicht Meister werden. Sehr viel sogar.
Im Fußball gibt es zwar immer wieder Überraschungen, aber mit einer solch großen rechnet wohl kaum mehr einer. In Salzburg selbst werden längst die Weichen für die nächste Saison gestellt.
Einige Spieler haben bei den Bullen wohl keine große Zukunft mehr. Opdam und Zickler werden den Verein mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verlassen. Vladavic, Augustinussen, Pitak und Nelisse könnten folgen. Die Zukunft von Pokrivac und Mahop scheint auch nicht vollkommen geklärt.
Mit dem Meistertitel in der Tasche wird wohl nur mehr die WM abgewartet, bevor man auf dem Transfermarkt aktiv wird.
Die Tormannfrage
Eines der wichtigsten Probleme ist die Frage nach einer neuen Nummer eins. Gustafsson fällt im günstigsten Fall bis zum Herbst aus. Schon im Sommer spielt man jedoch die Qualifikation zur Champions League. Dabei gilt es einen sehr guten Rückhalt zu haben. Salzburg muss also einen Top-Torhüter verpflichten. Namen wie Rensing, Macho und Fornezzi kursieren in den Medien. Auch einige andere, weniger realistische Keeper, werden gehandelt.
Neben diesen routinierten Schlussleuten gilt auch der junge kroatische Keeper Marijan Antolovic als möglicher Kandidat. Der 20-Jährige steht in der höchsten kroatischen Liga Woche für Woche seinen Mann und gilt als großes Talent.
Weiterer Handlungsbedarf
Nicht nur auf der Tormann-Position werden sich die Bullen verstärken müssen, um internationale Erfolge zu erzielen. Sowohl Verteidigung, als auch Mittelfeld und Sturm könnten eine Auffrischung gebrauchen.
Auf Stars wird man in Salzburg auch weiterhin warten müssen. Dazu müssen sich die Bullen erstmal einen gewissen Status in Europa erarbeiten. Erste Schritte dahin können Schiemer, Janko und Co. diesen Sommer gehen. Schließlich werden Stars nicht nur gekauft, sie können auch im eigenen Lager gemacht werden. Darüber würde sich auch ein gewisser Didi Constantini freuen.
Sonntag, 18. April 2010
Innsbruck gelingt der Coup
Admira war der große Favorit im Aufstiegskampf. Mit einem Sieg im direkten Duell hat Innsbruck den Niederösterreichern diesen Rang abgelaufen.
Der heimliche Favorit
Innsbruck hat eine Riesenchance. Sieben Runde vor Schluss haben die Tiroler satte vier Zähler Vorsprung auf ihren ersten Verfolger. Das bessere Torverhältnis spricht ebenfalls für die Schwarz-Grünen. Die Admira folgt punktegleich mit Altach. Mit wohl nur noch theoretischen Chancen folgen die Austria aus Lustenau und die Wölfe aus Sankt Pölten.
So viel zur Ausgangslage im Saisonfinish. Die Admira war als der klare Favorit in die Spielzeit 2009/10 gestartet und steht nunmehr schwer unter Druck. Der personell eindeutig besser besetzte Kader der Niederösterreicher hat bisher nur selten das gezeigt, was man erwarten konnte und durfte.
1:0 besiegte Wacker Innsbruck die Admira in der vergangenen Runde. Nun ist die Lage für Trainer Schachner äußerst ernst. Spieler wie Dospel, Jezek und Janocko sollten genug Erfahrung haben, um mit solchen Situationen umgehen zu können. Trotzdem ist die junge Tiroler Truppe am Drücker und damit vom heimlichen Favoriten zum überlegenen Tabellen-Führer mutiert.
Die Reifeprüfung
Der Härtetest steht der jungen Truppe um Trainer Walter Kogler noch bevor. Den Kern der Mannschaft bilden einige Ex-Rapidler. Spieler wie Fabiano, Harding, Sara oder Prokopoic sind den meisten Fußballfans ein Begriff.
Jetzt stehen die schwersten Spiele aber noch bevor. Auswärts gegen die Amateure der Austria, zu Hause gegen den SKN, dann gegen die Lustenauer Austria im Ländle. Drei sehr harte Matches.
Es folgen die Duelle gegen Dornbirn, Vienna, Hartberg und zum Abschluss das Spiel in Salzburg gegen die Amateure der Bullen.
Das Programm der Admira mutet etwas leichter an. Ein leichter Vorteil für die Niederösterreicher.
Saisonfinale
Im Saisonfinish wird sich zeigen, ob Innsbruck schon abgebrüht genug ist, um sich den Titel und damit den sensationellen Aufstieg zu sichern. Oder, ob die Routine der Admira reicht, um den Leader noch abzufangen.
In der Bundesliga scheint die Entscheidung um den Titel bereits gefallen zu sein. Auch wenn Salzburg gegen den LASK nur einen Punkt holen konnte und der Abstand zu Rapid damit auf sechs Zähler geschrumpft ist. Die Entscheidung wird das direkte Duell am kommenden Freitag bringen. Rapid bewies zuletzt leicht aufsteigende Form. Ob den Grün-Weißen, zur Zeit, ein Sieg gegen Red Bull in Salzburg zuzutrauen ist, darf bezweifelt werden.
Der heimliche Favorit
Innsbruck hat eine Riesenchance. Sieben Runde vor Schluss haben die Tiroler satte vier Zähler Vorsprung auf ihren ersten Verfolger. Das bessere Torverhältnis spricht ebenfalls für die Schwarz-Grünen. Die Admira folgt punktegleich mit Altach. Mit wohl nur noch theoretischen Chancen folgen die Austria aus Lustenau und die Wölfe aus Sankt Pölten.
So viel zur Ausgangslage im Saisonfinish. Die Admira war als der klare Favorit in die Spielzeit 2009/10 gestartet und steht nunmehr schwer unter Druck. Der personell eindeutig besser besetzte Kader der Niederösterreicher hat bisher nur selten das gezeigt, was man erwarten konnte und durfte.
1:0 besiegte Wacker Innsbruck die Admira in der vergangenen Runde. Nun ist die Lage für Trainer Schachner äußerst ernst. Spieler wie Dospel, Jezek und Janocko sollten genug Erfahrung haben, um mit solchen Situationen umgehen zu können. Trotzdem ist die junge Tiroler Truppe am Drücker und damit vom heimlichen Favoriten zum überlegenen Tabellen-Führer mutiert.
Die Reifeprüfung
Der Härtetest steht der jungen Truppe um Trainer Walter Kogler noch bevor. Den Kern der Mannschaft bilden einige Ex-Rapidler. Spieler wie Fabiano, Harding, Sara oder Prokopoic sind den meisten Fußballfans ein Begriff.
Jetzt stehen die schwersten Spiele aber noch bevor. Auswärts gegen die Amateure der Austria, zu Hause gegen den SKN, dann gegen die Lustenauer Austria im Ländle. Drei sehr harte Matches.
Es folgen die Duelle gegen Dornbirn, Vienna, Hartberg und zum Abschluss das Spiel in Salzburg gegen die Amateure der Bullen.
Das Programm der Admira mutet etwas leichter an. Ein leichter Vorteil für die Niederösterreicher.
Saisonfinale
Im Saisonfinish wird sich zeigen, ob Innsbruck schon abgebrüht genug ist, um sich den Titel und damit den sensationellen Aufstieg zu sichern. Oder, ob die Routine der Admira reicht, um den Leader noch abzufangen.
In der Bundesliga scheint die Entscheidung um den Titel bereits gefallen zu sein. Auch wenn Salzburg gegen den LASK nur einen Punkt holen konnte und der Abstand zu Rapid damit auf sechs Zähler geschrumpft ist. Die Entscheidung wird das direkte Duell am kommenden Freitag bringen. Rapid bewies zuletzt leicht aufsteigende Form. Ob den Grün-Weißen, zur Zeit, ein Sieg gegen Red Bull in Salzburg zuzutrauen ist, darf bezweifelt werden.
Montag, 5. April 2010
Rapid mit Kopfweh-Fußball
Im Cup ausgeschieden, in der Liga sechs Punkte Rückstand auf Salzburg, international ohnehin längst nicht mehr vertreten. Rapid Wien ist momentan nicht gerade im Hoch. Coach Pacult reagiert griesgrämig wie eh und je.
Die Krise im Gepäck
Da hat Rapid ja gerade nochmal die Kurve gekratzt. Ein mühsam erkämpfter und glücklicher Sieg gegen den Tabellen-Letzten aus Kärnten lässt die Grün-Weißen ein wenig durchatmen. Zufrieden können die Hütteldorfer mit den vergangenen Wochen aber keineswegs sein. Zu schwach waren die Ergebnisse, zu lustlos die Auftritte der Akteure auf dem Feld.
Der aufmerksame Zuseher konnte sich, zuletzt, dem Eindruck nicht erwehren, dass die Chemie im Team nicht mehr stimmt. Das Feuer der Herbstrunde scheint erloschen. Das kann nicht nur daran liegen, dass einige Kicker nicht in Hochform sind. Vom Trainer abwärts scheint das ganze Werkl nicht rund zu laufen. Von einer ausgewachsenen Krise kann man zwar sicherlich noch nicht sprechen, jedoch, ein Narr der, der nicht schnellstens reagiert und nur darauf wartet, dass der Karren noch weiter in den Dreck gefahren wird.
Diverse Baustellen
Über die Gründe für das grün-weiße Tief kann nur spekuliert werden. Es sind wohl einige Faktoren, die hier mit reinspielen. Sind es Helge Payer und Raimund Hedl, die im Kampf um die Nummer eins im Tor ihre Vorderleute verunsichern? Die Abwehr, die immer wieder unsicher agiert und andauernd umgebaut wird? Das Mittelfeld, das weit weniger kampfkräftig erscheint, als noch im Herbst? Oder doch die Stürmerflaute, die sich zwar nicht durch das gesamte Frühjahr zieht, aber immer wieder einen Zwischenstopp beim SCR einlegt. Man denke nur an das letzte Bundesliga-Heimspiel gegen Kärnten, als es nach einem glücklichen Treffer gerade einmal zu einem knappen 1:0-Erfolg reichte.
Pacult wird sich wohl mehr einfallen lassen müssen, als launische Interviews zu geben. Menschliche Stärke und Führungsqualitäten sind gefragt. Ob der Wiener Coach über genug soziale Kompetenz verfügt, seinen Spielern in adäquater Weise auf den Zahn zu fühlen, werden die nächsten Wochen weisen.
Fußball im Free-TV
Über einen Erfolg können sich Österreichs Bundesligisten, und damit auch der SCR, zumindest freuen. Die Bundesliga wird auch in den nächsten Jahren frei empfangbar sein. Relativ frei zumindest. Der ORF behält 36 Live-Spiele, der Rest bleibt bei Sky. Zusätzlich wird es auch Spiele der Ersten Liga auf ORF Sport Plus geben. Ein wichtiger Impuls für die zweithöchste Spielklasse.
Eine Möglichkeit hat die Liga aber noch völlig unausgeschöpft gelassen. Eine Bundesliga-Show mit Spielberichten, Highlights, Analysen und Expertentalk. Ein solches Format könnte die Attraktivität der heimischen Liga enorm heben. Mögliche Sponsoren bekämen eine neue Plattform. Hoffentlich bleibt diese Variante nicht ungenützt.
Die Krise im Gepäck
Da hat Rapid ja gerade nochmal die Kurve gekratzt. Ein mühsam erkämpfter und glücklicher Sieg gegen den Tabellen-Letzten aus Kärnten lässt die Grün-Weißen ein wenig durchatmen. Zufrieden können die Hütteldorfer mit den vergangenen Wochen aber keineswegs sein. Zu schwach waren die Ergebnisse, zu lustlos die Auftritte der Akteure auf dem Feld.
Der aufmerksame Zuseher konnte sich, zuletzt, dem Eindruck nicht erwehren, dass die Chemie im Team nicht mehr stimmt. Das Feuer der Herbstrunde scheint erloschen. Das kann nicht nur daran liegen, dass einige Kicker nicht in Hochform sind. Vom Trainer abwärts scheint das ganze Werkl nicht rund zu laufen. Von einer ausgewachsenen Krise kann man zwar sicherlich noch nicht sprechen, jedoch, ein Narr der, der nicht schnellstens reagiert und nur darauf wartet, dass der Karren noch weiter in den Dreck gefahren wird.
Diverse Baustellen
Über die Gründe für das grün-weiße Tief kann nur spekuliert werden. Es sind wohl einige Faktoren, die hier mit reinspielen. Sind es Helge Payer und Raimund Hedl, die im Kampf um die Nummer eins im Tor ihre Vorderleute verunsichern? Die Abwehr, die immer wieder unsicher agiert und andauernd umgebaut wird? Das Mittelfeld, das weit weniger kampfkräftig erscheint, als noch im Herbst? Oder doch die Stürmerflaute, die sich zwar nicht durch das gesamte Frühjahr zieht, aber immer wieder einen Zwischenstopp beim SCR einlegt. Man denke nur an das letzte Bundesliga-Heimspiel gegen Kärnten, als es nach einem glücklichen Treffer gerade einmal zu einem knappen 1:0-Erfolg reichte.
Pacult wird sich wohl mehr einfallen lassen müssen, als launische Interviews zu geben. Menschliche Stärke und Führungsqualitäten sind gefragt. Ob der Wiener Coach über genug soziale Kompetenz verfügt, seinen Spielern in adäquater Weise auf den Zahn zu fühlen, werden die nächsten Wochen weisen.
Fußball im Free-TV
Über einen Erfolg können sich Österreichs Bundesligisten, und damit auch der SCR, zumindest freuen. Die Bundesliga wird auch in den nächsten Jahren frei empfangbar sein. Relativ frei zumindest. Der ORF behält 36 Live-Spiele, der Rest bleibt bei Sky. Zusätzlich wird es auch Spiele der Ersten Liga auf ORF Sport Plus geben. Ein wichtiger Impuls für die zweithöchste Spielklasse.
Eine Möglichkeit hat die Liga aber noch völlig unausgeschöpft gelassen. Eine Bundesliga-Show mit Spielberichten, Highlights, Analysen und Expertentalk. Ein solches Format könnte die Attraktivität der heimischen Liga enorm heben. Mögliche Sponsoren bekämen eine neue Plattform. Hoffentlich bleibt diese Variante nicht ungenützt.
Sonntag, 21. März 2010
Der Elfer, der einer war
Seliges Österreich, in dem es keine größeren Probleme im Fußball gibt, als eine Elferfrage.
Eine Elfmeter-Frage, die noch Tage nach dem Derby zwischen Rapid und der Austria die Gemüter bewegt.
Medialer Schwachsinn
Hat Jacek Bak Mario Konrad nun gefoult oder nicht? Die Frage wird wohl nie gänzlich beantwortet werden. Aus welchem Winkel man sich die Szene auch ansieht, sogar die Meinungen der Experten sind unterschiedlich.
Unterm Strich bleibt, man kann wohl Elfer pfeifen, denn der Verteidiger ging bei seiner Abwehraktion zum Gegenspieler und nicht nur zum Ball. Kontakt war gegeben. Die Entscheidung war hart, geht aber in Ordnung.
So weit zum Sportlichen.
Es gibt tatsächlich Zeitungen in Österreich, die sich aufgrund solcher Szenen, dazu hinreißen lassen, die Lebensgeschichte eines Schiedsrichter-Assistenten zu durchleuchten. Der gute Mann, der die Entscheidung mittrug, war in seiner Jugend Spieler beim SCR. Die Verschwörungstheorie ist geboren. Kaum zu glauben, was einem gelangweilten Redakteur so einfällt.
Interesse am Ballsport
Ist es wirklich so verwunderlich, dass ein Schiedsrichter oder seine Assistenten am Fußballsport interessiert sind? Liegt es nicht nahe, dass jene Herren selber einmal gespielt haben, oder gar noch immer aktiv sind? Vielleicht sogar einmal bei einem heimischen Großklub?
Diese „Verwicklungen“ als Hintergrund für eine Story zu verwenden ist gelinde gesagt kühn. Damit unterstellt man den Unparteiischen, dass sie nicht in der Lage sind zwischen Privatem und Beruf zu unterscheiden.
Sollte jener Schiedsrichter-Assistent in einem zukünftigen Spiel mal gegen Rapid entscheiden, ist die nächste wahnwitzige Topstory bereits vorprogrammiert. Die Schlagzeile: „Ex-Rapidler rächt sich an Klub“. Die Begründung: Natürlich hat er gegen die Grün-Weißen gepfiffen, denn er hat bei Rapid den Durchbruch nicht geschafft. Dieser Stachel sitzt tief. Die Rache am Ex-Klub ist die logische Folge.
Ähnlicher Unsinn bleibt uns hoffentlich erspart.
Echte Schlagzeilen
Zum Glück gibt es auch echte Nachrichten im Sport und nicht nur zusammengezimmerte Skandal-Berichte.
Schlagzeilen schreibt zur Zeit der beste Fußballer der Welt. Der spielt leider nicht in Österreich, sondern in Spanien und heißt Lionel Messi. Mit fünf Toren in den letzten beiden Spielen schoss sich der junge Argentinier erneut in die Pole Position für die Wahl zum Weltfußballer des Jahres. Seine Leistungen sind, im Gegensatz zu manch anderem, tatsächlich höchst erwähnenswert.
Eine Elfmeter-Frage, die noch Tage nach dem Derby zwischen Rapid und der Austria die Gemüter bewegt.
Medialer Schwachsinn
Hat Jacek Bak Mario Konrad nun gefoult oder nicht? Die Frage wird wohl nie gänzlich beantwortet werden. Aus welchem Winkel man sich die Szene auch ansieht, sogar die Meinungen der Experten sind unterschiedlich.
Unterm Strich bleibt, man kann wohl Elfer pfeifen, denn der Verteidiger ging bei seiner Abwehraktion zum Gegenspieler und nicht nur zum Ball. Kontakt war gegeben. Die Entscheidung war hart, geht aber in Ordnung.
So weit zum Sportlichen.
Es gibt tatsächlich Zeitungen in Österreich, die sich aufgrund solcher Szenen, dazu hinreißen lassen, die Lebensgeschichte eines Schiedsrichter-Assistenten zu durchleuchten. Der gute Mann, der die Entscheidung mittrug, war in seiner Jugend Spieler beim SCR. Die Verschwörungstheorie ist geboren. Kaum zu glauben, was einem gelangweilten Redakteur so einfällt.
Interesse am Ballsport
Ist es wirklich so verwunderlich, dass ein Schiedsrichter oder seine Assistenten am Fußballsport interessiert sind? Liegt es nicht nahe, dass jene Herren selber einmal gespielt haben, oder gar noch immer aktiv sind? Vielleicht sogar einmal bei einem heimischen Großklub?
Diese „Verwicklungen“ als Hintergrund für eine Story zu verwenden ist gelinde gesagt kühn. Damit unterstellt man den Unparteiischen, dass sie nicht in der Lage sind zwischen Privatem und Beruf zu unterscheiden.
Sollte jener Schiedsrichter-Assistent in einem zukünftigen Spiel mal gegen Rapid entscheiden, ist die nächste wahnwitzige Topstory bereits vorprogrammiert. Die Schlagzeile: „Ex-Rapidler rächt sich an Klub“. Die Begründung: Natürlich hat er gegen die Grün-Weißen gepfiffen, denn er hat bei Rapid den Durchbruch nicht geschafft. Dieser Stachel sitzt tief. Die Rache am Ex-Klub ist die logische Folge.
Ähnlicher Unsinn bleibt uns hoffentlich erspart.
Echte Schlagzeilen
Zum Glück gibt es auch echte Nachrichten im Sport und nicht nur zusammengezimmerte Skandal-Berichte.
Schlagzeilen schreibt zur Zeit der beste Fußballer der Welt. Der spielt leider nicht in Österreich, sondern in Spanien und heißt Lionel Messi. Mit fünf Toren in den letzten beiden Spielen schoss sich der junge Argentinier erneut in die Pole Position für die Wahl zum Weltfußballer des Jahres. Seine Leistungen sind, im Gegensatz zu manch anderem, tatsächlich höchst erwähnenswert.
Montag, 8. März 2010
Dänemark als Neustart
Endlich mal wieder ist unsere Fußball-Nationalelf mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet. 2:1 gegen WM-Teilnehmer Dänemark. Eine durchaus achtbare Leistung. Unterm Strich aber nur ein erster kleiner Schritt in Richtung Euro 2012.
Die Leistungsträger
Es war kein grandioser Auftritt unseres jungen Teams, aber ein durchaus ansprechender. Einer, auf den man aufbauen kann. Eines hat sich ganz gut gezeigt, das Team braucht Leistungsträger, auf die man sich stützen kann. Spieler, die ihre Mannschaftskollegen mitreißen. Die das Kommando übernehmen, wenn es in einer Phase nicht so läuft.
Schiemer und Kavlak waren im Spiel gegen Dänemark zwei jener Akteure, die Klasse bewiesen haben. Schiemer deswegen, weil er eine Führungsrolle einnahm. Er wirkte äußerst präsent, voll motiviert und pushte seine Nebenleute.
Kavlak spielte den kreativen Part. Seine Pässe taten der dänischen Abwehr weh, seine Dribblings rissen Löcher.
Beide gemeinsam haben, unter Anderem, den Unterschied ausgemacht. Einen Unterschied, der in diesem einen Spiel groß genug war, um zu gewinnen.
Die Einserfrage
Christian Gratzei spielte als Schlussmann gegen die Dänen eine recht gute Rolle. Im nächsten Test gegen Kroatien soll wieder Helge Payer zwischen den Pfosten stehen. Durch Machos Verletzung werden sich wohl Payer und Gratzei die Einser-Position für die EM-Quali ausmatchen.
Ein echte Nummer eins täte wohl vor allem der Abwehr gut. Ein guter Goalie dirigiert seine Defensive von hinten.
Österreich hat in den letzten drei Länderspielen satte neun Treffer kassiert. Ein Wert, der auf jeden Fall verbesserungswürdig ist.
Nicht nur die Tormannfrage wird Teamchef Constantini in den kommenden Wochen Kopfzerbrechen bereiten. Auch die Causa Paul Scharner wirft Fragen auf. Ist er besser in der Abwehr, oder doch als defensiver Mittelfeld-Spieler? Gehört er überhaupt zu den besten elf Kickern, die unser Land stellt, oder ist er überbewertet?
Einiges kommt auf Uns zu
Das nächste Mal wird man Janko, Wallner und Konsorten erst im Mai, im Länderspiel-Einsatz, bewundern können. Am 19.5. spielt Rot-weiß-rot zu Hause gegen Kroatien. Dann gibt es nur mehr einen Freundschaftsspieltermin, bevor am 7. September die EM-Quali beginnt. Auf die Heimspiele gegen Kasachstan und Aserbaidschan folgt die erste schwere Auswärtspartie in Belgien.
2011 geht es richtig zur Sache. Im Februar ein Freundschaftsspiel gegen Holland, im März EM-Quali gegen Belgien und die Türkei. Im Juni dann das Highlight, mit dem Heimspiel gegen Lieblingsgegner Deutschland.
Auf Constantini wartet einiges an Arbeit, um unsere junge Truppe auf diese Herausforderung vorzubereiten.
Die Leistungsträger
Es war kein grandioser Auftritt unseres jungen Teams, aber ein durchaus ansprechender. Einer, auf den man aufbauen kann. Eines hat sich ganz gut gezeigt, das Team braucht Leistungsträger, auf die man sich stützen kann. Spieler, die ihre Mannschaftskollegen mitreißen. Die das Kommando übernehmen, wenn es in einer Phase nicht so läuft.
Schiemer und Kavlak waren im Spiel gegen Dänemark zwei jener Akteure, die Klasse bewiesen haben. Schiemer deswegen, weil er eine Führungsrolle einnahm. Er wirkte äußerst präsent, voll motiviert und pushte seine Nebenleute.
Kavlak spielte den kreativen Part. Seine Pässe taten der dänischen Abwehr weh, seine Dribblings rissen Löcher.
Beide gemeinsam haben, unter Anderem, den Unterschied ausgemacht. Einen Unterschied, der in diesem einen Spiel groß genug war, um zu gewinnen.
Die Einserfrage
Christian Gratzei spielte als Schlussmann gegen die Dänen eine recht gute Rolle. Im nächsten Test gegen Kroatien soll wieder Helge Payer zwischen den Pfosten stehen. Durch Machos Verletzung werden sich wohl Payer und Gratzei die Einser-Position für die EM-Quali ausmatchen.
Ein echte Nummer eins täte wohl vor allem der Abwehr gut. Ein guter Goalie dirigiert seine Defensive von hinten.
Österreich hat in den letzten drei Länderspielen satte neun Treffer kassiert. Ein Wert, der auf jeden Fall verbesserungswürdig ist.
Nicht nur die Tormannfrage wird Teamchef Constantini in den kommenden Wochen Kopfzerbrechen bereiten. Auch die Causa Paul Scharner wirft Fragen auf. Ist er besser in der Abwehr, oder doch als defensiver Mittelfeld-Spieler? Gehört er überhaupt zu den besten elf Kickern, die unser Land stellt, oder ist er überbewertet?
Einiges kommt auf Uns zu
Das nächste Mal wird man Janko, Wallner und Konsorten erst im Mai, im Länderspiel-Einsatz, bewundern können. Am 19.5. spielt Rot-weiß-rot zu Hause gegen Kroatien. Dann gibt es nur mehr einen Freundschaftsspieltermin, bevor am 7. September die EM-Quali beginnt. Auf die Heimspiele gegen Kasachstan und Aserbaidschan folgt die erste schwere Auswärtspartie in Belgien.
2011 geht es richtig zur Sache. Im Februar ein Freundschaftsspiel gegen Holland, im März EM-Quali gegen Belgien und die Türkei. Im Juni dann das Highlight, mit dem Heimspiel gegen Lieblingsgegner Deutschland.
Auf Constantini wartet einiges an Arbeit, um unsere junge Truppe auf diese Herausforderung vorzubereiten.
Freitag, 26. Februar 2010
Constantinis Siegerteam
Didi Constantini ist nicht gerade dafür bekannt mit dem Strom zu schwimmen. Mit dem anstehenden Testspiel gegen Dänemark (03/03/10) beginnt für das heimische Fußball-Nationalteam die Vorbereitung auf die EM-Quali 2012. Wieder einmal sorgt der Teamchef mit seiner Kader-Zusammenstellung für heiße Diskussionen.
Ein neuer Kapitän
Paul Scharner hat als Kapitän des heimischen Nationalteams ausgedient. Damit stellt sich die Frage, wer die Constantini-Elf im kommenden Freundschaftsspiel gegen Dänemark auf das Spielfeld führen wird. Emanuel Pogatetz steht nach langer Verletzungspause wieder im Kader. Der frühere Kapitän könnte kommende Woche sein Comeback feiern. Ob er dabei wieder die Schleife tragen wird, steht noch in den Sternen. Im Gespräch sind auch Marc Janko und Christian Fuchs.
Etwas Anderes scheint indes festzustehen. Didis Idee, die Abwehr nur aus Innenverteidigern zusammenzustellen, scheint schon im Ansatz gescheitert.
Ein Legionär hat's schwer
Legionäre stehen beim Teamchef nicht gerade hoch im Kurs. Mit Pogatetz, Scharner, Fuchs, Alaba und Dag stehen nur drei Fremdarbeiter im Aufgebot. In der Startformation dürften maximal zwei bis drei stehen. Ansonsten sollen es die Stammkräfte aus der heimischen Bundesliga richten.
Wie die endgültige Aufstellung gegen die Dänen aussehen wird, werden wir erst am Mittwoch Abend wissen. Didi Constantini muss aber wohl noch ganz schön an seinem Siegerteam arbeiten. Man denke nur an das Spanien-Spiel, aus dem letzten Jahr, zurück. Mit einer Leistung wie dieser hat Österreich in der EM-Quali sicher nicht den Hauch einer Chance.
In diesem Sinnen darf es in diesem Jahr sicherlich ein bisschen mehr sein!
Bullen haben ausgespielt
Nachdem RedBull Salzburg Standard Lüttich bereits im Hinspiel am Boden hatte, ist die Europacup-Saison der Bullen nach dem Heimspiel vorbei. Die 2:3-Niederlage in Belgien, nach vergebener 2:0-Führung, war für harmlos spielende Dosenkicker, vor eigenem Publikum, nicht mehr wett zu machen.
Die Ochsentruppe ist damit als letztes heimisches Team aus einem internationalen Wettbewerb ausgeschieden. Notwendig war dieses Ausscheiden keinesfalls. Umso bedauerlicher, dass damit die großartige Serie aus dem Herbst nicht ins neue Jahr mitgenommen werden konnte.
Ein neuer Kapitän
Paul Scharner hat als Kapitän des heimischen Nationalteams ausgedient. Damit stellt sich die Frage, wer die Constantini-Elf im kommenden Freundschaftsspiel gegen Dänemark auf das Spielfeld führen wird. Emanuel Pogatetz steht nach langer Verletzungspause wieder im Kader. Der frühere Kapitän könnte kommende Woche sein Comeback feiern. Ob er dabei wieder die Schleife tragen wird, steht noch in den Sternen. Im Gespräch sind auch Marc Janko und Christian Fuchs.
Etwas Anderes scheint indes festzustehen. Didis Idee, die Abwehr nur aus Innenverteidigern zusammenzustellen, scheint schon im Ansatz gescheitert.
Ein Legionär hat's schwer
Legionäre stehen beim Teamchef nicht gerade hoch im Kurs. Mit Pogatetz, Scharner, Fuchs, Alaba und Dag stehen nur drei Fremdarbeiter im Aufgebot. In der Startformation dürften maximal zwei bis drei stehen. Ansonsten sollen es die Stammkräfte aus der heimischen Bundesliga richten.
Wie die endgültige Aufstellung gegen die Dänen aussehen wird, werden wir erst am Mittwoch Abend wissen. Didi Constantini muss aber wohl noch ganz schön an seinem Siegerteam arbeiten. Man denke nur an das Spanien-Spiel, aus dem letzten Jahr, zurück. Mit einer Leistung wie dieser hat Österreich in der EM-Quali sicher nicht den Hauch einer Chance.
In diesem Sinnen darf es in diesem Jahr sicherlich ein bisschen mehr sein!
Bullen haben ausgespielt
Nachdem RedBull Salzburg Standard Lüttich bereits im Hinspiel am Boden hatte, ist die Europacup-Saison der Bullen nach dem Heimspiel vorbei. Die 2:3-Niederlage in Belgien, nach vergebener 2:0-Führung, war für harmlos spielende Dosenkicker, vor eigenem Publikum, nicht mehr wett zu machen.
Die Ochsentruppe ist damit als letztes heimisches Team aus einem internationalen Wettbewerb ausgeschieden. Notwendig war dieses Ausscheiden keinesfalls. Umso bedauerlicher, dass damit die großartige Serie aus dem Herbst nicht ins neue Jahr mitgenommen werden konnte.
Samstag, 20. Februar 2010
intermediate
Nachdem die Linzer, unter Neo-Coach Heli Kraft, einen optimalen Frühjahrsauftakt feiern konnten, wird sich diesen Sonntag weisen, wie weit das Team wirklich ist.
Hat man den schwachen Herbst gut verarbeitet und schlagen die neuen Stürmer so ein wie erhofft?
Das Spiel gegen Titelfavorit Salzburg wird für die ganze Mannschaft und den Betreuerstab zum echten Härtetest.
Auch Salzburg hat Wiedergutmachung zu leisten. Nach der bitteren Niederlage in der Europa League ist von den Bullen diesmal etwas mehr Durchhaltevermögen gefragt.
Hat man den schwachen Herbst gut verarbeitet und schlagen die neuen Stürmer so ein wie erhofft?
Das Spiel gegen Titelfavorit Salzburg wird für die ganze Mannschaft und den Betreuerstab zum echten Härtetest.
Auch Salzburg hat Wiedergutmachung zu leisten. Nach der bitteren Niederlage in der Europa League ist von den Bullen diesmal etwas mehr Durchhaltevermögen gefragt.
Mittwoch, 17. Februar 2010
Ring frei zum Frühjahrsauftakt
Die Frühjahrssaison steht vor der Tür. König Fußball hält endlich wieder Einzug im Land. Während beim LASK eine mehrwöchige Aufführung des Kasperltheater als Saison-Vorbereitung gewählt wurde, hat unser Nationalteam eine neue Perspektive bekommen.
Spinnen die Oberösterreicher
Eigentlich könnte man an eine Faschingsmeldung denken, wenn in den Medien ein Trainer seinen Präsidenten als mehr oder weniger inkompetent hinstellt. Wenn jener Verein seinen Coach als nicht wirklich mit der heimischen Liga vertraut tituliert.
In dieser Beziehung bekommt der Begriff vereinsschädigendes Verhalten eine ganz neue Bedeutung. Wenn sogar die Sponsoren des LASK auf die Barrikaden steigen und sich und ihr Produkt nicht mehr wirklich im Einklang mit diesem Verein sehen. Ja dann ist Feuer am Dach.
Präsident Reichel hat reagiert und einen neuen Trainer installiert. Heli Kraft soll's richten. Es dürfte wohl jede Menge Arbeit auf den ehemaligen Neustadt-Coach zukommen. Es ist kaum anzunehmen, dass die Mannschaft und die Moral selbiger nicht unter dem ganzen Zirkus gelitten hat. Nicht zu vergessen, dass die Linzer ihren Topscorer abgeben mussten und keinen adäquaten Ersatz auftreiben konnten. Ohne Wallner wird das Unternehmen Klassenerhalt sicher nicht leichter.
2012 als großes Ziel
Für Didi Constantini geht es nicht um den Abstieg, sondern um die Qualifikation.
2008 war Österreich zum ersten Mal Teil einer Europameisterschaft im Fußball. Als Veranstalter war man fix qualifiziert. 2012 in Polen und der Ukraine wollen Payer, Schiemer und Co aus eigener Kraft an der Endrunde teilnehmen.
Die Auslosung der Gruppen hat unser Team diesem Ziel nicht wirklich näher gebracht. Härter hätte es uns wohl kaum treffen können. In einer Gruppe mit Deutschland und der Türkei. Dazu noch Belgien, Kasachstan und Aserbaidschan. Anbetracht dessen, dass nur der Gruppensieger fix zur Euro fährt, eine schier unlösbare Aufgabe.
Nichts zu verlieren
Auf der anderen Seite haben unsere jungen Kicker nichts zu verlieren. Gegen Deutschland sind wir krasser Außenseiter, die Türkei ist ein Team, das uns überhaupt nicht liegt. Wir haben praktisch keine Chance und genau die müssen wir nützen. Frei nach dem Motto: „Die Niederlage als Gewissheit, geringe Aussicht auf Erfolg,… Worauf warten wir dann noch?“
Spinnen die Oberösterreicher
Eigentlich könnte man an eine Faschingsmeldung denken, wenn in den Medien ein Trainer seinen Präsidenten als mehr oder weniger inkompetent hinstellt. Wenn jener Verein seinen Coach als nicht wirklich mit der heimischen Liga vertraut tituliert.
In dieser Beziehung bekommt der Begriff vereinsschädigendes Verhalten eine ganz neue Bedeutung. Wenn sogar die Sponsoren des LASK auf die Barrikaden steigen und sich und ihr Produkt nicht mehr wirklich im Einklang mit diesem Verein sehen. Ja dann ist Feuer am Dach.
Präsident Reichel hat reagiert und einen neuen Trainer installiert. Heli Kraft soll's richten. Es dürfte wohl jede Menge Arbeit auf den ehemaligen Neustadt-Coach zukommen. Es ist kaum anzunehmen, dass die Mannschaft und die Moral selbiger nicht unter dem ganzen Zirkus gelitten hat. Nicht zu vergessen, dass die Linzer ihren Topscorer abgeben mussten und keinen adäquaten Ersatz auftreiben konnten. Ohne Wallner wird das Unternehmen Klassenerhalt sicher nicht leichter.
2012 als großes Ziel
Für Didi Constantini geht es nicht um den Abstieg, sondern um die Qualifikation.
2008 war Österreich zum ersten Mal Teil einer Europameisterschaft im Fußball. Als Veranstalter war man fix qualifiziert. 2012 in Polen und der Ukraine wollen Payer, Schiemer und Co aus eigener Kraft an der Endrunde teilnehmen.
Die Auslosung der Gruppen hat unser Team diesem Ziel nicht wirklich näher gebracht. Härter hätte es uns wohl kaum treffen können. In einer Gruppe mit Deutschland und der Türkei. Dazu noch Belgien, Kasachstan und Aserbaidschan. Anbetracht dessen, dass nur der Gruppensieger fix zur Euro fährt, eine schier unlösbare Aufgabe.
Nichts zu verlieren
Auf der anderen Seite haben unsere jungen Kicker nichts zu verlieren. Gegen Deutschland sind wir krasser Außenseiter, die Türkei ist ein Team, das uns überhaupt nicht liegt. Wir haben praktisch keine Chance und genau die müssen wir nützen. Frei nach dem Motto: „Die Niederlage als Gewissheit, geringe Aussicht auf Erfolg,… Worauf warten wir dann noch?“
Restart
Der Fußball als Metapher für das Leben. Das runde Leder als absoluter Mittelpunkt des Universums. Glanztaten sollten nicht unkommentiert bleiben, also ...
... genau darum gibt es diese Kolumne über die wichtigste Nebensache der Welt!!
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