… fahren zur Hölle. Der GAK ist am
Ende angelangt. Nach fast 110-jährigem Bestehen wird der Grazer
Traditionsverein aufgelöst.
Es ist der Schlusspunkt unter eine
traurige Geschichte. 2004 Österreichischer Meister und Cupsieger,
dann der finanzielle Ruin. Die damalige Startruppe war zu teuer, der
Größenwahn einiger siegte über den Verstand.
Was folgte ist Fußball-Geschichte.
Zwangsabstieg, mehrmalige Konkurs-Verfahren und horrende Schulden,
die den Verein die Luft zum Leben abschnürten. Jetzt wurde der
Stecker gezogen. „Der Beschluss zur Liquidierung des Unternehmens“,
wie es im Amtsdeutsch so schön heißt, wurde unterfertigt.
Zumindest der Nachwuchs soll bestehen
bleiben. Die GAK Juniors wurden als eigener Verein ausgegliedert. Ob
die Kampfmannschaft ganz unten neu startet, steht in den Sternen.