Mittwoch, 31. Oktober 2012

Die roten Teufel …

… fahren zur Hölle. Der GAK ist am Ende angelangt. Nach fast 110-jährigem Bestehen wird der Grazer Traditionsverein aufgelöst.

Es ist der Schlusspunkt unter eine traurige Geschichte. 2004 Österreichischer Meister und Cupsieger, dann der finanzielle Ruin. Die damalige Startruppe war zu teuer, der Größenwahn einiger siegte über den Verstand.

Was folgte ist Fußball-Geschichte. Zwangsabstieg, mehrmalige Konkurs-Verfahren und horrende Schulden, die den Verein die Luft zum Leben abschnürten. Jetzt wurde der Stecker gezogen. „Der Beschluss zur Liquidierung des Unternehmens“, wie es im Amtsdeutsch so schön heißt, wurde unterfertigt.

Zumindest der Nachwuchs soll bestehen bleiben. Die GAK Juniors wurden als eigener Verein ausgegliedert. Ob die Kampfmannschaft ganz unten neu startet, steht in den Sternen. 


Montag, 29. Oktober 2012

Bemüht um Wiedergutmachung

Rapid Wien hat schon bessere Zeiten erlebt. Zwei ganz bittere Niederlagen verdüstern den Himmel über Hütteldorf.

Eine 0:2-Niederlage im Derby gegen die Austria und ein 0:4 im Happel-Stadion gegen Leverkusen haben dem SCR eine bittere Woche beschert. Zumindest bis zum überraschenden Erfolg gegen Salzburg. In diesem Spiel gegen die Bullen, war wieder der gute alte Rapid-Geist erkennbar, den man in den Tagen und Wochen davor zum Teil vermisst hatte.

Leverkusen wartet
Dieser Erfolg, gegen den amtierenden Meister, war wichtig, um wieder etwas Mut zu schöpfen. Aber für den SCR gehen die harten Wochen weiter. Zunächst müssen die Wiener nach Graz, um dort gegen Sturm anzutreten. Dann, am 8. November, wartet erneut Leverkusen. Diesmal spielen die Deutschen zu Hause und sie befinden sich in großer Form. Gerade erst gelang der Bayer-Elf ein 2:1-Erfolg gegen die Bayern und zwar in München.

Leverkusen ist also in einer Topverfassung. Zu 99 Prozent ist für Rapid in der Fremde nichts zu holen. Und trotzdem müssen sich die Grün-Weißen am Riemen reißen. Noch einmal eine 0:4-Schlappe oder gar noch Schlimmeres und Rapid ist die Lachnummer Europas. In diesem Auswärtsspiel geht es um die Ehre und das Ansehen des österreichischen Fußballs. Es wird also genau jener Kampfgeist von Nöten sein, den Burgstaller, Königshofer und Co. zuletzt wieder aufblitzen haben lassen. Und zwar nicht nur in kleinen Dosen, sondern in gebündelter Form. Das, und ein kluges Spiel, mit der richtigen Strategie, sollten genügen, um diesmal eine bessere Figur, gegen einen starken Gegner, abzugeben.