Bayern hat das Unglaubliche geschafft. Sie haben das Champions League Finale im eigenen Stadion erreicht. Die Krönung blieb jedoch aus. Als besseres Team hat der FCB das Finale Dahoam verloren.
Der FC Bayern München war die klar bessere Mannschaft im Champions League Finale. Und doch hieß der Sieger am Ende Chelsea FC. Gründe dafür gibt es genug.
Schlechte Taktik, schwache Bank
Ein Tor war für den FC Bayern zu wenig. Relativ schnell nach Anpfiff war klar, dass Chelsea erneut jene Taktik für die Partie gewählt hat, die schon gegen Barcelona aufgegangen war. Defensiv stehen, nichts fürs Spiel tun, den Gegner anrennen lassen und irgendwie einen Treffer erzielen. Das ist eigentlich eine Art Fußball, die im Champions League Finale nichts zu suchen hat. Aber leider war diese Taktik in der Vergangenheit, und auch diesmal wieder, erfolgreich.
Der FCB hatte viel mehr vom Spiel, war aber im Abschluss harmlos und vom Pech verfolgt. Die Innenverteidigung der Engländer hatte die absolute Lufthoheit, Gomez hatte im gegnerischen Strafraum einen schweren Stand. Bayern hat es verabsäumt die eigene Taktik im Verlauf des Spiels zu modifizieren. Ein einziger Treffer nach 90 Minuten war deshalb die viel zu magere Ausbeute.
Dazu kommt, dass die Bank der Deutschen viel schwächer besetzt war, als jene der Briten. Coach Heynckes hatte damit nur begrenzte Möglichkeiten auf den Ausgleich der Blues zu reagieren.
Bayern im Schockzustand
Schon nach dem Ausgleich waren die Bayern im Schockzustand. Der hält bis heute an. Der deutsche Rekordmeister hat eine schwere Schlappe erlitten. Das Finale Dahoam verloren, dazu nur Vizemeister und im Pokalfinale von Dortmund gedemütigt. Es wird interessant, wie die Bayern diese Niederlage verarbeiten. Gröbere Aktivitäten auf dem Tranfermarkt sind wohl unumgänglich.
Montag, 21. Mai 2012
Freitag, 18. Mai 2012
RBS holt den Titel, Vastic die goldene Ananas
Red Bull Salzburg ist der neue Meister der österreichischen Fußball-Bundesliga. Ob verdient oder nicht, dass sei dahingestellt. Austria Wien ist 2012/13 nicht international vertreten.
Salzburg hat den Titel geholt, das war keine große Überraschung. Auch Rapid auf Platz 2 ist nicht unerwartet. Wenige hatten jedoch Aufsteiger Admira als Dritten, und damit als Starter für die EL-Quali auf dem Plan. Das Glück der Niederösterreicher ist die Niederlage der Wiener Austria. Die Veilchen sind kommenden Herbst genau so wenig international vertreten wie Ex-Meister Sturm Graz.
Vastic vor Ablöse
Die Tage von noch Austria-Trainer Ivo Vastic sind mit ziemlicher Sicherheit gezählt. Erst am Montag will der Vorstand der Wiener entscheiden, wie es im Verein weitergeht. Platz 4 ist jedenfalls eine herbe Niederlage. Vastic hat bei seinem ersten großen Trainerjob nicht den glücklichsten Eindruck hinterlassen. Zu undurchschaubar waren seine Entscheidungen. Zu viele Fehler sind ihm in wichtigen Momenten unterlaufen.
Der ehemalige Offensivzauberer wird nun gut daran tun wieder einen Schritt zurück zu machen. Er muss sich seine Meriten als Trainer erst verdienen. Am besten bei einem kleineren Klub, bei dem er auch die Zeit hat seine Philosophie an die Mannschaft zu vermitteln. Dann werden ihn auch gestandene Spieler respektieren.
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