Es ist zwar noch einmal knapp geworden, aber Innsbruck steht als Meister der Erste Liga fest. Mit zwei Zählern Vorsprung auf die Admira konnte der Titel eingefahren werden.
Zurück in der Bundesliga
Wacker Innsbruck gehört in Österreichs höchste Spielklasse. Diese Meinung vertreten viele Fußball-Anhänger. Nicht nur jene aus Tirol.
Die Grün-Schwarzen sind in der Bundesliga praktisch Stammgast. Das zum Teil auch sehr erfolgreich. Zehn Mal gelang den Tirolern, unter verschiedenen Namen, der Gewinn der Meisterschaft in Österreichs höchster Liga. 2002 gelang dem FC Tirol Innsbruck zum letzten Mal das Erringen des Meister-Tellers. Danach musste der Verein Konkurs anmelden und wurde aufgelöst.
Als Nachfolger wurde der FC Wacker Tirol gegründet, der relativ schnell wieder im Profigeschäft mitmischen konnte. 2003 gelang der Aufstieg aus der Regionalliga West in die Erste Liga. Bereits 2004 der Aufstieg in die höchste Spielklasse.
2008 mussten die Innsbrucker in die Erste Liga zurück. Allerdings nur für zwei Saisonen.
Admira zieht den Kürzeren
2010/11 wird der FC Wacker Innsbruck nun wieder ganz oben spielen. Und das obwohl eine andere Mannschaft als Favorit in die Meisterschaft gestartet ist. Trenkwalders Admira galt als absoluter Favorit im Titelkampf. Jedoch vermochte es Ex-Trainer Schachner nicht, das Optimum aus dem Team herauszuholen. Die logische Folge war ein Trainer-Wechsel, der allerdings zu spät kam um die Saison noch zu retten.
Zwar hat es Neo-Coach Kühbauer geschafft, die Admira auf die Erfolgsspur zurückzuführen, aber Tirol hat sich im Finsih keinen Fehler mehr erlaubt. Zwei Zähler Vorsprung reichten am Ende. Die Niederösterreicher mussten sich mit dem zweiten Platz begnügen.
Unsichere Zukunft
Eines ist klar, Mäzen Richard Trenkwalder wird sich nicht damit begnügen zweitklassig zu spielen. Auch im nächsten Jahr wird der Aufstieg in Angriff genommen. Möglicherweise mit Didi Kühbauer als Trainer. Der muss jedoch noch viel lernen.
Nicht unbedingt was Motivation und Taktik betrifft. In dieser Sparte scheint die Fußballer-Legende gut geschult zu sein. Was allerdings die zwischenmenschliche Kommunikation mit anderen Trainern, Gegenspielern, Fans und Schiedsrichtern betrifft, …
Schon als Spieler war Kühbauer kein einfacher. Als Trainer hat er eine gewisse Vorbild-Funktion und dieser sollte er langsam aber sicher gerecht werden. Seine Ausraster, Mäzchen und Provokationen haben auf dem Platz nichts mehr verloren. Trainer Kühbauer muss schnell erwachsen werden. Sonst könnte er rasch den Respekt von Mitarbeitern und Trainer-Kollegen verlieren. Das wäre dann wohl das schnelle Ende einer bis Dato steilen Karriere.
Mal sehen, wie sich Tirol, in wenige Wochen, in der Bundesliga behaupten kann. Und, ob Trainer Kühbauer Lernfähigkeit beweist und sich und sein Team im nächsten Jahr zu Gewinnern machen kann.
Montag, 31. Mai 2010
Montag, 17. Mai 2010
Die Titel sind vergeben
Die Fußballsaison in Österreich ist beendet. Salzburg ist Meister, Sturm Graz hat den Cup geholt. Ein Blick geht zurück, der Fokus bereits auf kommende große Dinge.
Schiedsrichter und Titel
Vergessen sind die Diskussionen um das nicht gegebene Salzburg-Tor im Spiel gegen die Wiener Austria. Vergessen, die teils lächerlichen Verschwörungstheorien der Red Bull-Verantwortlichen.
Die Mozartstädter sind Meister und können sich damit auf die Qualifikation zur Champions League-Saison 2010/11 vorbereiten.
Während der gesamten Spielzeit standen die heimischen Schiedsrichter stark unter Beschuss. Zum Teil berechtigt, zum Teil aus medialer Hetze. Billig, wie einige Vereine daraus einen Vorteil ziehen wollten.
Es sollte auch zum Fairplay gehören, die Fehler nicht immer nur bei anderen zu suchen, auch wenn dies als gute und gelegene Ausrede dient.
Die Schiedsrichter im Fußball stehen weltweit immer mehr unter Druck. Das Spiel ist extrem schnell geworden, Fans und Analytiker haben durch hoch entwickelte Technik die Möglichkeit, jede Szene aus verschiedenen Winkeln zu sehen und Sequenzen in Superzeitlupe zu zerlegen.
Das menschliche Auge und die normale Reaktionsfähigkeit können mit dieser Entwicklung nicht mehr mithalten. Deshalb ist es fahrlässig die Unparteiischen unter Dauerbeschuss zu stellen. Andererseits ist die Zeit gekommen, Neuerungen im Fußballsport Einzug halten zu lassen. Der Ball im Chip, Spiel-Unterbrechungen um strittige Szenen nachzubetrachten und einiges mehr sind auf lange Sicht unausweichlich. All dies wurde viel zu schnell vom Tisch gewischt. Es gilt moderner zu denken.
Mission Europa
Salzburg, die Wiener Austria, Rapid und Sturm Graz bekommen diesen Sommer die Chance international tätig zu werden. Für diese Vereine ist die Zeit des Feierns und Urlaubens bald vorüber. Der Blick ist auf die kommenden Aufgaben gerichtet.
Während Rapid, die Austria und Sturm bereits auf dem Transfermarkt aktiv geworden sind, hält sich Meister Salzburg noch zurück.
Die Veilchen haben mit Hlinka, Margreitter und Salomon bereits drei Neue verpflichtet. Dem stehen bereits sieben Abgänge gegenüber. Darunter so prominente wie Okotie und Sulimani.
Die Grün-Weißen haben sich die Dienste von Sonnleitner gesichert, während die Blackies Burgstaller von der SV Ried holte. Auch die Grazer werden mindestens fünf Spieler abgeben.
Die Umbauarbeiten sind also bereits voll im Gange. Steht zu hoffen, dass die Teams bei ihren Neuverpflichtungen eine gute Mischung aus starken Routiniers und jungen Eigenbau-Spielern finden.
Schiedsrichter und Titel
Vergessen sind die Diskussionen um das nicht gegebene Salzburg-Tor im Spiel gegen die Wiener Austria. Vergessen, die teils lächerlichen Verschwörungstheorien der Red Bull-Verantwortlichen.
Die Mozartstädter sind Meister und können sich damit auf die Qualifikation zur Champions League-Saison 2010/11 vorbereiten.
Während der gesamten Spielzeit standen die heimischen Schiedsrichter stark unter Beschuss. Zum Teil berechtigt, zum Teil aus medialer Hetze. Billig, wie einige Vereine daraus einen Vorteil ziehen wollten.
Es sollte auch zum Fairplay gehören, die Fehler nicht immer nur bei anderen zu suchen, auch wenn dies als gute und gelegene Ausrede dient.
Die Schiedsrichter im Fußball stehen weltweit immer mehr unter Druck. Das Spiel ist extrem schnell geworden, Fans und Analytiker haben durch hoch entwickelte Technik die Möglichkeit, jede Szene aus verschiedenen Winkeln zu sehen und Sequenzen in Superzeitlupe zu zerlegen.
Das menschliche Auge und die normale Reaktionsfähigkeit können mit dieser Entwicklung nicht mehr mithalten. Deshalb ist es fahrlässig die Unparteiischen unter Dauerbeschuss zu stellen. Andererseits ist die Zeit gekommen, Neuerungen im Fußballsport Einzug halten zu lassen. Der Ball im Chip, Spiel-Unterbrechungen um strittige Szenen nachzubetrachten und einiges mehr sind auf lange Sicht unausweichlich. All dies wurde viel zu schnell vom Tisch gewischt. Es gilt moderner zu denken.
Mission Europa
Salzburg, die Wiener Austria, Rapid und Sturm Graz bekommen diesen Sommer die Chance international tätig zu werden. Für diese Vereine ist die Zeit des Feierns und Urlaubens bald vorüber. Der Blick ist auf die kommenden Aufgaben gerichtet.
Während Rapid, die Austria und Sturm bereits auf dem Transfermarkt aktiv geworden sind, hält sich Meister Salzburg noch zurück.
Die Veilchen haben mit Hlinka, Margreitter und Salomon bereits drei Neue verpflichtet. Dem stehen bereits sieben Abgänge gegenüber. Darunter so prominente wie Okotie und Sulimani.
Die Grün-Weißen haben sich die Dienste von Sonnleitner gesichert, während die Blackies Burgstaller von der SV Ried holte. Auch die Grazer werden mindestens fünf Spieler abgeben.
Die Umbauarbeiten sind also bereits voll im Gange. Steht zu hoffen, dass die Teams bei ihren Neuverpflichtungen eine gute Mischung aus starken Routiniers und jungen Eigenbau-Spielern finden.
Sonntag, 2. Mai 2010
Salzburg als Fast-Meister
Red Bull Salzburg ist praktisch Meister. Drei Runden vor Saisonende haben die Mozartstädter sechs Punkte Vorsprung auf Rapid. Die Planungen für die Zukunft beginnen.
Meisterschaft entschieden
Es müsste viel passieren, damit die Bullen nicht Meister werden. Sehr viel sogar.
Im Fußball gibt es zwar immer wieder Überraschungen, aber mit einer solch großen rechnet wohl kaum mehr einer. In Salzburg selbst werden längst die Weichen für die nächste Saison gestellt.
Einige Spieler haben bei den Bullen wohl keine große Zukunft mehr. Opdam und Zickler werden den Verein mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verlassen. Vladavic, Augustinussen, Pitak und Nelisse könnten folgen. Die Zukunft von Pokrivac und Mahop scheint auch nicht vollkommen geklärt.
Mit dem Meistertitel in der Tasche wird wohl nur mehr die WM abgewartet, bevor man auf dem Transfermarkt aktiv wird.
Die Tormannfrage
Eines der wichtigsten Probleme ist die Frage nach einer neuen Nummer eins. Gustafsson fällt im günstigsten Fall bis zum Herbst aus. Schon im Sommer spielt man jedoch die Qualifikation zur Champions League. Dabei gilt es einen sehr guten Rückhalt zu haben. Salzburg muss also einen Top-Torhüter verpflichten. Namen wie Rensing, Macho und Fornezzi kursieren in den Medien. Auch einige andere, weniger realistische Keeper, werden gehandelt.
Neben diesen routinierten Schlussleuten gilt auch der junge kroatische Keeper Marijan Antolovic als möglicher Kandidat. Der 20-Jährige steht in der höchsten kroatischen Liga Woche für Woche seinen Mann und gilt als großes Talent.
Weiterer Handlungsbedarf
Nicht nur auf der Tormann-Position werden sich die Bullen verstärken müssen, um internationale Erfolge zu erzielen. Sowohl Verteidigung, als auch Mittelfeld und Sturm könnten eine Auffrischung gebrauchen.
Auf Stars wird man in Salzburg auch weiterhin warten müssen. Dazu müssen sich die Bullen erstmal einen gewissen Status in Europa erarbeiten. Erste Schritte dahin können Schiemer, Janko und Co. diesen Sommer gehen. Schließlich werden Stars nicht nur gekauft, sie können auch im eigenen Lager gemacht werden. Darüber würde sich auch ein gewisser Didi Constantini freuen.
Meisterschaft entschieden
Es müsste viel passieren, damit die Bullen nicht Meister werden. Sehr viel sogar.
Im Fußball gibt es zwar immer wieder Überraschungen, aber mit einer solch großen rechnet wohl kaum mehr einer. In Salzburg selbst werden längst die Weichen für die nächste Saison gestellt.
Einige Spieler haben bei den Bullen wohl keine große Zukunft mehr. Opdam und Zickler werden den Verein mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verlassen. Vladavic, Augustinussen, Pitak und Nelisse könnten folgen. Die Zukunft von Pokrivac und Mahop scheint auch nicht vollkommen geklärt.
Mit dem Meistertitel in der Tasche wird wohl nur mehr die WM abgewartet, bevor man auf dem Transfermarkt aktiv wird.
Die Tormannfrage
Eines der wichtigsten Probleme ist die Frage nach einer neuen Nummer eins. Gustafsson fällt im günstigsten Fall bis zum Herbst aus. Schon im Sommer spielt man jedoch die Qualifikation zur Champions League. Dabei gilt es einen sehr guten Rückhalt zu haben. Salzburg muss also einen Top-Torhüter verpflichten. Namen wie Rensing, Macho und Fornezzi kursieren in den Medien. Auch einige andere, weniger realistische Keeper, werden gehandelt.
Neben diesen routinierten Schlussleuten gilt auch der junge kroatische Keeper Marijan Antolovic als möglicher Kandidat. Der 20-Jährige steht in der höchsten kroatischen Liga Woche für Woche seinen Mann und gilt als großes Talent.
Weiterer Handlungsbedarf
Nicht nur auf der Tormann-Position werden sich die Bullen verstärken müssen, um internationale Erfolge zu erzielen. Sowohl Verteidigung, als auch Mittelfeld und Sturm könnten eine Auffrischung gebrauchen.
Auf Stars wird man in Salzburg auch weiterhin warten müssen. Dazu müssen sich die Bullen erstmal einen gewissen Status in Europa erarbeiten. Erste Schritte dahin können Schiemer, Janko und Co. diesen Sommer gehen. Schließlich werden Stars nicht nur gekauft, sie können auch im eigenen Lager gemacht werden. Darüber würde sich auch ein gewisser Didi Constantini freuen.
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