Die Fußballsaison in Österreich ist beendet. Salzburg ist Meister, Sturm Graz hat den Cup geholt. Ein Blick geht zurück, der Fokus bereits auf kommende große Dinge.
Schiedsrichter und Titel
Vergessen sind die Diskussionen um das nicht gegebene Salzburg-Tor im Spiel gegen die Wiener Austria. Vergessen, die teils lächerlichen Verschwörungstheorien der Red Bull-Verantwortlichen.
Die Mozartstädter sind Meister und können sich damit auf die Qualifikation zur Champions League-Saison 2010/11 vorbereiten.
Während der gesamten Spielzeit standen die heimischen Schiedsrichter stark unter Beschuss. Zum Teil berechtigt, zum Teil aus medialer Hetze. Billig, wie einige Vereine daraus einen Vorteil ziehen wollten.
Es sollte auch zum Fairplay gehören, die Fehler nicht immer nur bei anderen zu suchen, auch wenn dies als gute und gelegene Ausrede dient.
Die Schiedsrichter im Fußball stehen weltweit immer mehr unter Druck. Das Spiel ist extrem schnell geworden, Fans und Analytiker haben durch hoch entwickelte Technik die Möglichkeit, jede Szene aus verschiedenen Winkeln zu sehen und Sequenzen in Superzeitlupe zu zerlegen.
Das menschliche Auge und die normale Reaktionsfähigkeit können mit dieser Entwicklung nicht mehr mithalten. Deshalb ist es fahrlässig die Unparteiischen unter Dauerbeschuss zu stellen. Andererseits ist die Zeit gekommen, Neuerungen im Fußballsport Einzug halten zu lassen. Der Ball im Chip, Spiel-Unterbrechungen um strittige Szenen nachzubetrachten und einiges mehr sind auf lange Sicht unausweichlich. All dies wurde viel zu schnell vom Tisch gewischt. Es gilt moderner zu denken.
Mission Europa
Salzburg, die Wiener Austria, Rapid und Sturm Graz bekommen diesen Sommer die Chance international tätig zu werden. Für diese Vereine ist die Zeit des Feierns und Urlaubens bald vorüber. Der Blick ist auf die kommenden Aufgaben gerichtet.
Während Rapid, die Austria und Sturm bereits auf dem Transfermarkt aktiv geworden sind, hält sich Meister Salzburg noch zurück.
Die Veilchen haben mit Hlinka, Margreitter und Salomon bereits drei Neue verpflichtet. Dem stehen bereits sieben Abgänge gegenüber. Darunter so prominente wie Okotie und Sulimani.
Die Grün-Weißen haben sich die Dienste von Sonnleitner gesichert, während die Blackies Burgstaller von der SV Ried holte. Auch die Grazer werden mindestens fünf Spieler abgeben.
Die Umbauarbeiten sind also bereits voll im Gange. Steht zu hoffen, dass die Teams bei ihren Neuverpflichtungen eine gute Mischung aus starken Routiniers und jungen Eigenbau-Spielern finden.
Montag, 17. Mai 2010
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