Sonntag, 2. Mai 2010

Salzburg als Fast-Meister

Red Bull Salzburg ist praktisch Meister. Drei Runden vor Saisonende haben die Mozartstädter sechs Punkte Vorsprung auf Rapid. Die Planungen für die Zukunft beginnen.

Meisterschaft entschieden
Es müsste viel passieren, damit die Bullen nicht Meister werden. Sehr viel sogar.
Im Fußball gibt es zwar immer wieder Überraschungen, aber mit einer solch großen rechnet wohl kaum mehr einer. In Salzburg selbst werden längst die Weichen für die nächste Saison gestellt.

Einige Spieler haben bei den Bullen wohl keine große Zukunft mehr. Opdam und Zickler werden den Verein mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verlassen. Vladavic, Augustinussen, Pitak und Nelisse könnten folgen. Die Zukunft von Pokrivac und Mahop scheint auch nicht vollkommen geklärt.

Mit dem Meistertitel in der Tasche wird wohl nur mehr die WM abgewartet, bevor man auf dem Transfermarkt aktiv wird.

Die Tormannfrage
Eines der wichtigsten Probleme ist die Frage nach einer neuen Nummer eins. Gustafsson fällt im günstigsten Fall bis zum Herbst aus. Schon im Sommer spielt man jedoch die Qualifikation zur Champions League. Dabei gilt es einen sehr guten Rückhalt zu haben. Salzburg muss also einen Top-Torhüter verpflichten. Namen wie Rensing, Macho und Fornezzi kursieren in den Medien. Auch einige andere, weniger realistische Keeper, werden gehandelt.

Neben diesen routinierten Schlussleuten gilt auch der junge kroatische Keeper Marijan Antolovic als möglicher Kandidat. Der 20-Jährige steht in der höchsten kroatischen Liga Woche für Woche seinen Mann und gilt als großes Talent.

Weiterer Handlungsbedarf
Nicht nur auf der Tormann-Position werden sich die Bullen verstärken müssen, um internationale Erfolge zu erzielen. Sowohl Verteidigung, als auch Mittelfeld und Sturm könnten eine Auffrischung gebrauchen.

Auf Stars wird man in Salzburg auch weiterhin warten müssen. Dazu müssen sich die Bullen erstmal einen gewissen Status in Europa erarbeiten. Erste Schritte dahin können Schiemer, Janko und Co. diesen Sommer gehen. Schließlich werden Stars nicht nur gekauft, sie können auch im eigenen Lager gemacht werden. Darüber würde sich auch ein gewisser Didi Constantini freuen.

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