Langsam aber sicher kommt das Transfer-Karussell der österreichischen Fußball-Bundesliga in Fahrt. Während einige Vereine sich noch in edler Zurückhaltung üben, sind andere äußerst aktiv.
Die Transferkaiser
Wenn man auf die drei bisher aktivsten Mannschaften auf dem Transfermarkt blickt, dann fällt auf, dass sich darunter ein Meisterkandidat, ein potenzieller Absteiger und ein Mittelständler befinden. Red Bull Salzburg hat auf dem dritten Tabellenplatz überwintert und möchte im Frühjahr den Sprung auf die Eins schaffen. Dafür wurden bislang zwei Abwehrspieler geholt und vier Akteure abgegeben. Douglas soll helfen die Hintermannschaft zu festigen und der gute Bekannte Laszlo Bodnar ist der neue/alte Mann für die rechte Außenbahn. Der Ungar ist beidfüßig und ein ausgezeichneter Flankengeber. Er könnte sich als Vorbereiter für Boghossian, Alan und auch für Wallner in die Mannschaft zurückspielen.
Mittelständler Wacker Innsbruck hat mit Bergmann und Wernitznig zwei Spieler geholt und mit Prokopic, Koch und Schrott drei abgegeben. Rein von den Namen dürften die Einkäufe bei Weitem nicht in der Lage sein, die abgegebene Qualität auch nur ansatzweise wieder wett zu machen. Für die Mannschaft bliebt zu hoffen, dass im Frühjahr kein Absturz droht!
LASK mit Handlungsbedarf
Echten Handlungsbedarf hat der LASK. Bisher haben die Linzer Krammer und Mayrleb abgeben und zwei neue fix verpflichtet. Zwei weitere stehen angeblich ante portas. Die beiden feststehenden Neuzugänge heißen Petr Lukas und Ruano. Lukas ist ein 32 Jahre alter tschechischer Innenverteidiger, der mit seiner Erfahrung helfen soll die Abwehr zu stabilisieren. Ruano heißt mit vollem Namen eigentlich Juan Ramon Ruano Santana und kommt aus Spanien. Der Mann für das rechte Mittelfeld spielte zuletzt bei UD Alzira in der dritten spanischen Liga.
Mit Aridane und Ruben Lopez stehen zwei weitere Spanier vor einer Verpflichtung durch die Athletiker. Lopez ist ein 1.92m großer Innenverteidiger, Aridane ein 1.87m messender Stürmer. Es scheint so, als ob sich die Linzer ein Vorbild an Ried nehmen wollen. Der Winterkönig fährt mit seinem Spanien-Trio Nacho, Carril und Guillem ja seit einiger Zeit sehr gut. Für den Traditionsklub LASK bleibt zu hoffen, dass ihre Spanier genauso einschlagen! Sonst bleibt Platz eins in der Transfer-Tabelle das einzige „Erfolgserlebnis“ des Jahres 2011.
Der Link zum Bundesliga-Spielplan!
Sonntag, 23. Januar 2011
Sonntag, 9. Januar 2011
Transfergeflüster in der AUT-BuLi
Winterpause in der heimischen Bundesliga. Erst Mitte Februar rollt die Kugel wieder in Österreichs höchster Spielklasse. In der Zwischenzeit hat sich der Wettkampf der Klubs auf den Transfermarkt verlagert.
Rapid gegen die Austria
Die Grün-Weißen haben das jüngste Transferduell gegen die Violetten für sich entschieden. Michael Schimpelsberger wird seine Schuhe künftig für Rapid schnüren. Inwieweit der Defensivallrounder zur Stabilisierung der grün-weißen Hintermannschaft beitragen kann, wird sich in wenigen Wochen zeigen. Sportdirektor Hörtnagl bastelt jedenfalls fleißig an einem Team, das in der Frühjahrssaison den Angriff auf die Tabellen-Spitze bewerkstelligen soll.
Rückkehrer Prokopic wird die Kreativabteilung im Mittelfeld unterstützen, während der Name Jimmy Hoffer nach wie vor durch einige Foren geistert. Klar ist, dass der schnelle Stürmer dringend Spielpraxis brauchen würde. Eine vorübergehende Rückkehr zum Stammverein wäre da vielleicht nicht die blödeste Idee. Für viel Diskussionsstoff sorgen bei Rapid aber auch die möglichen Abgänge. Kavlak und Pehlivan haben angeblich Auslandsangebote. Payer und Eder streben nach Veränderung. Gerade dem ehemaligen Nationaltormann werden intensive Kontakte nach Belgien nachgesagt.
Die Wiener Austria hat mit Koch schon einen echten Transfer-Kracher an Land gezogen. Die Akte Dragovic scheint eher im Sand zu verlaufen, während immer wieder diverse Wiener Neustadt-Spieler als mögliche Neuzugänge am Verteilerkreis gehandelt werden.
Wiener Neustadt vor dem Zerfall
Steht Wr. Neustadt vor dem Zerfall? Nachdem Gönner Stronach den Niederösterreichern einen Teil seiner Liebe entzogen hat, stehen viele Fragezeichen hinter dem aktuellen Kader. Bisher haben Klapf und Viana den Verein verlassen, Torhüter Fornezzi und das halbe Mittelfeld könnten, spätestens im Sommer, folgen. Wolf, Grünwald, Simkovic und Konsorten haben allesamt ihre Klasse in der Bundesliga bewiesen und stehen auf den Notizzetteln diverser Scouts.
Es wird ein echter Kraftakt für Trainer Schöttel seine Jungs auf das Frühjahr einzuschwören und die Konzentration hoch zu halten. Neustadt scheint ein Verein mit Ablaufdatum zu sein.
Innsbruck, Salzburg und der LASK
Die Freude der Wiener Klubs ist das Leid der Tiroler. Die Innsbrucker mussten Prokopic und Koch in die Bundeshauptstadt abgeben. Eine schwierige Situation für Trainer Kogler, der versuchen muss das Niveau der Herbstsaison zu halten.
Noch größeren Grund zum Jammern hat der LASK. Das Schlusslicht der Bundesliga muss dringend auf dem Transfermarkt aktiv werden. Die Verteidigung braucht frische Kräfte und auch im Angriff sollte ein Goalgetter her. Bisher steht jedoch nur der Abgang von Kultstürmer Mayrleb fest. Das wird die Linzer auch nicht stärker machen. Für den Traditionsklub bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen den Jänner gut nützen, um die nötigen Verstärkungen an Land zu ziehen.
Meister Salzburg blickt auf einen durchwachsenen Herbst zurück. Das Pech und Unvermögen des vergangenen Jahres scheint sich in der Transferzeit fortzusetzen. Der erste große Neuzugang der Mozartstädter bringt nämlich alles andere als gute Nachrichten mit. Es ist die Rede von Spielmanipulation, Sexfotos und Erpressung (bei letzterer ist der neue Innenverteidiger das Opfer). Für den Brasilianer Douglas da Silva gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Trotzdem, Red Bull hätte sich wohl positivere Schlagzeilen erhofft!
Rapid gegen die Austria
Die Grün-Weißen haben das jüngste Transferduell gegen die Violetten für sich entschieden. Michael Schimpelsberger wird seine Schuhe künftig für Rapid schnüren. Inwieweit der Defensivallrounder zur Stabilisierung der grün-weißen Hintermannschaft beitragen kann, wird sich in wenigen Wochen zeigen. Sportdirektor Hörtnagl bastelt jedenfalls fleißig an einem Team, das in der Frühjahrssaison den Angriff auf die Tabellen-Spitze bewerkstelligen soll.
Rückkehrer Prokopic wird die Kreativabteilung im Mittelfeld unterstützen, während der Name Jimmy Hoffer nach wie vor durch einige Foren geistert. Klar ist, dass der schnelle Stürmer dringend Spielpraxis brauchen würde. Eine vorübergehende Rückkehr zum Stammverein wäre da vielleicht nicht die blödeste Idee. Für viel Diskussionsstoff sorgen bei Rapid aber auch die möglichen Abgänge. Kavlak und Pehlivan haben angeblich Auslandsangebote. Payer und Eder streben nach Veränderung. Gerade dem ehemaligen Nationaltormann werden intensive Kontakte nach Belgien nachgesagt.
Die Wiener Austria hat mit Koch schon einen echten Transfer-Kracher an Land gezogen. Die Akte Dragovic scheint eher im Sand zu verlaufen, während immer wieder diverse Wiener Neustadt-Spieler als mögliche Neuzugänge am Verteilerkreis gehandelt werden.
Wiener Neustadt vor dem Zerfall
Steht Wr. Neustadt vor dem Zerfall? Nachdem Gönner Stronach den Niederösterreichern einen Teil seiner Liebe entzogen hat, stehen viele Fragezeichen hinter dem aktuellen Kader. Bisher haben Klapf und Viana den Verein verlassen, Torhüter Fornezzi und das halbe Mittelfeld könnten, spätestens im Sommer, folgen. Wolf, Grünwald, Simkovic und Konsorten haben allesamt ihre Klasse in der Bundesliga bewiesen und stehen auf den Notizzetteln diverser Scouts.
Es wird ein echter Kraftakt für Trainer Schöttel seine Jungs auf das Frühjahr einzuschwören und die Konzentration hoch zu halten. Neustadt scheint ein Verein mit Ablaufdatum zu sein.
Innsbruck, Salzburg und der LASK
Die Freude der Wiener Klubs ist das Leid der Tiroler. Die Innsbrucker mussten Prokopic und Koch in die Bundeshauptstadt abgeben. Eine schwierige Situation für Trainer Kogler, der versuchen muss das Niveau der Herbstsaison zu halten.
Noch größeren Grund zum Jammern hat der LASK. Das Schlusslicht der Bundesliga muss dringend auf dem Transfermarkt aktiv werden. Die Verteidigung braucht frische Kräfte und auch im Angriff sollte ein Goalgetter her. Bisher steht jedoch nur der Abgang von Kultstürmer Mayrleb fest. Das wird die Linzer auch nicht stärker machen. Für den Traditionsklub bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen den Jänner gut nützen, um die nötigen Verstärkungen an Land zu ziehen.
Meister Salzburg blickt auf einen durchwachsenen Herbst zurück. Das Pech und Unvermögen des vergangenen Jahres scheint sich in der Transferzeit fortzusetzen. Der erste große Neuzugang der Mozartstädter bringt nämlich alles andere als gute Nachrichten mit. Es ist die Rede von Spielmanipulation, Sexfotos und Erpressung (bei letzterer ist der neue Innenverteidiger das Opfer). Für den Brasilianer Douglas da Silva gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Trotzdem, Red Bull hätte sich wohl positivere Schlagzeilen erhofft!
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