Rapid Wien hat schon bessere Zeiten
erlebt. Zwei ganz bittere Niederlagen verdüstern den Himmel über
Hütteldorf.
Eine 0:2-Niederlage im Derby gegen die
Austria und ein 0:4 im Happel-Stadion gegen Leverkusen haben dem SCR
eine bittere Woche beschert. Zumindest bis zum überraschenden Erfolg
gegen Salzburg. In diesem Spiel gegen die Bullen, war wieder der gute
alte Rapid-Geist erkennbar, den man in den Tagen und Wochen davor zum
Teil vermisst hatte.
Leverkusen wartet
Dieser Erfolg, gegen den amtierenden
Meister, war wichtig, um wieder etwas Mut zu schöpfen. Aber für den
SCR gehen die harten Wochen weiter. Zunächst müssen die Wiener nach
Graz, um dort gegen Sturm anzutreten. Dann, am 8. November, wartet
erneut Leverkusen. Diesmal spielen die Deutschen zu Hause und sie
befinden sich in großer Form. Gerade erst gelang der Bayer-Elf ein
2:1-Erfolg gegen die Bayern und zwar in München.
Leverkusen ist also in einer
Topverfassung. Zu 99 Prozent ist für Rapid in der Fremde nichts zu
holen. Und trotzdem müssen sich die Grün-Weißen am Riemen reißen.
Noch einmal eine 0:4-Schlappe oder gar noch Schlimmeres und Rapid ist
die Lachnummer Europas. In diesem Auswärtsspiel geht es um die Ehre
und das Ansehen des österreichischen Fußballs. Es wird also genau
jener Kampfgeist von Nöten sein, den Burgstaller, Königshofer und
Co. zuletzt wieder aufblitzen haben lassen. Und zwar nicht nur in
kleinen Dosen, sondern in gebündelter Form. Das, und ein kluges
Spiel, mit der richtigen Strategie, sollten genügen, um diesmal eine
bessere Figur, gegen einen starken Gegner, abzugeben.
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