Mittwoch, 31. Oktober 2012

Die roten Teufel …

… fahren zur Hölle. Der GAK ist am Ende angelangt. Nach fast 110-jährigem Bestehen wird der Grazer Traditionsverein aufgelöst.

Es ist der Schlusspunkt unter eine traurige Geschichte. 2004 Österreichischer Meister und Cupsieger, dann der finanzielle Ruin. Die damalige Startruppe war zu teuer, der Größenwahn einiger siegte über den Verstand.

Was folgte ist Fußball-Geschichte. Zwangsabstieg, mehrmalige Konkurs-Verfahren und horrende Schulden, die den Verein die Luft zum Leben abschnürten. Jetzt wurde der Stecker gezogen. „Der Beschluss zur Liquidierung des Unternehmens“, wie es im Amtsdeutsch so schön heißt, wurde unterfertigt.

Zumindest der Nachwuchs soll bestehen bleiben. Die GAK Juniors wurden als eigener Verein ausgegliedert. Ob die Kampfmannschaft ganz unten neu startet, steht in den Sternen. 


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