Sonntag, 5. September 2010

Auftakt zur EM-Quali gegen David

Das wird eine echte Bewährungsprobe. Österreich trifft zum Auftakt der Quali für die EURO 2012 auf einen Underdog. Kasachstan ist klarer Außenseiter, genau darin liegt ein gewisses Problem.

Ein guter Start
Dringend braucht unser Fußball-Nationalteam einen guten Start. Es geht um ein Ticket für die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine.
Mit Kasachstan und Aserbaidschan sind die ersten beiden Gegner vermeintlich leichte. Das Problem, es wird an Österreich liegen das Spiel zu machen und Tore zu schießen. Ein Unterfangen, welches unserem Team nicht gerade in die Hände spielt. Teamchef Constantini steht vor einer schwierigen Aufgabe. Einerseits ist klar, gegen unseren Auftaktgegner Kasachstan sind wir Favorit. Alle erwarten drei Punkte. Das Team muss mit breiter Brust auftreten und auch auf dem Platz zeigen, wer der Herr ist. Vom Anpfiff an muss mit vollem Ernst zu Werke gegangen werden.
Andererseits dürfen unsere Kicker auf gar keinen Fall zu überheblich agieren. Sonst könnte es schon zum Auftakt ein böses Erwachen geben.

Kasachstan hat am ersten Spieltag, an dem Österreich noch pausieren musste, 0:3 gegen die Türkei verloren. Das war vor eigenem Publikum. In der Fremde könnten die Kasachen noch unberechenbarer sein. Sie haben nichts zu verlieren, können abwartend agieren. Auch unser Gegner weiß, dass wir angreifen müssen.

Deutschland besiegt Belgien
Unser Nachbar und Gruppengegner ist gut in die Quali gestartet. In Belgien gab es drei Punkte. Zwar gewannen Müller, Klose und Co. nur mit 1:0, aber nach dem Ergebnis fragt schon bald keiner mehr.
Zum Duell mit unseren Lieblingsnachbarn kommt es erst im Frühsommer 2011. Bis dahin wird sich bereits vieles entschieden haben. Denn, nur der Gruppensieger kommt sicher weiter.

Eines kann man jedoch jetzt schon sagen, diese Gruppe wird richtig schwierig. Nicht nur Deutschland und sicher auch die Türkei sind große Brocken. Auch Belgien, mit einem jungen und hungrigen Team, ist nicht zu unterschätzen. Kasachstan und Aserbaidschan sind unangenehme Außenseiter.

Der Traum von der Endrunde
Teamchef Didi Constantini wird diesmal an den Ergebnissen gemessen werden, daran führt kein Weg vorbei. Das Ziel muss der Gruppensieg sein, auch wenn es vermessen klingt. Klar, andere Mannschaften sind über unsere zu stellen. Sie verfügen über klingendere Namen, haben in der Historie mehr erreicht. Das alles zählt aber jetzt nicht mehr. Unser junges Team verfügt über Qualität. Es gibt einige Legionäre, die nicht nur die Bank drücken. Von der Tormann-Position bis zum Stürmer ist Talent vorhanden.

Am 7. September wird die ÖFB-Elf die Quali nicht gewinnen, wohl auch nicht verlieren. Trotzdem, der Start wird den Weg weisen. Steht man beim zweiten Spiel schon schwer unter Druck, oder wächst Spiel für Spiel ein echtes Kollektiv zusammen?
Österreich als Goliath, das gibt es nicht oft. Bleibt zu hoffen, dass die Kasachen kommenden Dienstag keine Steinschleuder dabei haben.

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