Die Frühjahrssaison steht vor der Tür. König Fußball hält endlich wieder Einzug im Land. Während beim LASK eine mehrwöchige Aufführung des Kasperltheater als Saison-Vorbereitung gewählt wurde, hat unser Nationalteam eine neue Perspektive bekommen.
Spinnen die Oberösterreicher
Eigentlich könnte man an eine Faschingsmeldung denken, wenn in den Medien ein Trainer seinen Präsidenten als mehr oder weniger inkompetent hinstellt. Wenn jener Verein seinen Coach als nicht wirklich mit der heimischen Liga vertraut tituliert.
In dieser Beziehung bekommt der Begriff vereinsschädigendes Verhalten eine ganz neue Bedeutung. Wenn sogar die Sponsoren des LASK auf die Barrikaden steigen und sich und ihr Produkt nicht mehr wirklich im Einklang mit diesem Verein sehen. Ja dann ist Feuer am Dach.
Präsident Reichel hat reagiert und einen neuen Trainer installiert. Heli Kraft soll's richten. Es dürfte wohl jede Menge Arbeit auf den ehemaligen Neustadt-Coach zukommen. Es ist kaum anzunehmen, dass die Mannschaft und die Moral selbiger nicht unter dem ganzen Zirkus gelitten hat. Nicht zu vergessen, dass die Linzer ihren Topscorer abgeben mussten und keinen adäquaten Ersatz auftreiben konnten. Ohne Wallner wird das Unternehmen Klassenerhalt sicher nicht leichter.
2012 als großes Ziel
Für Didi Constantini geht es nicht um den Abstieg, sondern um die Qualifikation.
2008 war Österreich zum ersten Mal Teil einer Europameisterschaft im Fußball. Als Veranstalter war man fix qualifiziert. 2012 in Polen und der Ukraine wollen Payer, Schiemer und Co aus eigener Kraft an der Endrunde teilnehmen.
Die Auslosung der Gruppen hat unser Team diesem Ziel nicht wirklich näher gebracht. Härter hätte es uns wohl kaum treffen können. In einer Gruppe mit Deutschland und der Türkei. Dazu noch Belgien, Kasachstan und Aserbaidschan. Anbetracht dessen, dass nur der Gruppensieger fix zur Euro fährt, eine schier unlösbare Aufgabe.
Nichts zu verlieren
Auf der anderen Seite haben unsere jungen Kicker nichts zu verlieren. Gegen Deutschland sind wir krasser Außenseiter, die Türkei ist ein Team, das uns überhaupt nicht liegt. Wir haben praktisch keine Chance und genau die müssen wir nützen. Frei nach dem Motto: „Die Niederlage als Gewissheit, geringe Aussicht auf Erfolg,… Worauf warten wir dann noch?“
Mittwoch, 17. Februar 2010
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