Die Wiener Violetten haben die Ära Frank Stronach gut überstanden. Der Austro-Kanadier treibt jedoch weiter sein Unwesen in der Bundesliga. Gute Intentionen allein sind zu wenig. Das haben die Veilchen rechtzeitig erkannt.
Seit sich die Wiener Austria von Frank Stronach emanzipiert hat, hatten Viele Bedenken, was das Überleben des Traditionsvereins betrifft. Würde man sich an der Spitze der Bundesliga halten können?
- Die Antwort ist ein klares: Ja!
FAK geht österreichischen Weg
Schon wieder hat die Wiener Austria auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Im Winter wird der 21-jährige Neo-Teamverteidiger Fabian Koch an den Verteilerkreis wechseln. Umgarnt von einigen Topklubs hat sich der dynamische Außenspieler für die Violetten entschieden. Das wird er nicht aufs Geratewohl getan haben.
Er folgt damit dem Beispiel anderer junger und österreichischer Kicker, die in den letzten Jahren ihren Weg zur Daxbacher-Truppe gefunden haben. Erst vergangenen Sommer waren dies mit Margreitter, Stankovic und Salomon drei potenzielle Teamspieler.
Unter Trainer Daxbacher und AG-Vorstand Parits scheint also einiges richtig zu laufen. Die Spieler haben eine Perspektive und eine echte Chance sich auf absehbare Zeit in die Kampfmannschaft zu spielen. Vorgezeigt von Akteuren wie Junuzovic, Baumgartlinger, Dragovic, Klein und anderen mehr. Inzwischen sind sie nicht nur bei der Austria nicht mehr wegzudenken, sondern auch im ÖFB-Team echte Fixposten.
Schade nur, dass die Austria diesmal nicht den Sprung in die Gruppenphase der Europa League geschafft hat!
Stronach und die neue Liebe
Und wieder einmal hat Frank Stronach eine überraschende Entscheidung getroffen. Nach der Wiener Austria hat der Austro-Kanadier Wiener Neustadt seine finanzielle Zuwendung zukommen lassen. Da Liebe aber bekanntlich nicht ewig hält, könnte diese Liaison ein baldiges Ende finden. Sturm Graz scheint des Mäzens neuestes Liebkind zu sein. Schon wird gemunkelt, dass bereits im Winter die ersten starken Neustadt-Akteure den Weg in die Steiermark finden könnten.
Bleibt zu hoffen, dass Sturm aus den Fehlern der Austria und von Wiener Neustadt gelernt hat und sie sich nicht in zu große Abhängigkeit vom wankelmütigen Millionär begibt.
Die Veilchen haben die Kurve gekratzt und aus der Not eine Tugend gemacht. Neue Sponsoren wurden an Land gezogen, ein junges und hungriges Team geformt.
Derby-Zeit in der Bundeshauptstadt
Im ewig jungen Derby Austria gegen Rapid haben diesmal die Hütteldorfer das Glück auf ihrer Seite gehabt. Mit dem 1:0-Sieg sind die Grün-Weißen den Violetten auf zwei Zähler, in der Tabelle, nahe gerückt. Das ändert nichts daran, dass die Austria sich auf einem guten Weg befindet. Mit Daxbacher und Partis hat die Kontinuität am Verteilerkreis Einzug gehalten.
Rapid darf sich über den Sieg gegen den Erzrivalen freuen. Ansonsten hinkt man dem großen Konkurrenten aber hinterher. Es hat den Anschein, dass um Junuzovic, Baumgartlinger und Co. eine echte Topmannschaft entstehen könnte. Natürlich nur, wenn es gelingt diese Truppe relativ unverändert zusammenzuhalten.
Sonntag, 28. November 2010
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