Dienstag, 2. November 2010

Rapid fehlt die Kreativität

Das ist zu wenig. Rapid tümpelt seit Wochen im Bundesliga-Mittelmaß dahin. Leider bleiben die Reaktionen der Verantwortlichen aus.

In der unteren Hälfte
Rang sieben nach 13 gespielten Partien, das kann wohl nicht das Ziel des SK Rapid sein. Spielerisch ist der SCR nach dem Abgang von Boskovic schwach, der angeschlagene Hofmann bekam zuletzt endlich die Gelegenheit seine Verletzungen auszukurieren. Viel zu viel orientierte sich im Spielaufbau der Grün-Weißen, in den vergangenen Monaten, am Mittelfeld-Denker.

Hofmann ist ein echter Spielmacher und ein genialer Assistgeber, aber das Spiel der Hütteldorfer ist dadurch zu ausrechenbar und viel zu abhängig von einem einzigen Mann geworden. Der Trainer hat diesen Trend übersehen, die Klubverantwortlichen haben es verabsäumt einen adäquaten Ersatz zu verpflichten.

Im Winter muss ein Spieler her
Keine Frage, in der Winter-Transferzeit muss ein Spieler her, der Hofmann im Mittelfeld entlasten kann. Kavlak, Saurer und Co. haben ansatzweise gezeigt, was sie zu leisten im Stande sind. Bundesliga-Spitze ist das aber sicher noch nicht. Rapid wird auch im nächsten Jahr an der Europa League teilnehmen wollen. Dementsprechend muss im Frühjahr 2011 ein Platz im oberen Tabellen-Drittel her. Dafür brauchen die Grünen mehr Tore, mehr Siege, mehr Punkte. Es liegt sicher nicht allein an den Stürmern, dass Rapid nur 14 Treffer in 13 Spielen erzielt hat. Es ist an der Zeit Taten sprechen zu lassen.


Der Bundesliga-Herbst
Nicht nur der SCR hat Probleme richtig in Fahrt zu kommen. Meister Salzburg hat zwar zuletzt Boden gut gemacht, meisterlich ist das Auftreten der Stevens-Elf aber nach wie vor nicht. Andere Teams haben aber noch größere Probleme.

Der große Absturz
Nach dem tollen Erfolgslauf ist Innsbruck ins Trudeln gekommen. Die Tiroler haben etwas an Schwung verloren und sind von Platz eins auf den vierten abgerutscht.
Am Boden der Realität ist der LASK angelangt. Die Linzer sind Tabellen-Schlusslicht mit einem Torverhältnis von -19. Katastrophal war das Auftreten der Schützlinge von bald-nicht-mehr-LASK-Coach Kraft in den letzten Matches. Jetzt ist das LASK-Präsidium gefragt! Schnell gilt es konsequente Schritte zu setzen, um den Negativlauf zu beenden. Ansonsten könnte sich der Traditionsklub bald in der zweiten Spielklasse wiederfinden.


Medien-Coaching für Ungustln
Was haben Salzburg-Trainer Stevens und Rapid-Coach Pacult gemeinsam? - Sie können beide, vor der Kamera, echte Unsympathler sein! Zum Teil ist es für den Zuseher zwar belustigend, wenn sich die beiden vor der Kamera zum Idioten machen, aber auf Dauer wirkt dieses Verhalten eher ermüdend und nervig. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass die Bundesliga auch hier Sanktionen setzt. Vorbilder sind diese Trainer nämlich sicher keine!

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