Es war ein einfaches Testspiel, doch leider wurde es von einer schweren Verletzung überschattet. Einer der Münchner Spieler hat sich im Spiel gegen den SKN eine Schädelfraktur zugezogen.
Unglücklicher Zusammenprall
Der Mittwoch-Abend brachte ein recht erfrischendes Spiel zwischen dem SKN St. Pölten und TSV 1860 München. Am Ende stand ein 2:2 mit dem beiden Teams ganz gut leben konnten. Überschattet wurde die Partie von einer schweren Verletzung.
Es war die 31. Minute, als - nach einer Flanke in den St. Pöltner Strafraum – 1860-Spieler Necat Aygün zum Kopfball hochstieg. SKN-Tormann Riegler stieß mit Aygün zusammen, beide blieben verletzt liegen. Während Riegler relativ schnell wieder auf den Beinen war, wand sich der Münchner Innenverteidiger auf dem Boden.
Schädelfraktur und lange Pause
Allen Zusehern im Stadion war relativ schnell klar, dass es sich wohl um eine schwerere Verletzung handelte. Nach längerer Unterbrechung wurde Aygün von den Sanitätern vom Feld getragen. Danach in das Landesklinikum St. Pölten gebracht. Diagnose: schwere Schädelfraktur.
Laut Medien-Berichten hat sich der Innenverteidiger das linke Jochbein gebrochen, weiters hat er sich einen Einbruch der Kiefer- und Augenhöhle zugezogen. Eine längere Pause ist wohl unausweichlich. Danach wird er, für einige Zeit, mit Gesichtsmaske spielen müssen.
Abseits der Verletzung
Natürlich ging die Partie trotzdem weiter. Der Entstand, wie bereits erwähnt, 2:2-Unentschieden. Für die Löwen, die in der Defensive ohnehin über eine dünne Personaldecke verfügen, sicherlich ein Spiel mit sehr bitterem Beigeschmack.
Für die Wölfe brachte das tierische Duell ein weiteres Stück Selbstvertrauen. Ein Unentschieden gegen einen deutschen Zweitliga-Klub kann sich durchaus sehen lassen. Jetzt warten die interessanten Duelle gegen Wr. Neustadt und Rekordmeister Rapid. Danach ist der Saisonstart der Ersten Liga (1. Runde am 12. Juli) nicht mehr weit.
Bilder vom unglücklichen Zusammenstoß
Donnerstag, 30. Juni 2011
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