Die Sommerpause der heimischen Fußball-Bundesliga ist praktisch schon wieder vorbei. Die Teams haben die Saison-Vorbereitung begonnen. Am Transfermarkt ist einiges los.
Ob Rapid, die Austria, Salzburg oder Sturm – die Topteams der Liga holen reichlich frisches Blut. Einige Mannschaften werden zu Saisonbeginn nicht mehr wiederzuerkennen sein.
Rapid geht neue Wege
Neo-Coach Schöttel soll Rapid zurück auf den Weg des Erfolges führen. Zu diesem Zwecke wird der Kader völlig umgebaut. Die Grün-Weißen spielen 2011 nicht international. Kein Nachteil, wenn eine neue Einheit aufgebaut werden soll. Vennegoor of Hesselink, Kavlak, Kayhan, Pehlivan, Dober und Konrad haben den Verein verlassen. Hedl wechselt auf die Betreuerbank. Eder steht auf dem Abstellgleis, Lebedew wurde verliehen.
Demgegenüber stehen zahlreiche Neuzugänge. Alar, Burgstaller, Pichler, Schrammel, Thonhofer und Prager werden in der kommenden Saison das Rapid-Dress überstreifen. Die Verträge mit den Routiniers Heikkinen und Soma wurden verlängert.
Austria ist unberechenbar
Die Wiener Austria hatte in der abgelaufenen Saison schon eine Hand an der Meisterschale. Im Endspurt fehlte jedoch die Klasse. Das soll sich im kommenden Jahr ändern. Mit Safar und Almer haben die Veilchen gleich zwei starke Torhüter abgegeben. Hoheneder, Vorisek und Troyansky zieht es ebenfalls zu neuen Ufern.
Neuzugang Pascal Grünwald soll den Kampf ums Einserleiberl mit Heinz Lindner antreiben, während Namensvetter Alexander Grünwald im Mittelfeld die Fäden ziehen soll. Gerade dieser Transfer legt nahe, dass die Austria-Führung nicht mehr wirklich mit einem Verbleib von Junuzovic rechnet. Der Spielmacher hat angeblich mehrere Angebote aus der deutschen Bundesliga vorliegen. Innenverteidiger-Neuling Rogulj soll der Abwehr mehr Stabilität verleihen.
Meister im Duell mit Vize
Die beiden Spitzenteams der abgelaufenen Saison sind auf dem Markt noch nicht ganz so aktiv geworden. Sturm lässt Kienzl, Perthel, Salmutter und Hassler ziehen. Koch, Bukva und Maric sind neu mit an Bord.
Red Bull hat ja schon vor einigen Wochen einen klaren Schnitt gemacht und sowohl den Trainer, als auch einigen Spielern die Zusammenarbeit aufgekündigt. Inzwischen wurde Torhüter Walke aus Deutschland zurückgeholt und mit Petri Pasanen ein neuer Abwehrchef verpflichtet. Mit zwei weiteren Leihspielern aus Brasilien darf Trainer Moniz wohl auch fix rechnen.
Die beiden Wiener Großklubs haben also bisher auf dem Transfermarkt die Nase vorn. Der Titel soll zurück in die Bundeshauptstadt. Die Einkaufswut von Grün-Weiß und Violett scheint eine echte Kampfansage an die Konkurrenz zu sein. Noch aber dreht sich das Transfer-Karussell für einige Zeit. Und, ein eingespieltes Team ist sicher auch kein Nachteil im Kampf um den Titel.
Freitag, 17. Juni 2011
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen