Am 12. Februar beginnt die Frühjahrssaison 2011 in der Fußball-Bundesliga. Österreichs Topklubs kämpfen um den Titel und um internationale Startplätze. Der Traditionsverein LASK kämpft gegen den Abstieg.
Linzer als Transferkaiser
Auf den letzten Abdruck haben sich die Athletiker den Titel im Transferpoker gesichert. Sage und schreibe sechs Neuzugänge wurden, zum Teil in letzter Minute, im Kampf gegen den Abstieg geholt. Wie man so hört ist Trainer Zellhofer nicht mit allen Neuverpflichtungen wirklich zufrieden. Es wird sicherlich interessant zu beobachten, wie sich beispielsweise Problemboy Cem Atan nach seinem Türkei-Gastspiel präsentiert. Der talentierte Außenbahnspieler will sich nun wieder in der Bundesliga beweisen. Dazu kommen die drei neuen Spanier, ein Tscheche und Haris Bukva als Leihgabe von Sturm Graz.
Im Herbst hat sich der LASK als Schießbude der Liga präsentiert. 47 Gegentreffer in 19 Spielen sind ein katastrophaler Wert. Nicht zuletzt deswegen wurden mehrere Defensivspieler verpflichtet. Brisant die Tatsache, dass gerade zum Ligaauftakt die Linzer auf einen direkten Kontrahenten im Abstiegskampf treffen.
Kampf gegen den Abstieg
Am 12.2. um circa 20:15 könnte bereits eine Vorentscheidung im Kampf um den Abstieg gefallen sein. Zu etwa diesem Zeitpunkt ist das Spiel LASK gegen Mattersburg vorbei. Der Tabellen-Vorletzte Mattersburg liegt nur zwei Punkte vor den Linzern. Das bei noch 17 ausstehenden Partien. Bei einem Sieg der Burgenländer wäre in Oberösterreich wohl endgültig Feuer am Dach.
Da ist es auch nicht gerade förderlich, dass die Verletzungssorgen beim Schlusslicht nicht abreißen wollen. Mit Metz, Sulimani, Kogler und Kragl sind gleich vier Akteure außer Gefecht. Damit ist Trainer Georg Zellhofer umso mehr gefragt.
Schafft der LASK die Wende
Es gilt nun auf dem schnellsten Weg die Neuen zu integrieren und ein funktionierendes Team zusammenzustellen. Die bisherigen zehn eroberten Punkte müssen wohl mehr als nur verdoppelt werden, um den drohenden Abstieg zu verhindern.
Die Querelen zwischen Präsident Reichel und Teilen der Zuseherschaft haben im Herbst nicht gerade zu einer positiven Stimmung beigetragen. Es bleibt zu hoffen, dass im Frühjahr nicht einzelne Egos im Vordergrund stehen, sondern alle an einem Strang ziehen. Denn, nur dann wird es gelingen, diesen Traditionsverein vor dem Absturz zu bewahren.
Sonntag, 6. Februar 2011
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