Die Chance auf eine Qualifikation für die Euro 2012 ist so gut wie vertan. Teamchef Constantini und seine Spieler haben versagt. Nun geht es gegen Deutschland um die Ehre.
Zwei 0:2-Niederlagen binnen weniger Tage haben genügt, um die hochtrabenden Träumen des ÖFB in Trümmer zu schlagen. Die katastrophale Leistung gegen Belgien und die bittere Pleite in der Türkei haben die Schwächen des heimischen Nationalteams schonungslos aufgezeigt.
Constantini fehlt der Plan
Belgiens Betreuerstab hat seine Hausaufgaben gemacht. Nach dem 4:4-Unentschieden aus dem letzten Jahr, waren die jungen Belgier diesmal perfekt auf das ÖFB-Team eingestellt. Das wenig flexibel wirkende 4-2-3-1 der Gastgeber wirkte behäbig. Nachdem die Kreativspieler Junuzovic und Arnautovic von der Defensive der Gäste gut aus dem Spiel genommen wurden, waren Janko, Harnik und später Maierhofer völlig abgemeldet.
Auch im Match gegen die Türkei fehlte die Variabilität im österreichischen Angriff. Dazu kamen haarsträubende Einzelfehler und Fehlpassorgien, die Chancen des Gegners ermöglichten. Es stellt sich die Frage: Hat Constantini eigentlich einen Plan? Eine wirklich Handschrift ist noch immer nicht zu erkennen.
Kann Foda es besser
Das Spiel der heimischen Elf ist immer wieder viel zu sehr von der Tagesverfassung einiger weniger Kreativposten abhängig. Das ist berechenbar und international klar zu wenig. So kannst du in der Regionalliga gewinnen, nicht in der EM-Quali.
Kein Wunder, dass in Fanforen immer öfter über einen Teamchef-Wechsel spekuliert und diskutiert wird. Aber wer könnte es besser als der momentan glück- und ideenlose Constantini? Sturm-Coach Foda? Er wäre sicherlich eine junge und dynamische Alternative zum angeschlagen wirkenden Didi. Vielleicht der richtige Mann, um die Baustellen im Team schnell zu beheben und die Mannschaft auf Kurs WM 2014 zu bringen.
Besserung gerade gegen Deutschland
Am 3. Juni muss Österreich im Happel-Oval gegen Deutschland ran. Vielleicht gelingt ja ausgerechnet gegen den großen Favoriten eine kleine Sensation. Wenn nicht, ist wohl eine baldige Veränderung auf wesentlichen Positionen des Betreuerteams unausweichlich. Das wissen die Spieler, der Coach und auch die Fans.
Sonntag, 3. April 2011
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