Rapid Wien hat schon bessere Zeiten erlebt. Peter Schöttel sollte die Grün-Weißen zu neuen Höhen führen. Bis jetzt scheint sein Konzept nicht aufzugehen.
Der Herbst 2011 ist für Rapid ein düsterer. Keine internationalen Spiele. Nur Platz fünf in der Bundesliga-Tabelle und das frühe Aus im ÖFB-Cup. Rapid Urgestein Peter Schöttel wurde geholt, um die Grün-Weißen auf die Erfolgsspur zurückzuführen. Bisher ist wenig davon zu sehen.
Rapid nur durchschnittlich
Nach zwölf Bundesliga-Runden, also einem Drittel der Meisterschaft, ist der SCR lange nicht jene Mannschaft, die die Fans so lieben. 17 Punkte aus einem Dutzend Spielen, das ist mager und reicht nur zum Mittelmaß in der höchsten österreichischen Spielklasse.
Praktisch in jedem Spiel lässt der Coach eine andere Startformation auflaufen und das merkt man dem Team an. Nicht eingespielt, unsicher und ohne breite Brust reagieren die Grünen aus Hütteldorf mehr, als dass sie agieren und dem Gegner ihre Gangart aufzwingen.
Ein Masterplan muss her
Eines ist klar, es wird Zeit brauchen, bis dieses Rapid-Team wieder an der Tabellen-Spitze zu finden ist. Es darf klar bezweifelt werden, dass das in den kommenden Wochen und Monaten der Fall sein wird.
Peter Schöttel wird auch Zeit bekommen, aber nicht ewig. Er muss einen Masterplan für diese Mannschaft finden. Die Zeit des experimentierens ist vorbei. Rapid gehört in den Europacup und dafür sollte es schon mindestens der dritte Tabellen-Rang, am Ende der Saison, werden. Sollten die Grün-Weißen im kommenden Frühjahr noch schlechter dastehen, als zur Zeit, dann könnte Schöttels Kredit schneller aufgebraucht sein, als eine Schüssel Popcorn bei einer Horrorfilm-Vorstellung.
Donnerstag, 27. Oktober 2011
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