Neo-ÖFB-Coach Koller geht in seine erste Bewährungsprobe. Das Testspiel gegen die Ukraine könnte ein kleiner Gradmesser werden. Schafft das Team eine Überraschung.
Es ist der Start in eine neue Ära. Marcel Koller hat seinen ersten Kader zusammengestellt. Er führt die ÖFB-Elf zur Test-Premiere. Bereits kommenden Dienstag ist es so weit. Gegner Ukraine ist ein harter Brocken.
Alaba als Fixstern
EM-Co-Gastgeber Ukraine hat gerade erste bewiesen, dass mit ihnen kommenden Juni zu rechnen sein wird. Eine hungrige Truppe trotzte Deutschland, am Freitag, ein 3:3 ab. Janko, Pogatetz und Co. steht also eine schwierige Herausforderung ins Haus.
In den vergangenen Tagen hatte Koller die Gelegenheit seine neuen Schützlinge kennen zu lernen. Mehrere Einheiten des intensiven Trainings dürften der ÖFB-Elf gut tun. Am Dienstag wird man vielleicht schon erkennen können, wie die Marschroute des neuen Trainers aussieht. Behält er das gewohnte 4-2-3-1 bei, oder wird alles anders. Welche Kicker spielen eine wichtige Rolle und wer wird zum Bankerl-Drücker?
Von David Alaba scheint der Schweizer schon jetzt viel zu halten, aber um dessen Fähigkeiten zu erkennen, muss man kein Fachmann sein. Auch Arnautovic dürfte es Koller angetan haben. Der Hitzkopf ließ via Medien verlauten, dass er seine Lektion gelernt hat. Das Spiel und die kommenden Wochen und Monate werden es weisen.
2012 als Jahr der Bewährung
Österreich ist bei der EURO 2012 nur Zuschauer. Trotzdem könnte das Jahr ein ganz wichtiges werden. Für Koller und seinen Stab gilt es, ein Team zu formen, dass die Quali für Brasilien 2014 erfolgreich bestreitet. Kein leichter Job, denn es gibt immer noch viele Baustellen.
Wer bildet die Innenverteidigung, wer wird das Tor hüten? Die rechte Außenverteidiger-Position muss man eindeutig als Schwachstelle bezeichnen. Im defensiven Mittelfeld bieten sich einige an, aber ist da jemand dabei, der auch das Spiel mitgestalten kann?
Diese Fragen und viele andere mehr gilt es schnell zu lösen. Denn die nächsten Punktespiele sind nicht mehr so weit entfernt, wie es scheint.
Montag, 14. November 2011
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