Rapid und Peter Schöttel - diese Liebesbeziehung hat Geschichte. Der ehemalige Rapid-Verteidiger und Sportchef hat bei Fans und Experten für Irritationen gesorgt. Momentan jedoch gibt ihm der Erfolg recht.
16 Runden sind gespielt. Rapid Wien lacht vom zweiten Platz der österreichischen Bundesliga. Punktegleich mit Leader Austria. Vor wenigen Wochen sah die Situation noch ganz anders aus.
Schöttel will Rapid neu
Beim SCR wird einiges neu und anders. Die Mannschaft befindet sich Umbruch. Von einem eingespielten Team kann man nicht reden. Trotzdem scheint Schöttel Rapid in eine gute Zukunft zu führen. Die Truppe um Steffen Hofmann spielt erfolgreicher und besser als im Spätsommer.
Ein Blick auf jene Elf, die beim Spiel gegen Mattersburg auf dem Feld stand zeigt, dass der Trainer immer noch am probieren ist. Tormann Königshofer agierte hinter einem 4-2-3-1–System. Pichler in der Innenverteidigung, Prager im defensiven Mittelfeld und Hofmann in der zentralen Mittelfeld-Position. Solospitze war wieder einmal Mittelfeld-Mann Burgstaller.
Stürmer und Tormann im Abseits
Helge Payer steht mehr oder weniger auf dem Abstellgleis, die Stürmer Alar, Nuhiu, Salihi und Gartler dürfen maximal als Joker ins Match eingreifen. Diese Punkte haben die Kritiker auf den Plan gerufen.
Keeper Payer wurde schon unter Vorgänger Pacult erfolgreich verunsichert. Sämtliche Stürmer haben keinen Rhythmus. Die Folge ist eine gewisse Unruhe in der Mannschaft. Noch hat der Coach die Situation unter Kontrolle. So lange das Team im vorderen Tabellen-Drittel liegt, wird sich der Gegenwind in Grenzen halten.
Hat Schöttel einen Plan
…? Diese Frage zu stellen ist legitim. Wenn ja, wie genau sieht dieser aus? Ohne Frage wird die Situation so, auf Dauer, nicht tragbar sein. Wechsel in der Winterpause sind wahrscheinlich und angeraten. Ansonsten könnte das Hoch der Grün-Weißen nur von kurzer Dauer sein.
Sonntag, 27. November 2011
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