Die Euro 2012 ist Geschichte. Spanien wieder Europameister, Italien im Finale geschlagen.
Vize-Europameister zu werden ist keine Schande. Ein EM-Finale mit 0:4 zu verlieren, ist aber schon ziemlich bitter. Italien hat sich im Verlauf des Turniers viele Sympathien erspielt. Schade, dass der Abschluss für die Azzurri so daneben gegangen ist.
Italien ohne Chance
Keine Frage, vieles ist für Italien, an diesem 1. Juli, daneben gegangen. Ein Abwehrspieler verletzt sich, dumme Fehler passieren und dann auch noch eine halbe Stunde mit einem Mann weniger. Fortuna war nicht auf Seiten der Blauen.
Das darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass Spanien dieses Finale, fast über die gesamten 90 Minuten, diktiert hat. Die Squadra wurde teilweise zum Zuseher degradiert, wenn Iniesta, Fabregas und Co. ihr Spiel aufzogen.
Zu viele Fehler
Italien hat sich an diesem Abend zu viele Fehler geleistet. Ähnlich wie die Deutschen im Halbfinale. Coach Prandelli hatte nach weniger als einer Stunde schon sein Wechsel-Kontingent ausgeschöpft. Pirlo wirkte müde und konnte dem Spiel seinen Stempel nicht aufdrücken. Balotelli wurde vom Super-Mario wieder zum Schönwetter-Kicker und Superstar Buffon wirkte in einigen Situationen nicht 100% sicher.
Kurz gesagt die italienische Fußball-Nationalmannschaft agierte über weite Strecken des Spiels wie ein Schatten ihrer selbst. Zu wenig für den Titel, zu wenig um Titel-Verteidiger Spanien ernsthaft zu gefährden. Am Ende blieben nur Tränen, Erinnerungen an ein gutes Turnier und der Vize-Europameistertitel.
Montag, 2. Juli 2012
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